Schlagwort: 2016

Erotisch, neurotisch – Heim schwimmen

Erotisch, neurotisch – Heim schwimmen

Nizza, 1994. Heißester Sommer. Die Familie Jacobs und ein befreundetes Paar machen Urlaub im Ferienhaus. Eines Morgens schwimmt Kitty Finch nackt in ihrem Pool und Isabel Jacobs lädt sie überraschend ein zu bleiben. Von da an bringt die Rothaarige Schönheit das Leben aller Beteiligten auf ihre eigene psychisch labile, erotische und geheimnisvolle Art an seine Grenzen – und vor allem Isabels Mann Joe, einen begnadeten Dichter, um den Verstand.

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Save me, aber ohne SAVERS – Miracle Morning

Save me, aber ohne SAVERS – Miracle Morning

In Miracle Morning von Hal Elrod geht es um die S.A.V.E.R.S.. Du stehst morgens um sieben (Amerika. In Deutschland also um fünf) auf und praktizierst idealerweise alle SAVERS. Hal Elrod gibt dabei keine klare Reihenfolge oder Uhrzeit vor, sondern bemüht sich, das von ihm vorgeschlagene Programm so offen zu gestalten, dass du es auf dich selbst zuschneiden kannst. Und – Spoiler! – im Team5AM bist du nicht allein. Auch dafür hat der Autor gesorgt, und dabei geht er klar über die Grenzen seiner Heimat, der USA, hinaus.

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Kelly ist die Beste – George

Kelly ist die Beste – George

George ist ein Grundschulmädchen, das eigentlich ganz normale Träume und Hobbies hat. Sie schaut sich die tollen Mädchen in den Zeitschriften an und träumt davon, einmal so schön zu sein wie sie, sie hat eine beste Freundin, mit der man Pferde stehlen kann, und sie möchte im Schultheater die Hauptrolle spielen. Also nimmt sich George vor, für das Theaterstück vorzusprechen und beginnt allmählich, sich zu trauen, ihren Mitmenschen die Wahrheit zu sagen: George ist ein Mädchen.

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Zucker! – Sei du selbst, alles andere wirst du eh verkacken [Rezension]

Zucker! – Sei du selbst, alles andere wirst du eh verkacken [Rezension]

Marie Meimberg schreibt autobiografische Geschichten aus ihrem Leben, die zum Nachdenken anregen, zum Lachen sind oder einfach nur süß sind. Leser*innen erkennen sich im Geschriebenen selbst wieder, fühlen mit oder staunen. 2015 habe ich Marie Meimberg bei der Ignition in Düsseldorf persönlich kennengelernt und muss sagen: Diese Frau ist authentisch und liebenswürdig as fuck!

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Gar nicht gut gealtert – Wer die Nachtigall stört

Gar nicht gut gealtert – Wer die Nachtigall stört

„Wer die Nachtigall stört“ ist die Geschichte von Jean Louise aka Scout, einem jungen Mädchen, das in den 1930er Jahren in einer kleinen Stadt in Alabama aufwächst. Es hat seinen eigenen Kopf, will keine Kleider tragen, lieber mit den Jungs spielen oder Bücher lesen statt eine Lady zu werden. Ihr Vater Atticus ist Anwalt, der einen afroamerikanischen Mann vor Gericht vertritt, der fälschlicherweise eines Verbrechens beschuldigt wird. Das findet wiederum ein Teil der Stadtbewohner – gelinde gesagt – nicht gut. Außerdem gibt es noch so allerlei andere unkonventionelle Charaktere, die Scouts Kindheit zu einem besonderen Erlebnis machen.

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Trost, Humor und Hilfe – Ziemlich gute Gründe, am Leben zu bleiben [Rezension]

Trost, Humor und Hilfe – Ziemlich gute Gründe, am Leben zu bleiben [Rezension]

In “Ziemlich gute Gründe, am Leben zu bleiben” geht es um ein Monster namens Depression.

