Legt eigentlich ganz viele Spuren – Die Spur der Bücher [Rezension]

Legt eigentlich ganz viele Spuren – Die Spur der Bücher [Rezension]

Mercy Amberdale wächst zwischen Büchern auf, sie ist Bibliomantin und der Liebe zu Büchern verpflichtet, wie alle, die ihr Talent teilen. Doch ein schlimmer Vorfall, für den Mercy sich ganz allein die Schuld gibt, bringt sie dazu, sich von ihrem kranken Ziehvater, den Freunden und sogar der Bibliomatik abzuwenden.

Sie erledigt bezahlte Diebstähle für gierige Buchsammler und finanziert sich so ihr Leben. So baut sie sich einen Ruf unter hochrangigen Bibliomanten auf. Als der Nachbar und Konkurrent ihres inzwischen verstorbenen Ziehvaters auf grausame Weise ermordet wird, nimmt sie die Ermittlungen auf und verstrickt sich immer tiefer in uralte Verschwörungen und Fehden, bis sie zuletzt auf die Geheimnisse ihrer eigenen Herkunft stößt, die nicht gefährlicher sein könnten.

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Wiebke liest alles, was ihr interessant erscheint und nicht Horror ist. (Sonst kann Wiebke nicht schlafen.) Verschiedene Gattungen der Fantastik findet sie besonders häufig interessant und sie liebt den klassischen Krimi. Bilderbücher sind ihre große Leidenschaft und sie sammelt sie nicht nur für ihre Kinder. Einst studierte Wiebke Geschichte und Germanistik, allerdings störte sie das dazugehörige Lehramt irgendwann dermaßen, dass sie damit aufhörte und sich vorerst ausschließlich dem Schreiben eigener Bücher widmet.

Der Hundertjährige, dessen Titel zu lang ist… [Rezension]

Der Hundertjährige, dessen Titel zu lang ist… [Rezension]

Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand ist kein anderer als Allan Karlsson, der frustriert darüber, dass das mit dem Sterben immer noch nicht geklappt hat, beschließt seine eigene Geburtstagsparty zu schwänzen. Auf der ungeplanten Flucht stielt er kurz darauf einen Koffer mit unerwartet wertvollem Inhalt, wodurch sich nicht nur die Polizei, sondern auch die schwedische Mafia an seine Fersen heften. Eine amüsante Geschichte über eine schlecht geplante Flucht mit spannenden Charakteren und unerwarteten Wendungen.

 

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Geschichten mochte Dean schon immer. Am liebsten vertieft er sich in solche, die seiner Welt nahekommen, aber doch in ihrer Form freier und unkonventioneller sind. Dass dabei so manches Mal fragwürdige Moralvorstellungen, Magisches oder Morbides vorkommt, ist ganz nach seinem Geschmack. Wenn er nicht gerade selbst mit Schreiben, Zeichnen oder Musizieren beschäftigt ist, liest Dean viel und teilt diesbezüglich auch gerne seine Leseerfahrungen. So wie hier im Buchensemble.

Sich wütend und allein fühlen – Einer von uns [Rezension]

Sich wütend und allein fühlen – Einer von uns [Rezension]

Ein fesselnder, erschütternder Roman über zwei junge Brüder und ihren übergriffigen Vater – Daniel Magariels Buch ist das verblüffende Debüt eines neuen, großen Talents. Die drei – ein zwölfjähriger Junge, sein älterer Bruder und ihr Vater – haben den „Krieg“ gewonnen: So nennt der Vater seine bittere Scheidung und den Kampf ums Sorgerecht. Sie verlassen Kansas und fahren nach Albuquerque, um noch einmal neu zu beginnen. Die Jungen gehen zur Schule, spielen Basketball, finden Freunde. Ihr Vater arbeitet von Zuhause aus. Bald aber wachsen sich kleine Fehltritte des Vaters zu einer finsteren Irritation aus, müssen die Jungen erkennen, dass sich ihr Vater verändert, unberechenbar wird, mitunter brutal. Vor der kargerhabenen Kulisse der Landschaft New Mexicos erzählt Magariel mit bestechender Klarheit, wie die Jungen verzweifelt versuchen, die Familie zusammenzuhalten, sich gegenseitig schützen und helfen, und schließlich ums eigene Überleben kämpfen. „Einer von uns“ ist eine kurze Geschichte mit gewaltiger emotionaler Wucht.

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Magret liest nie, ohne dabei zu schimpfen. Am wenigsten mag sie wiedergekäute Ideen, leere Worthülsen oder Floskeln. Dafür steht sie auf Experimente, selbst wenn sie schiefgehen. Die Figuren sind ihr wichtiger als der Plot. Daher liest sie vor allem Entwicklungsromane, klassische und welche der Gegenwartsliteratur.

