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Die Wildnis in uns – Gnade

Die Wildnis in uns – Gnade

Toni Morrisons “Gnade”: Der Farmer und Händler Vaark nimmt 1682 das Sklavenmädchen Florens als Zahlung von einem Schuldner an, obwohl es gegen seine Überzeugung geht. Auf seiner Farm lebt sie mit drei weiteren Frauen, während Vaark zwar reich wird, aber früh verstirbt. Gemeinsam versuchen sie, die Aufgaben, die sich ihnen stellen, zu lösen und gegen die raue Natur um sie herum und in ihnen zu kämpfen.

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Wenn die Gier zum Verhängnis wird – Das Gold der Krähen

Wenn die Gier zum Verhängnis wird – Das Gold der Krähen

Kaz Brekker und seinen für Krähen ist es gelungen, den begehrten Wissenschaftler aus dem Eistribunal zu entführ-befreien, allerdings wartet am Ende ihres Abenteuers nicht der erwartete Reichtum auf die Mitglieder der Mission. Ganz im Gegenteil. Kaum zurück in Ketterdam, werden aus sechs fünf Krähen.
Doch hat der reiche Händler seine Rechnung ohne Kaz Brekker gemacht. Der Wunsch nach Vergeltung gärt bereits in ihm, doch muss zunächst, die entführte sechste Krähe befreit werden.

Als die Gruppe wieder vereint ist, muss sie sich dennoch den teils sehr persönlichen Hindernissen ihrer Mitglieder stellen, bevor sie alle ans Ziel ihrer Pläne gelangen.

 

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Was? Nein. Doch! Na Hund? – Das Neinhorn

Was? Nein. Doch! Na Hund? – Das Neinhorn

Das Neinhorn will keinen gezuckerten Glücksklee fressen. Es will kein Ballett für Feen tanzen. Es will nicht, dass sich dieses gesamte Kinderbuch reimt. Es sagt immerzu “Nein”. Nein, nein nein. Dieses Kinderbuch handelt von einem bockigen Einhorn, das loszog nach Nirgendwo, um seine Ruhe zu haben. Das Neinhorn trifft allerdings auf drei Freunde, die sich ihm anschließen, da sie genauso bockig sind wie das Neinhorn. Gemeinsam mit dem Wasbär, dem Na Hund und der Königsdochter übt das Neinhorn, Widerworte zu geben.

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Wieder richtig atmen und bluten können – Niemals ohne sie

Wieder richtig atmen und bluten können – Niemals ohne sie

Die hundsarme Familie Cardinal besteht aus einem selten anwesenden Vater, der ein Zinkvorkommen entdeckt hat, der Mutter, die ebenfalls nicht oft da ist, weil sie nur am kochen ist, und einundzwanzig Kinder, manche schon selbst erwachsen, andere machen noch halbe Babys. Sie sehen sich als die Helden des Dorfes – das immerhin nur wegen der Zinkentdeckung ihres Vaters existiert – und empfinden die Spießigkeit der anderen als Beleidigung. Sie sind wild und sie sind frei, vor allem aber sind sie stolz.

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Sci-Fi für Selbstdenker – Cyberempathy

Sci-Fi für Selbstdenker – Cyberempathy

Wir befinden uns in der Metropole Skyscrape, irgendwann in der Zukunft. Technologie ermöglicht fast unendliche Optimierungen an Körper und Geist – sowohl kybernetischer als auch genetischer Art. Platz ist rar, also werden Städte in die Vertikale gebaut, statt in die Horizontale. Je höher du in der Gesellschaft aufsteigst, desto höher wohnst du, je tiefer du im Ansehen fällst, desto tiefer die Stadtebene, auf der du lebst. In der Oberstadt überträgt das Cybernet menschliche Empfindungen in Echtzeit an deren Umgebung, Schmerz, Trauer, Freude – und umgekehrt. Die Menschheit ist vereint, Kriege gehören der Vergangenheit an, alles lebt in scheinbarer Harmonie. Doch wie sieht es unter der Oberfläche aus?

Der Erinnerungskonstrukteur Leon wird Mittelpunkt einer Verschwörung und ins Exil in die Unterstadt geschickt, wo er plötzlich ohne das Cybernet auskommen muss. Erst alleine, dann mit einer illustren Runde an kampflustigen Unterstädtern, stellt sich Leon seinem neuen Leben. Wie interpretiert man menschliche Emotionen, ohne sie am eigenen Leib zu spüren? Wem kann man noch vertrauen, wenn jeder sich selbst der Nächste ist? Wollen wir Freiheit oder Sicherheit? Und was unterscheidet am Ende Mensch und Maschine?

