Schlagwort: 2018

Wenn die Gier zum Verhängnis wird – Das Gold der Krähen

Wenn die Gier zum Verhängnis wird – Das Gold der Krähen

Kaz Brekker und seinen für Krähen ist es gelungen, den begehrten Wissenschaftler aus dem Eistribunal zu entführ-befreien, allerdings wartet am Ende ihres Abenteuers nicht der erwartete Reichtum auf die Mitglieder der Mission. Ganz im Gegenteil. Kaum zurück in Ketterdam, werden aus sechs fünf Krähen.
Doch hat der reiche Händler seine Rechnung ohne Kaz Brekker gemacht. Der Wunsch nach Vergeltung gärt bereits in ihm, doch muss zunächst, die entführte sechste Krähe befreit werden.

Als die Gruppe wieder vereint ist, muss sie sich dennoch den teils sehr persönlichen Hindernissen ihrer Mitglieder stellen, bevor sie alle ans Ziel ihrer Pläne gelangen.

 

Read More Read More

Eine ganz besondere Praline für zwischendurch – Auf der anderen Seite der Sterne

Eine ganz besondere Praline für zwischendurch – Auf der anderen Seite der Sterne

Sich in den besten Freund zu verlieben  ist eine Sache, mit ihm ein Internat zu besuchen und ein Zimmer zu teilen, eine echte Herausforderung.

Alex kann in “Auf der anderen Seite der Sterne” den Augenblick kaum erwarten, in dem er Yanik endlich wiedersieht, zugleich fürchtet der ihn, denn über die Sommerferien hat sich für ihn alles verändert. Die unbeschwerte Jugendfreundschaft ist zu seiner großen Liebe geworden.

 

Read More Read More

Überfall auf Heimdall – Gemina [Rezension]

Überfall auf Heimdall – Gemina [Rezension]

Nachdem Illuminae, der erste Band der Illuminae-Akten vorüber ist, tauchen wir in Gemina in die Vorkommnisse auf der Raumstation Heimdall ein. Wie es schon in Band 1 war, besteht auch Band 2 nicht aus belletristisch aufbereitetem Fließtext, sondern aus verschiedenen Akten, Protokollen, Zeichnungen und Fotos, die die Geschichte aufbauen. Es geht um Hanna Donelli, eine verwöhnte Tochter des Kommandeurs, die eigentlich nur ein bisschen Spaß mit ihrem Freund und experimentellen Drogen haben möchte. Bald ist ein großer Feiertag, doch die Raumstation Heimdall wird von Leuten unterwandert, die nichts Gutes im Sinn haben …

Read More Read More

Sci-Fi für Selbstdenker – Cyberempathy

Sci-Fi für Selbstdenker – Cyberempathy

Wir befinden uns in der Metropole Skyscrape, irgendwann in der Zukunft. Technologie ermöglicht fast unendliche Optimierungen an Körper und Geist – sowohl kybernetischer als auch genetischer Art. Platz ist rar, also werden Städte in die Vertikale gebaut, statt in die Horizontale. Je höher du in der Gesellschaft aufsteigst, desto höher wohnst du, je tiefer du im Ansehen fällst, desto tiefer die Stadtebene, auf der du lebst. In der Oberstadt überträgt das Cybernet menschliche Empfindungen in Echtzeit an deren Umgebung, Schmerz, Trauer, Freude – und umgekehrt. Die Menschheit ist vereint, Kriege gehören der Vergangenheit an, alles lebt in scheinbarer Harmonie. Doch wie sieht es unter der Oberfläche aus?

Der Erinnerungskonstrukteur Leon wird Mittelpunkt einer Verschwörung und ins Exil in die Unterstadt geschickt, wo er plötzlich ohne das Cybernet auskommen muss. Erst alleine, dann mit einer illustren Runde an kampflustigen Unterstädtern, stellt sich Leon seinem neuen Leben. Wie interpretiert man menschliche Emotionen, ohne sie am eigenen Leib zu spüren? Wem kann man noch vertrauen, wenn jeder sich selbst der Nächste ist? Wollen wir Freiheit oder Sicherheit? Und was unterscheidet am Ende Mensch und Maschine?

