Schlagwort: 2020

Die große Weirdness – Memoiren und Falschinformationen

Die große Weirdness – Memoiren und Falschinformationen

Memoiren und Falschinformationen: Ein Schauspieler namens Jim Carrey erlebt skurrile Abenteuer und unbequeme Existenzkrisen. Warum eine bessere Inhaltsangabe kaum möglich ist, erkläre ich weiter unten.

Read More Read More

Zwischen Apokalypse und Hoffnungsschimmer – Friday Black

Zwischen Apokalypse und Hoffnungsschimmer – Friday Black

Sofort als ich Nana Kwame Adjei-Brenyah lesen hörte, war es um mich geschehen.  Im Zuge des Internationalen Literaturfestivals Berlin wurde er live aus New York City zu uns nach Berlin geschalten. Etwa so alt wie ich, also noch keine dreißig, hat dieser Mann nicht nur eine hoch gelobte Kurzgeschichtensammlung geschrieben, er ist auch Dozent für kreatives Schreiben. Man merkt ihm noch die Begeisterung darüber an, als junger Autor gehört zu werden, mehr Leser:innen zu erreichen, als man es sich beim Schreiben jemals erwartet hätte – auch wenn man es natürlich hoffte.

Wir lernen, dass er sich am ersten Vorlesungstag als Student ausgibt, um zu erfahren, warum seine Student:innen wirklich in seinem Seminar sitzen. Wir lernen, dass ein gelbes Kleid nicht von Beyoncé inspiriert ist, sondern einer afrikanischen Gottheit. Und als er endlich aus der ersten Kurzgeschichte lesen darf, werden wir daran erinnert, dass black lives nicht erst seit 2020 mattern.

Read More Read More

Happy End in Sicht? – Schlips und Vorurteil – Greenscreen

Happy End in Sicht? – Schlips und Vorurteil – Greenscreen

Elizabeth folgt dem Ruf der Großstadt – oder vielleicht doch eher dem Ruf William Darcys? Nach dem Abschluss ihrer Ausbildung um dem Ende ihrer Zeit bei Meryton-TV, versucht Elizabeth ihr Glück bei einer Londoner Produktionsfirma – wenn auch weit unter ihren beruflichen Fähigkeiten. Die Langeweile ihrer neuen Tätigkeit vertreibt ihr der überaus charmante – und begehrte – Star Richard Fitzwilliam der beliebten Fernsehserie. Doch über allem, und scheinbar auch jedem, in Elizabeth´s Leben schwebt der Geist von William Darcy, der den Aufbruch zu neuen Ufern unnötig erschwert.

Read More Read More

Sehnsucht nach Berlin – Großstadtklänge

Sehnsucht nach Berlin – Großstadtklänge

Einsame Wanderer, stille Beobachter, laute Nächte und wispernde Gassen: In Berlin findest du alles, und am wenigsten dich selbst. Die neue Anthologie der Berlin Autoris entführt uns in eine lärmende, ruhige, singende Stadt voller Versprechungen und Gefahren, voller Tragik und Hoffnungen, voller Träume.

Read More Read More

Mit Wortwitz und Fersehglamour – Bluescreen

Mit Wortwitz und Fersehglamour – Bluescreen

Elizabeth Bennet ist die zweitälteste Tochter der fünf Bennet-Schwestern. Entgegen der Erwartungen ihrer fürsorglichen Mutter, zieht es Lizzy gleich nach dem Schulabschluss fort aus dem Elternhaus und auf die eigenen Füße. Kurz vor dem Abschluss ihrer Ausblidung zur Medientechnikerin bringt der unausstehliche Schlipsträger William Darcy sie jedoch gehörig aus dem Gleichgwicht. Die stets resolute und bodenständige Elizabeth strauchelt zwischen einem Wirrwarr aus Stolz, Vorurteilen und scheinbar unüberbrückbaren Missverständnissen in die verzwickteste Liebesgeschichte seit der Romanvorlage aus dem 19. Jahrhundert.

