Magazin

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Starke Frauenfiguren – muss es immer stark sein?

Starke Frauenfiguren – muss es immer stark sein?

Die „starke Frau“ wird in Romanen erwartet, geliebt, kritisiert, dargestellt oder auch vermisst– kurz: thematisiert. Leser*innen wollen die starke Frauenfigur als Heldin sehen, die mit Mut und Intelligenz ausgestattet ist und sich ihren Herausforderungen stellt. Wir finden: Charaktereigenschaften haben kein Geschlecht und kein Problem ist gelöst, wenn Frauen in von männlichen Charakterzügen dominierte Rollen gedrängt werden, nur, um sie mit Stärke auszustatten. Das Buchensemble möchte sich auf die Fragen rund um das Thema Frauenfiguren stürzen. Fragen nach den Charaktereigenschaften, nach Trends, Klischees und wie diese gebrochen werden können. Heute bekommt ihr ein Update für neue Perspektiven auf die starke Frau in der Literatur. Welche Charaktereigenschaften uns an starken Frauenfiguren faszinieren Wir schätzen an starken Frauenfiguren den Mut, den sie aufbringen, wenn sie sich in Abenteuer begeben, sich für etwas einsetzen, und auch mal gegen die vorherrschenden Konventionen handeln: Magret sagt: „In „Das Gleichgewicht der Welt“ von Rohinton Mistry gibt es eine indische Frau, die sich gegen die Wünsche ihrer Familie stellt und einen Mann heiratet, den sie liebt. Er ist nicht wohlhabend, aber sie sind gemeinsam selbstbewusst und bauen sich ein Leben auf. Als er schließlich schon früh nach der Heirat verunglückt, hält sie trotzdem weiterhin an ihrer Entscheidung fest ...
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Antagonisten – Gegengewicht und stilles Herzstück einer Geschichte

Antagonisten – Gegengewicht und stilles Herzstück einer Geschichte

Wir vom Buchensemble haben uns Gedanken macht, was uns beim Lesen begeistert, welche Figuren uns bewegen und zum Weiterlesen animieren. Eine besonders spaltende Rolle kommt in vielen Geschichten dem Antagonisten zu. Der Antagonist oder die Antagonistin bildet den Gegenpol zum Protagonisten, ist Gegenspielerin, Feind, Nervensäge oder schlicht und ergreifend das Böse in Person. Ich habe mich mit der Frage befasst, was eine gute Antagonistin eigentlich ausmacht und auch unsere Rezensierenden dazu befragt ...
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Warum Autoren lesen sollten

Warum Autorinnen und Autoren lesen sollten

Autoren schreiben, Autoren lesen. Beim Buchensemble sind alle Rezensent*innen gleichzeitig auch Schriftsteller. Als Autoren wollen wir unseren Rezensionen eine gewisse Tiere verleihen und wurden schon das ein oder andere Mal für unsere Perspektive bei Buchrezensionen gelobt. Aber dahinter steckt noch mehr: Wir sind der Meinung, dass Autor*innen lesen sollten. Frei nach Kia, das bin ich: Je mehr du liest, desto Autor. Je mehr wir Schriftstellerinnen lesen, desto mehr verstehen wir auch von unserem Handwerk. Magret sagt: "Ich glaube, als Autor*in ist es nicht möglich, beim Lesen nicht zu lernen. Ich verstehe auch Schreibende nicht, die selbst nicht lesen. Wie kann man sich so sehr für ein Medium interessieren und gleichzeitig nicht?" ...
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Warum wir für das Buchensemble schreiben

Warum wir für das Buchensemble schreiben

Hey! Wir sind das Buchensemble. Wir haben uns noch gar nicht ausführlich vorgestellt. Wir bestehen aus sieben Rezensent*innen, die zugleich auch Schriftsteller sind. Unser Buchblog zeichnet sich dadurch aus, dass die Rezensionen durch unsere Schreiberfahrung eine gewisse Tiefe haben. Jeden Donnerstag erscheint eine neue Rezension – zuletzt hat Marlen eine Ode an "Wenn es nur Licht gäbe, bevor es dunkel wird" verfasst. Aber warum schreiben wir überhaupt Rezensionen? Und warum ausgerechnet für das Buchensemble? Darauf wollen wir in diesem Artikel eine Antwort geben ...
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