Read More Read More

Y’know … Amazing! – Die Känguru-Apokryphen

Y’know … Amazing! – Die Känguru-Apokryphen

Es war nie weg, das Känguru! In “Die Känguru-Apokryphen” nimmt uns Marc-Uwe Kling mit in sein Leben, das er nach wie vor mit dem Känguru führt. Die Apokryphen bestehen aus nicht chronologisch, sondern witzig angeordneten, bisher unveröffentlichten Kapiteln mit dem Känguru. Sie spielen während des ersten, zweiten oder dritten Bandes und greifen Running Gags, Figuren und Gedanken auf, die die Trilogie mitunter enthalten hat.

Read More Read More

Gekränkter Stolz des Lesenden – Der dunkle Garten [Rezension]

Gekränkter Stolz des Lesenden – Der dunkle Garten [Rezension]

Der dunkle Garten: Toby wird in seiner Wohnung von Einbrechern in seiner Wohnung zusammengeschlagen, landet schwer verletzt im Krankenhaus und seitdem ist er nicht mehr ganz auf der Höhe. Als sein Onkel mit unheilbaren Krebs diagnostiziert wird und nur noch wenige Monate zu leben hat, zieht Toby als Unterstützung zu ihm ins Haus, wo er bis in seine Teenagerzeit seine Sommer verbracht hatte. Dann wird in dessen Garten ein Skelett gefunden und er kannte den Toten.

Read More Read More

Sehen ohne Augenlicht – Hanover’s Blind [Rezension]

Sehen ohne Augenlicht – Hanover’s Blind [Rezension]

Adam möchte ein normales Leben leben. Also immigriert der Studienabbrecher in seine Traumstadt Hannover – mit dem festen Plan, endlich auf eigenen Beinen zu stehen. Wäre da nicht diese Sache:

Adam ist fast blind. Wie kompliziert es sein kann, mit einer Schwerbehinderung einen gleichberechtigten Platz in der Gesellschaft zu ergattern, erfährt er schnell am eigenen Leib. Dabei möchte er nicht länger den Weg des geringeren Übels gehen, sich anpassen müssen und sich den Meinungen der Gesellschaft beugen. Doch die Möglichkeiten mit Handicap wie jeder andere durchs Leben zu gehen, sind begrenzt. Also verheimlicht er seine Einschränkung und baut sich damit selbst einen Weg aus Stolpersteinen.

Hanover’s Blind ist eine Geschichte über Neuanfänge, Freundschaften, Liebe aber auch Veränderung. Sie erzählt von Mut und Ängsten, von den Erwartungen (sowohl denen der Gesellschaft als auch denen, die man an sich selbst stellt) sowie von dem oft noch viel zu wenig gelebten Miteinander. Und natürlich vom Tanzen.

Read More Read More

Zwischen Aaww und Augenrollen – What If It’s Us [Rezension]

Zwischen Aaww und Augenrollen – What If It’s Us [Rezension]

Arthur ist für ein Praktikum in New York und vermisst seine beiden Freunde, die sich seit seinem Outing, dass er schwul ist, komisch verhalten. Er trifft auf einen attraktiven, witzigen Typen an der Post, doch er bevor er nach dem Namen oder Nummer fragen kann, ist dieser verschwunden. Er nennt ihn „Post-Office-Boy“ und sucht auf verschiedenen Wegen nach ihm. Ben, wie der andere wirklich heißt, sucht ebenfalls nach ihm und oft verpassen sie sich nur knapp.