Eine atemberaubende Jagd durch eine magiegeplagte Stadt – Unstern [Rezension]

Eine atemberaubende Jagd durch eine magiegeplagte Stadt – Unstern [Rezension]

Unstern erzählt von Kerra, die als Läuferin in Alat ihren Unterhalt verdient. In dem Bestreben, ihre Freunde zu retten, verstrickt sie sich immer tiefer in die Verschwörungen in und unter Alat bis sie mit nahezu jedem Verbrecher der Stadt einen Pakt geschlossen hat. Unstern führt den Leser an der Seite Kerras durch die düsteren Gassen Alats. Mal auf der Flucht und mal auf der Jagd.

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Wiebke liest alles, was ihr interessant erscheint und nicht Horror ist. (Sonst kann Wiebke nicht schlafen.) Verschiedene Gattungen der Fantastik findet sie besonders häufig interessant und sie liebt den klassischen Krimi. Bilderbücher sind ihre große Leidenschaft und sie sammelt sie nicht nur für ihre Kinder. Einst studierte Wiebke Geschichte und Germanistik, allerdings störte sie das dazugehörige Lehramt irgendwann dermaßen, dass sie damit aufhörte und sich vorerst ausschließlich dem Schreiben eigener Bücher widmet.

In die geheimnisvolle Unterwasserwelt abtauchen – Rendezvous mit einem Oktopus [Rezension]

In die geheimnisvolle Unterwasserwelt abtauchen – Rendezvous mit einem Oktopus [Rezension]

Die Naturforscherin Sy Montgomery erzählt von ihren Begegnungen mit Oktopoden in einem Bostoner Aquarium. Dabei geht sie spannenden Fragen auf den Grund, etwa ob Kraken ein Bewusstsein haben. Montgomery hat ein unglaubliches Wissen, auch über andere Meerestiere. Sie berichtet von tollen Erlebnissen innerhalb ihrer Forschungen, aber auch von Experimenten und Studien. Sie scheut nicht davor, extra tauchen zu lernen, um ihrem Lieblingstier auch in der freien Natur begegnen zu können.

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Magret liest nie, ohne dabei zu schimpfen. Am wenigsten mag sie wiedergekäute Ideen, leere Worthülsen oder Floskeln. Dafür steht sie auf Experimente, selbst wenn sie schiefgehen. Die Figuren sind ihr wichtiger als der Plot. Daher liest sie vor allem Entwicklungsromane, klassische und welche der Gegenwartsliteratur.

Nicht vom gleichen Blatt genascht – Tulpologie [Rezension]

Nicht vom gleichen Blatt genascht – Tulpologie [Rezension]

Ich habe die Tulpologie gelesen und kann gar nicht so recht in kurze Worte fassen, worum es bei der 128-Seitigen Novelle geht. Es geht irgendwie um alles, aber ein bisschen auch um nichts. In erster Linie aber um einen Blumenladen, in dem Mister Huang seiner Lieblingskundin Marlene Tulpen verkauft. Marlene beginnt irgendwann, ihm, ihren schrecklichen Freundinnen und der Welt zu erzählen, ihr Mann sei gestorben. Mit dieser Lüge verstrickt sich Marlene in eine Geschichte, die sich immer wieder um die Tulpen dreht.

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Kia liest. Nicht nur Sachbücher zur persönlichen Entwicklung und Schreibratgeber, sondern auch Entwicklungsromane, nerdige Science Fiction und alles, was zwischen Utopie und Dystopie ein bisschen Drama angereichert hat. Beim Buchensemble gibt sie hin und wieder Einblicke in ihre Reiseberichte, die sie beim Durchqueren spannender Welten anfertigt.

Realistische Spionage Romantasy – Der Kuss des Wandlers [Rezension]

Realistische Spionage Romantasy – Der Kuss des Wandlers [Rezension]

Eine Sechzehnjährige mit außergewöhnlichen Fähigkeiten, eine Sommerakademie in Prag und eine Liebesgeschichte. Beim ersten Blick auf den Klappentext klingt das Ganze nach einer gewöhnlichen Romantasy mit wenig Überraschungspotential.

Ich hätte mich nicht mehr täuschen können.

Kiara findet heraus, dass sie zu den Wandlern zählt, die im Geheimen unter uns Menschen wandeln (höhö). Sie tut das aber nicht, weil sie so starke Kräfte hätte, die unkontrolliert ausbrechen, sondern weil ihr Mentor sie als Spionin zum verfeindeten Skorpion-Clan schicken will. Jeden Sommer werden auf einer Prager Akademie nämlich junge Wandler in ihre Fähigkeiten eingeweiht und dieses Mal soll der mächtigste von ihnen gefunden und zum König gekrönt werden. Kiaras Aufgabe ist es, diesen an ihren Clan zu verraten, bevor er seine Macht entfalten kann. Dass sie sich dabei gleich am ersten Tag verliebt, erschwert das ganze Unternehmen natürlich. Sie freundet sich außerdem mit ihren Feinden an, wie man das eben mit Mitschülern so macht, hat mit dem Entdecken ihrer eigenen Fähigkeiten Probleme und verstrickt sich in gefährliche Intrigen.