Read More Read More

Mitreißender Ausflug in den Berliner Underground – Asche ist furchtlos

Mitreißender Ausflug in den Berliner Underground – Asche ist furchtlos

Asche ist furchtlos: Never judge a book by its cover, oder an der scheinbaren Durchschnittlichkeit seines Autors. Wäre es nicht eine Rezensionsanfrage gewesen, ich hätte dieses Buch niemals gelesen, denn erstens sieht das Cover aus als hätte mein Fünfzehnjähriges Ich es mit Word-Art gestaltet, und zweitens habe ich im Moment eigentlich keine Lust, noch mehr von deutschen/weißen/hetero Männern zu lesen. Die verlieren sich für meinen Geschmack nämlich zu oft entweder in ihrer pseudo-deepen Nabelschau oder scheitern grandios am Versuch, feministische Figuren zu schreiben. Umso mehr freut es mich, wenn ich über Ausnahmen stolpere. Clint Lukas ist so eine Ausnahme.

Read More Read More

Vielleicht doch lieber eine Trilogie? – Das Mädchen aus Glas

Vielleicht doch lieber eine Trilogie? – Das Mädchen aus Glas

Berlin, 1913. Die adelige Elisa leidet unter einer bis dahin kaum bekannten Krankheit: sie hat Knochen wie aus Glas gemacht. Ihre Eltern umsorgen sie voller Bange, doch als es ans Heiraten geht, geben sie ihre Hand nicht dem Arzt, der sie seit Kindertagen liebt, sondern einem Draufgänger und Frauenhelden: Louis Lindquist. Die beiden hassen sich vom ersten Augenblick und auch nach der Hochzeit wird es nur langsam besser.

 

Read More Read More

Entführungen für Fortgeschrittene – Qualityland 2.0

Entführungen für Fortgeschrittene – Qualityland 2.0

Qualityland 2.0: Peter darf endlich wieder als Maschinentherapeut arbeiten. Der rosafarbene Delfin-Vibrator steht in einer Vitrine, die Schrottpresse ist mit Tapete bekleidet und ein Relikt der Vergangenheit. Zwischen Peter und Kiki bahnt sich da einiges an, und Kalliope 7.3 nennt diesen Band von „Qualityland“: Kikis Geheimnis.

Read More Read More

Ach wie gut, dass niemand weiß – Die Telefonistin

Ach wie gut, dass niemand weiß – Die Telefonistin

Mrs. Dalton hört mit. Sie ist nämlich Telefonistin, da gehört das quasi zum guten Ton. Ein paar Informationen dort, ein paar Gerüchte da – bis sie eines Abends ein Gerücht belauscht, in dem es um sie geht. Die Information, die sie erhält, verändert ihr ganzes Leben und auch ihre Stellung in der Kleinstadt der 50er-Jahre steht plötzlich auf dem Spiel. Doch Vivian Dalton lässt sich nicht unterkriegen. Sie setzt alles daran, ihren Ruf zu wahren und ihre Ehre wiederherzustellen – und Rache zu üben, an den Personen, die ihr idyllisches Leben auf so unangenehme Weise auf den Kopf gestellt haben.

 

Read More Read More

Mehr Schnaps, weniger Nächte – Schnapsladennächte

Mehr Schnaps, weniger Nächte – Schnapsladennächte

Schnapsladennächte: Lucie arbeitet in einer Bar. Keine schicke Bar mit Neonröhren und bunten Getränken, sondern in einer mit dreckigen Fenstern und Flaschenbieer und toten Fliegen auf der Fensterbank. Zwangsläufig verbringt sie hier einen großen Teil ihrer Nächte, allein mit ihrem Chef, dem Kotzbrocken. Den Rest der Nächte und die anschließenden Tage widmet sie ihrem besten Freund, der mit einer Angsstörung zuhause sitzt und nicht mehr vor die Tür geht.

Zwischen wenig Schlaf, viel Alkohol und einer guten Portion Gefühlschaos fühlt sich Lucie zunehmend zu ihrem Chef hingezogen, was natürlich gar nicht geht und durch das allgemeine Leben wiederholt torpediert wird.

 

Read More Read More