Read More Read More

Hinterlässt einen kleinen Stich – Splitter der Nacht [Rezension]

Hinterlässt einen kleinen Stich – Splitter der Nacht [Rezension]

In Madat bekriegen sich die freien Zirkel offen. Ohne Rücksicht auf Verluste liefern sich Magier ihre Kämpfe, mittendrin die machtlos wirkende Stadtwache. Die Schattenmagierin Jara versucht sich mit ihrem Zirkel an einem gewagten, wenn auch zunächst belanglos wirkenden Diebstahl. Sie werden verraten, der Zirkel bis auf wenige Mitglieder ausgelöscht und Jara muss in Gefangenschaft entscheiden, ob sie sich einem grausamen Schicksal opfert oder ihren Meister verrät. (Und dann vielleicht ein bisschen später, anders grausam stirbt.)

Die ersten drei Dinge, die ich nach dem Lesen getan habe:

  1. Mich bei der Autorin erkundigt, wann es weiter geht
  2. Kaffee getrunken
  3. Die Rezension begonnen

Mein Eindruck zu “Splitter der Nacht”:

Splitter der Nacht” war das erste Buch von Katrin Ils außerhalb der bisher gelesenen Reihe und ich hatte mir davon etwas Neues versprochen. In diesem Punkt wurde ich leider enttäuscht, aber auch nur in diesem.

Die Autorin führt die Lesenden erstmals aus Alat, dem Handlungsort ihrer vorangegangenen Romane, heraus. Madat unterscheidet sich auf den ersten Blick nur durch noch mehr Dreck, Korruption und das offene Vorgehen der freien Magierzirkel von den Verhältnissen in den vorigen Romanen. Die Geschichte verspricht, was wir/ich von Katrin Ils erwarte: düstere Spannung, Figuren in ausweglosen Situationen und menschliche Abgründe. Die Handlung hat mich gefesselt und mitgerissen, doch der große Knall am Ende erschien mir leider etwas dumpf.

Stärken des Buchs:

“Splitter der Nacht” punktet mit der starken Atmosphäre, die Katrin Ils ihren Geschichten verleiht. Leseri*innen fühlen sich augenblicklich in die wenig angenehmen Handlungsorte versetzt und fühlen mit der Protagonistin, die emotional wie auch körperlich durch die Hölle geht. Der Einstieg in die Geschichte gelingt hier besonders stark. Die Leser*innen werden schonungslos in Jaras Verzweiflung hineinkatapultiert und mit dem fein gewählten Maß an Rätseln konfrontiert. Die Verstrickungen scheinen undurchdringlich, aber genauso, dass es die Neugierde anfeuert.

Jara stolpert aus diesem überragend guten Buchanfang in die folgende Handlung. Hier gelingt es Katrin Ils wiederholt, eine innerlich zerrissene, teils überforderte und dennoch minimal menschliche Protagonistin zu schaffen. Sie hat den Glauben an das Gute, rettungswürdige in sich selbst längst aufgegeben, ist jedoch noch nicht so weit, alle Menschen aufzugeben. Jara wirkt authentisch. Sie handelt grausam, doch nur, weil sie keine Wahl hat. Zugleich wird Jara mit der nötigen Prise Mitgefühl ausgestattet, die es braucht, um sie sympathisch zu machen.

Ihre Umgebung zwingt sie praktisch, so zu sein, wie Jara ist. Das Leben in Madat ist geprägt von Gewalt, Korruption und Willkür, daraus folgt, dass Tod und Folter einen gewissen Raum innerhalb der Geschichte erhalten. An dieser Stelle kann ich Katrin Ils erneut ein, vieleicht etwas zweifelhaftes, Kompliment aussprechen: Sie schreibt die großartigsten Gewaltszenen. Die Autorin zeigt die Grausamkeit, ohne sie zu feiern. Schmerz und Qual gehören zum Setting und der Geschichte, werden jedoch nicht zum Selbstzweck. Sie deutet an, beschreibt einzelne Aspekte, ergözt sich nicht daran.
An diesem Punkt möchte ich eine kleine Warnung für alle Katzenliebhaber aussprechen: Katrin Ils schafft es, diese überaus bezaubernden, liebenswerten, teils tollpatschigen Tiere grausam wirken zu lassen.