Im Buch beschreibt der Autor Matt Haig die Krankheit nicht als Monster, aber für mich habe ich sie so definiert. Sie macht den Kopf schwer, nimmt den Menschen völlig ein, lähmt die Gedanken und drängt die eigenen, depressiven Gedanken in den Kopf des Erkrankten. Dieses Buch klärt Lesende über diese psychische Erkrankung auf und zeigt Matt Haigs Weg aus der Depression. Dabei erwartet uns kein “So kommst du raus”-Weg, sondern ein liebevolles Umarmen, ein An-die-Hand-nehmen und Tür-aufhalten. Es geht um Dinge, die Menschen mit Depressionen helfen, Dinge, die nicht hilfreich sind, all die dämlichen Sachen, die Menschen unseres Umfeldes sagen, schlimme Geschichten und gute Ideen.

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Unaussprechlich, aber sehr überzeugend – Liminale Personae [Rezension]

Unaussprechlich, aber sehr überzeugend – Liminale Personae [Rezension]

In einer postzombieapokalyptischen Welt leben die Menschen eingeschlossen in einer Stadt. Regiert und beschützt von den Gesichtslosen und einer unüberwindbaren Mauer. Doch nicht alle sind mit dem eintönigen, streng reglementierten Leben in dieser Stadt zufrieden. Sie wünschen sich mehr. Mehr Freiheit, mehr Individualität und mehr Wahrheit. Einer kleinen Gruppe junger Leute wird nach einer eskalierten Demonstration diese Möglichkeit geboten. Sie dürfen die Stadt verlassen und erhalten die Aussicht unter bestimmten Voraussetzungen zurückkehren zu können. Doch wie kann man mit einer Lüge leben, wenn man die Wahrheit kennt.

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Ich sehe was, was du nicht siehst – Elanus [Rezension]

Ich sehe was, was du nicht siehst – Elanus [Rezension]

Jona ist erst siebzehn, kommt aber wegen seiner Inselbegabung und Intelligenz schon an eine Elite-Universität. Er kennt die Inhalte der ersten Semester schon, möchte die langweiligen Grundkurse der Mathematik überspringen und am liebsten sofort mit technischer Mathematik im fünften Semester anfangen. Als Minderjähriger zieht er bei den Helmreichs ein, die seine Gastfamilie bis zur Volljährigkeit sind. Aber auch so käme ein Studentenwohnheim nicht für Jona in Frage, denn er hat Elanus.

Elanus ist Jonas selbst gebaute Drohne. Er hat die Programme selbst geschrieben, die Technik zusammengebaut und kann Elanus für einen begrenzten Zeitruam (bis der Akku leer ist) steigen lassen und seine gestochen scharfen Kamerabilder live mitverfolgen, aufzeichnen und an der Mikrofonempfindlichkeit drehen. Perfekt, um Menschen zu beobachten! Und das tut er auch. Dabei stößt er auf ein Geheimnis. Er macht sich den Spaß, einen Zettel mit den Worten “Ich kenen dein Geheimnis” bei Personen unterzubringen, und plötzlich scheint es, als seien alle hinter ihm und Elanus her …

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Schauermärchen für Erwachsene – Der Ozean am Ende der Straße [Rezension]

Schauermärchen für Erwachsene – Der Ozean am Ende der Straße [Rezension]

Ein namenloser Ich-Erzähler fährt zu einer Beerdigung. Auf dem Weg dorthin biegt er plötzlich ab, in die Gegend, in der er aufgewachsen ist. Wie magisch zieht es ihn zum Elternhaus und noch mehr zum Bauernhof der Hempstocks und dem Teich dahinter. Ein Teich, den Lettie Hempstock immer einen Ozean nannte. Lettie Hempstock, die er beinahe schon vergessen hatte. Er setzt sich auf die Bank beim Teich und nach und nach beginnt er  sich zu erinnern: an seine Kindheit, an Lettie Hempstock, an den Opalschürfer, das Land hinter unserem mit dem orangen Himmel und dem uralten Wesen, das sich Ursula Monkton nannte. An Kätzchen mit Saphiraugen und  grauenhafte Gestalten, an Magie und Monster, die älter sind als die Welt.

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Vom Erwachsenwerden und vom Träumen – Spinner [Rezension]

Vom Erwachsenwerden und vom Träumen – Spinner [Rezension]

Gerade mal mit neunzehn Jahren geschrieben und seit 2016 auf dem Buchmarkt. Erhältlich, geliebt und zerrissen: Benedict Wells dritter Roman im Diogenes Verlag. Wells nimmt uns auf eine 320-Seiten lange Reise mit in Jesper Liers Leben.

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