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Bücherphie, das bin ich, wenn ich mich auf Instagram und meinem Blog herumtreibe. Und S. M. Gruber, das bin auch ich, aber wenn ich Bücher schreibe.

Meister des vergebenen Potentials – Die Perlen der Bajar [Rezension]

Meister des vergebenen Potentials – Die Perlen der Bajar [Rezension]

Nikolai Oleander bekommt per Post ein Buch zugeschickt. Als er hinein schreibt, findet er sich jedoch plötzlich in einer völlig fremden Welt wieder – oder in einem ganzen Universum von Welten. Denn Nick ist ein Bajar, ein Weltenerschaffer und Weltenspringer. Für jede Welt gibt es eine Perle, mit deren Hilfe man dorthin gelangen kann. Doch bevor Nick auf Akademia lernen kann, wie er seine Kräfte einsetzen kann, gerät plötzlich das Gleichgewicht der Welten aus den Fugen. Nun liegt es an ihm und seinen Freunden, den Bösewicht ausfindig zu machen und das Überleben der Welten zu sichern.

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Auch wenn sie besonders oft Fantasy liest, wird prinzipiell jedes Buch gelesen, das unvorsichtig genug war, ihr in die Hände zu gelangen. Nur vor Krimis und Thrillern wahrt Marlen respektvollen Sicherheitsabstand, der sich bei begründetem Spannungsverdacht allerdings sehr schnell verringern kann. Wenn sie nicht gerade liest, haut sie wahrscheinlich gerade eifrig in die Tasten um ihre Roman voranzutreiben und ihre Figuren leiden zu lassen.

Ehrwürdiges Todesmonopol – Scythe: Die Hüter des Todes [Rezension]

Ehrwürdiges Todesmonopol – Scythe: Die Hüter des Todes [Rezension]

Citra Terranova und Rowan Damisch sind ganz normale Jugendliche, die in MidMerica leben, etwa 300 Jahre in der Zukunft. Die Menschen sind unsterblich und der Thunderhead, eine Mischung aus Cloud, Künstlicher Intelligenz und Datenkrake mit allen erdenklichen Möglichkeiten, stellt unendliches Wissen bereit. Er sorgt dafür, dass es keine Hungersnot gibt, jeder Mensch von dem leben kann, was er tun kann, und Armut ist ein Konstrukt aus der Sterblichkeitsära. Nur die wachsende Überbevölkerung wird zum Problem. Daher kommt der Ehrenwerte Scythe Faraday in die Leben der beiden und zieht sie für die Ausbildung zu Scythe heran. Die Aufgabe eines Scythe ist es, Menschen nachzulesen. Das ist das ehrenhafte Wort für töten. Wenn ein Mensch nachgelesen wurde, kommen keine Ambudrohnen und peppeln ihn wieder auf, bis der sogenannte totenähnliche Zustand revidiert ist, sondern werden diese Menschen wirklich für immer sterben. Die Ausbildung bringt einige Tücken mit sich, und – das hat der Klappentext bereits verraten – nur einer der beiden Jugendlichen kann Scythe werden. Seine oder ihre erste Aufgabe wird es sein, den anderen nachzulesen.

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Kia liest. Nicht nur Sachbücher zur persönlichen Entwicklung und Schreibratgeber, sondern auch Entwicklungsromane, nerdige Science Fiction und alles, was zwischen Utopie und Dystopie ein bisschen Drama angereichert hat. Beim Buchensemble gibt sie hin und wieder Einblicke in ihre Reiseberichte, die sie beim Durchqueren spannender Welten anfertigt.

Liebenswerter Unsympathler – Carim Drachentöter [Rezension]

Liebenswerter Unsympathler – Carim Drachentöter [Rezension]

Carim tötet für sein Leben gerne Drachen. Bis er eines Tages ein Drachenei stiehlt, um es auf dem Schwarzmarkt zu verkaufen – dummerweise schlüpft der Drache und zerlegt seine Wohnstätte. Statt das Tier jedoch zu töten, erkennt Carim seinen Vorteil und beginnt, das Tier zu trainieren. Seine Ziele sind hoch gesteckt: Er will sich für den König unabdingbar machen, um Land und Gold zu kassieren.

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Auch wenn sie besonders oft Fantasy liest, wird prinzipiell jedes Buch gelesen, das unvorsichtig genug war, ihr in die Hände zu gelangen. Nur vor Krimis und Thrillern wahrt Marlen respektvollen Sicherheitsabstand, der sich bei begründetem Spannungsverdacht allerdings sehr schnell verringern kann. Wenn sie nicht gerade liest, haut sie wahrscheinlich gerade eifrig in die Tasten um ihre Roman voranzutreiben und ihre Figuren leiden zu lassen.