Schwächen des Buchs:

Die oben genannten Stärken sind in gewissen Teilen auch die Schwächen des Buches. Denn wenn ich die angesprochenen Punkte betrachte, so sind es die gleichen wie in der Unstern-Reihe.

In “Splitter der Nacht” gibt es eine neue Protagonistin in neuer Umgebung und dennoch kommt mir alles bekannt vor. Jara ist brutal, innerlich zerbrochen und lebt in Abhängigkeit, dabei ist sie gerade noch so empathisch, dass sie kein Monster ist. Sich selbst hat sie aufegegeben, die Menschen, die sie liebt, stellt sie über sich selbst und unternimmt alles, um sie zu schützen/retten. Und das erinnert in den groben Zügen an Kerra, die Heldin der Unstern-Reihe.

Auch die Handlung baut sich nach dem bekannten Muster auf: Die Protagonsitin gerät in eine ausweglose Situtation, hat die Wahl zwischen Verrat und Tod und stellt zunehmend fest, dass sie selbst von allen Seiten verraten und benutzt wird, um schließlich ihr eigenes Ding durchzuziehen. Leider war die große Überraschung am Ende aus diesem Grund vorhersehbar.

Es ist ein kleiner Wehmutstropfen, denn unterhaltsam und spannend bleibt das Buch allemal, ich persönlich lasse mich nur gerne überraschen.

Mein Fazit zu Splitter der Nacht:

Ich war von “Splitter der Nacht” gleichermaßen begeistert wie enttäuscht. Katrin Ils gelingt es mit den bekannten Elementen Spannung und Atmosphäre zu erzeugen. Als Leserin erwarte ich das natürlich, nur hätte ich mir bei der Handlung und der Figurengestaltung etwas mehr Neues gewünscht. Deshalb knausere ich bei diesem Roman ein wenig mit den Sternen.

Trotzdem ist “Splitter der Nacht” eine Empfehlung für Dark Fantasy Fans, die sich mehr wirklich starke Frauenfiguren, auch jenseits der Protagonistin, wünschen. Ein Leseerlebnis, das alle Sinne anspricht, so intensiv wie Katrin Ils die Umgebung und Erlebisse ihrer Figuren beschreibt.
Und ich warte gespannt auf eine Fortsetzung von “Splitter der Nacht” in der festen Überzeugung, dass Jara mich noch überraschen wird.

Wiebke Tillenburg hat für euch auch die anderen Bücher von Katrin Ils rezensiert. “Unstern” und viele weitere Rezensionen findet ihr hier!

Splitter der Nacht

Katrin Ils

Fantasy
Softcover, 210 Seiten

erschienen bei Sprohar

24. Oktober 2018

ISBN 978-3-950446135

Jetzt für 9,00 € kaufen

 

Brauchen wir alle – Eigenlob stimmt [Rezension]

Brauchen wir alle – Eigenlob stimmt [Rezension]

Eigenlob stimmt und stinkt nicht! Das und mehr macht Sabine Asgodom in ihrem Ratgeber deutlich. Ich weiß, diese Thematik und somit diese Rezension passt vielleicht eher auf einen Business-Blog, aber von Selbst-PR kann jeder und vor allen Dingen jede von uns etwas lernen.

Du musst nicht selbstständig oder Unternehmer*in sein, um von Selbst-PR zu profitieren. Auch Angestellte, Berufseinsteiger, Kunstschaffende und Privatpersonen können etwas lernen: Sabine Asgodom hebt die Lust am Scheitern hervor, das eigene Stärken-Schwächen-Profil, kreative Übungen, mit denen wir aus uns selbst herauskommen können und geht auf die Botschaften aus der Kindheit ein, die uns alle heute noch beeinflussen.

 

Read More Read More