Schlagwort: Piper

Zucker! – Sei du selbst, alles andere wirst du eh verkacken [Rezension]

Zucker! – Sei du selbst, alles andere wirst du eh verkacken [Rezension]

Marie Meimberg schreibt autobiografische Geschichten aus ihrem Leben, die zum Nachdenken anregen, zum Lachen sind oder einfach nur süß sind. Leser*innen erkennen sich im Geschriebenen selbst wieder, fühlen mit oder staunen. 2015 habe ich Marie Meimberg bei der Ignition in Düsseldorf persönlich kennengelernt und muss sagen: Diese Frau ist authentisch und liebenswürdig as fuck!

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Zu Besuch im Nirgendwo – Der Besucher

Zu Besuch im Nirgendwo – Der Besucher

Als Roman Briggs an der Außenwand seines Raumschiffes hantiert, explodiert plötzlich alles. Er und sein Kollege treiben schutzlos durch das All. Ihre Raumanzüge bieten nicht unendlich Sauerstoff, sie haben weder Wasser noch Proviant dabei und wissen nicht, was sie tun sollen. Das einzige, was ihnen übrig bleibt, ist zu warten und Funksignale zu senden. Also schlafen Quinn und Roman abwechselnd, doch Quinn bringt sich sofort um, als Roman eingeschlafen ist. Jetzt ist Roman allein mit einer Leiche und wird von einem Raumschiff gerettet, das der Rasse der Manti gehört. Die Manti jedoch können ihn nicht ins Innere aufnehmen und lassen ihren Besucher an der Außenfläche.

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Romantik für intellektuelle Träumer – Das Erwachen der Señorita Prim

Romantik für intellektuelle Träumer – Das Erwachen der Señorita Prim

Die Señorita Prim ist das rauschende Leben der modernen Welt überdrüssig und flieht samt ihrer unzähligen akadmischen Titel in eine Privatbibliothek eines abgelegenen kleinen Ortes. Ihr neuer Arbeitgeber hat jedoch eigentlich nur eine Anforderung an seine neue Bibliothekarin: Sie soll über keinerlei akademische Laufbahn verfügen. Trotz ihres unangemessenen Lebenslaufes, bekommt die junge Frau die Stelle und stürzt sich voller Eifer in die Sortierung der umfangreichen Bibliothek.

Bald merkt sie, dass nicht nur ihr Arbeitgeber, der Mann im Armsessel, etwas exzentrisch ist. Der gesamte Ort bildet eine Kommune, die sich vom Rauschen der modernen Welt abgewandt hat und seine eignenen ideale verfolgt. Zwischen Zitronenkeksen, Käsekuchen und verstaubten Büchern verliert die Protagonistin schnell ihr Herz an dieses entrückte Leben.

 

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Kein Mindfuck, nur Philosophie – Hector und die Entdeckung der Zeit [Rezension]

Kein Mindfuck, nur Philosophie – Hector und die Entdeckung der Zeit [Rezension]

Lasst uns die Zeit entdecken, mit Hector auf seiner dritten Reise! Hector ist kein junger Psychiater mehr, er ist älter geworden. Seine Patienten sind weiterhin unglücklich. Die einen wünschen sich, die Zeit vergehe möglichst schnell, damit sie endlich zum Glück gelangen. Die anderen wünschen sich, die Zeit vergehe langsamer. Die Therapie von Sabine ist ausschlaggebend für die neue Reise. Sie will, dass die Zeit im Urlaub und mit der Familie langsamer vergeht, aber im Alltag hat sie das Gefühl, ihr würde eine Uhr im Bauch stecken. Sie muss Routinen abarbeiten, Pflichten erfüllen, funktionieren. Ein anderer Patient bereut und leidet, will die Zeit zurückdrehen. Andere leben im Kopf in der Zukunft.

Alle fühlen sich ferngesteuert, und Hector beginnt, sich zu fragen, wie die Menschen die Zeit wahrnehmen und wie wir eigentlich mit ihr umgehen sollen. Er macht sich auf eine Reise, diesmal überwiegend in seinem Umfeld in Paris. Es geht ums Altern und Jungfühlen, um die Wahrnehmung und den Umgang mit der Zeit.

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Clara und die Liebe – Hector und die Geheimnisse der Liebe [Rezension]

Clara und die Liebe – Hector und die Geheimnisse der Liebe [Rezension]

In Hector und die Geheimnisse der Liebe geht es – klar, um die Liebe. Nachdem Hector in Band 1 der Reihe nach dem Glück gesucht hat und dafür nach China, Afrika und Amerika gereist ist, geht es jetzt um die Liebe. Er hat bei seiner Weltreise die schöne Yin Li kennen- und lieben gelernt, aber zurück daheim in Paris wartet Clara auf ihn. Zwischen Clara und Hector läuft es nicht gut, aber er unterstützt sie trotzdem.