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Was für ein Titel! – Das Mädchen, das in der Metro las

Was für ein Titel! – Das Mädchen, das in der Metro las

Juliette ist eine ganz normale junge Frau, mit einem ganz normalen Job und einem auch sonst sehr normalen Leben, die gerne liest. Moment. Was ist eigentlich normal? Und wer bestimmt, was normal ist und warum sollte Juliette sich daran halten. Das sind nur einige der Fragen, mit denen sich die Immobilienmaklerin auseinandersetzt, nachdem die dem kautzigen Soliman begegnet. Der verlässt sein zuhause niemals und lebt inmitten von Büchern. Nicht nur das, er lebt sogar in Büchern und hat es sich zur Aufgabe gemacht, die richtigen Bücher an die richtigen Menschen zu bringen.

Nachdem Juliette zunächst eine seiner Kuriere wird, muss Soliman überraschend fort und bittet sie, sich um seine Tochter zu kümmern. Juliette krempelt ihr Leben um. Und das nicht nur einmal.

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KENNEN SIE DIESEN PINGUIN??? – Die Känguru-Offenbarung

KENNEN SIE DIESEN PINGUIN??? – Die Känguru-Offenbarung

Marc-Uwe Kling lebt ohne das Känguru. Der Beginn von “Die Känguru-Offenbarung” zieht sich allerdings nicht, denn schnell ist das Känguru wieder da. Jetzt als offizieller illegaler Ausländer muss es sich natürlich stets verkleiden, denn nach dem, was am Ende von Band 2 (jep, das Buchensemble bemüht sich um Spoilerfreiheit!) geschehen ist, wird es gesucht.

Was geschieht also? Der Lektor will mehr Größe, mehr Grandeur, Marc-Uwe Kling und das Känguru suchen nach dem Pinguin und fliegen dafür zunächst in die USA, und es stellt sich heraus: Das asoziale Netzwerk ist international geworden, die NSA weiß alles, billige internationale Flüge sind mitunter sinnlos und anstrengend, und es gibt mehr als nur einen Pinguin. Vielleicht gibt es auch mehr als nur ein Känguru …

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Sympathische Unsympathie – Die Känguru-Chroniken

Sympathische Unsympathie – Die Känguru-Chroniken

Die Känguru-Chroniken: Marc-Uwe Kling wohnt in Berlin. Als Kleinkünstler mit mehr oder weniger Erfolg (weniger) ahnt er nichts Böses, als es plötzlich klingelt. Ein Känguru steht vor seiner Tür, der neue Nachbar. Es bittet um Zutaten, um Eierkuchen zu machen, denn ihm fehlen Eier. Und Salz. Und Milch. Und Mehl. Und eine Pfanne. Und Öl. Und ein Herd!

Also macht das Känguru in Marc-Uwes Wohnung Eierkuchen und wohnt dort. Im Verlauf des Buches lernt der Leser (sofort, mit dem ersten brillanten Auftritt des Kängurus!), wie das Känguru tickt: Es ist antifaschistisch, kommunistisch, arbeitslos, faul, punkig, Vietcong-Veteran, schonungsloser Kritiker und Schriftsteller des bisher unveröffentlichten Werkes “Opportunismus und Repression”. Natürlich zahlt es keine Miete, hat in der jungen Wohngemeinschaft aber eine Menge zu sagen.

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Ein echter Silberstreif am Horizont – Silver Linings

Ein echter Silberstreif am Horizont – Silver Linings

Als Pat Peoples die Psychoklinik verlässt, will er eigentlich nur eines: das Herz seiner Frau Nikki zurückgewinnen. Warum er überhaupt an dem schlimmen Ort war, weiß er nicht mehr so genau. Aber er ist ziemlich froh, wieder zuhause zu sein, bei seiner fürsorglichen Mum, seinem grimmigem Dad, seinem erfolgreichen Bruder. Die freuen sich zwar auch über Pats Rückkehr, weniger aber über seine Pläne. Immer, wenn die Sprache auf Nikki kommt, wechseln alle das Thema. Alle außer Tiffany. Aber die ist selbst ein bisschen verrückt und verfolgt ihn beim Laufen. Trotzdem scheint sie die einzige zu sein, die genau wie er an den Silberstreifen am Horizont glaubt. Und Pat langsam den Glauben verliert, ist es ausgerechnet sie, die ihm einen vielversprechenden Deal anbietet…

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Traumhafte Geschichte mit überzeugendem Cover – Emilia und der Junge aus dem Meer

Traumhafte Geschichte mit überzeugendem Cover – Emilia und der Junge aus dem Meer

Emilia ist die Tochter des Leuchtturmwächters und übernimmt die meiste Zeit seine Arbeit. Eines Tages kommt es zu einem schlimmen Unglück, das Lämpchen, so nennen alle Emilia, von ihrem Vater trennt. Sie muss arbeiten, um die Schulden ihres Vaters zu begleichen.

So gerät sie in das Schwarze Haus, in dem sie fortan ihren Dienst verrichten soll. Das Haus ist Düster, seine Bewohner abweisend und außerdem wohnt dort ein Monster. Das erzählen sich die Leute. Auf ihre stille, herzliche Art gewinnt Lämpchen die Bewohner für sich und löst schließlich auch das Geheimnis um das angebliche Monster, dem eigentlich nur mal jemand sagen muss, dass es kein Monster ist. Aber eben auch kein Mensch.

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