Clara arbeitet für ein Pharma-Unternehmen. Ihr Job ist es, Medikamenten neue Namen zu geben und sie zu vermarkten. Auf ihrer Feier fühlt sich Hector zunächst deplatziert, aber ein Gespräch mit Gunther, Claras Chef, bringt alles ins Rollen: Es gibt ein Medikament, das Liebe erzeugt und aufrecht erhält. Hector macht sich auf die Reise zu Professor Cormoran, um die Pille für die Liebe zu entdecken und herauszufinden, warum der Wissenschaftler sich seit einiger Zeit so merkwürdig aufführt und nicht mehr mit dem Pharma-Unternehmen kooperiert …

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Lesekarriere neu gelebt – Hectors Reise oder die Suche nach dem Glück [Rezension]

Lesekarriere neu gelebt – Hectors Reise oder die Suche nach dem Glück [Rezension]

Hector ist ein Psychiater, der in Paris arbeitet, um seinen Patienten das Glück zurück ins Leben zu bringen. Aber seine Patienten werden nie glücklich: Wer austherapiert ist, kommt nicht mehr zu ihm, und seine Patienten haben alle eines gemeinsam: Sie sind unglücklich. Psychisch krank.

Hector merkt, dass er selbst nicht glücklich ist und macht sich auf eine Reise, um nach dem Glück zu suchen. Somit geht es in Hectors Reise oder die Suche nach dem Glück ins weit entfernte China, nach Afrika und Amerika. Er trifft auf viele Lehrmeister der Glücks und schreibt ein Notizbuch mit seinen Lektionen des Glücks.

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Düstergoldene Abschreibübung – Ravinia [Rezension]

Düstergoldene Abschreibübung – Ravinia [Rezension]

Lara McLane bekommt zu ihrem sechzehnten Geburtstag einen Schlüssel, der sie in die Victoria Street in Edinburgh führt, egal, in welches Schloss sie ihn steckt. Sie beginnt eine Ausbildung im dortigen Schlüsselmacherladen und gerät schon bald in die Stadt Ravinia. Diese liegt zwischen den Welten und ist das Zuhause der magischen Handwerker, wie es auch Laras Eltern waren, bevor sie bei einem Unfall ums Leben gekommen sind. Schon bald merkt Lara allerdings, dass Ravinia nicht nur wunderschön ist, sondern auch so einige Geheimnisse bereit hält. Ein Tyrann Namens Roland Winter ist plötzlich wieder in aller Munde, schreckliche Morde geschehen und Freund und Feind sind nicht mehr auseinanderzuhalten. Bald schon merkt Lara, dass sie selbst eine besondere Rolle in all dem spielt – und dass sie nicht die ganze Wahrheit über ihre Eltern kennt…

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960 Seiten emotionale Achterbahn – Ein wenig Leben [Rezension]

960 Seiten emotionale Achterbahn – Ein wenig Leben [Rezension]

Ein wenig Leben wollte ich eigentlich nicht lesen. Zu viel Hype. Zu dick. Außerdem: Ein Entwicklungsroman über vier Freunde in New York, in dem es um deren Beziehung zueinander geht, hat mich thematisch wenig angesprochen. Und dann habe ich es doch gekauft, aus einem Impuls heraus, weil ich so viel Positives darüber gehört hatte. „Berührend“, „herzzerreißend“, „Jahreshighlight“, „absoluter Must-Read“, wurde es genannt. Also habe ich es mitgenommen, dieses wunderbare Buch mit dem poetischen Originaltitel A Little Life.

Und dann stand es in meinem Regal, so herumgedreht, dass ich jeden Tag einen Blick auf das Cover hatte, den „Orgasmic Man“, das ewig verzerrte Gesicht, ob vor Schmerz oder Ekstase wusste ich nicht und weiß es auch jetzt nicht. Überhaupt weiß ich nicht, was ich jetzt mit mir anfangen soll, jetzt, nach dieser Lektüre. Was ich weiß, ist das: Ein wenig Leben hat mich von der ersten Seite an in seinen Bann gezogen und nicht wieder losgelassen, auch jetzt nicht, wo ich es längst wieder zugeschlagen habe. Und, dass es um viel mehr geht, als bloß um Freundschaft: Es geht um ein ganzes Leben.

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Wer versteht schon die Franzosen? – Im Durcheinanderland der Liebe [Rezension]

Wer versteht schon die Franzosen? – Im Durcheinanderland der Liebe [Rezension]

Im Durcheinanderland der Liebe geht es um Ulik, der Botschafter der Inuit, der zu Gast in der Welt der Kablunak ist. Kablunak, das sind die Bleichgesichter. Weiße Menschen. In diesem Fall, wie könnte es bei François Lelord anders sein: Die Kablunak sind Franzosen. Eigentlich ist Ulik mit Naravanava verlobt, und er will sie nicht mit einem Konkurrenten wie Kuristivocq allein lassen. Dennoch kommt er nach Paris, und dort lernt er neben Marie-Alix auch andere reizenden Frauen kennen. Diese bringen Ulik ganz schön durcheinander. Damit ist nicht das typische Liebesroman-Kopfverdrehen gemeint, sondern ein sehr spezielles, Inuit-Frankreich-Kopfverdrehen, ein Ist-das-noch-Sexismus-oder-Tradition-Kopfverdrehen. Eine schöne Geschichte, die in typischer Lelord-Manier konstruiert und erzählt ist.

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