Ein Applaus für die Nebenfiguren! – Harry Potter und der Halbblutprinz

Ein Applaus für die Nebenfiguren! – Harry Potter und der Halbblutprinz

Harry Potter wird in diesem Schuljahr persönlich von Dumbledore unter die Fittiche genommen, denn die beiden wollen Bösewicht Voldemort endlich an den Kragen!

Die ersten drei Dinge, die ich nach dem Lesen getan habe:

  1. Die witzige Szene, wenn Ron den Liebestrank getrunken hat, bei Youtube angeguckt.
  2. Mich versucht zu erinnern, wie ich mir früher Snape vorgestellt habe (es gelang mir nicht, da ist nur noch Alan Rickman).
  3. Den letzten Teil angefangen.

Mein Eindruck zu Harry Potter und der Halbblutprinz:

Der Halbblutprinz ist nicht mein Favorit der Reihe, aber ein verdammt guter Teil. Es ist der Teil, in dem man denkt, alle Rätsel werden aufgelöst, aber wie das so mit vorletzten Teilen ist, ist da viel Zaubertrickserei dabei.

Stärken des Buchs:

Wer bitteschön hat ernsthaft etwas gegen den gigantisch guten Showdown mit Snape zu beanstanden? Herrlich! Großartig! Für mich ist der sechste Harry-Potter-Band der Teil, in dem Rowling beweist, was sie kann. Ihre Charakterentwicklung ist ein Traum. Auch Mafloys innerlicher Kampf ist herrlich dargestellt, dann die schönen Spielchen mit dem neuen Professor für die dunklen Künste. Die vorherigen Bände waren nett, niedlich, ein bisschen magisches Abenteuer für Kinder mit ein paar dunklen Ausreißern, aber das hier ist Kunst.

Harry Potter und der Halbblutprinz, Hörbuch-Cover. Foto: Magret Kindermann
Harry Potter und der Halbblutprinz, Hörbuch-Cover. Foto: Magret Kindermann

Dazu kommt das Liebes-Hin-und-Her mit Hermine und Ron, die beiden hab ich schon immer geliebt. Während Harry und Ginny schön im Hintergrund bleiben, obwohl Harry die Hauptperson ist. Ihre Geschichte ist angenehm einfach. Dazu kommt, dass Ginny im Buch stark und selbstbewusst ist (das vermisse ich bei der Film-Ginny ja sehr, da sind die beiden zusammen einfach nur wie verschreckte Rehe).

Ansonsten gibt es jede Menge Rätselspaß, denn die Jagd nach den Horkruxen wird eröffnet, und jede Menge Zaubertränke und ich persönlich mag beides.

Schwächen des Buchs:

Im Halbblutprinz werden die gleichen Feinde verdächtigt wie in jedem Harry-Potter-Buch zuvor auch. Er hatte Snape und Malfoy immer in Verdacht, weswegen ich das mittlerweile echt zum Schnarchen fand. Schön ist natürlich der kleine Twist dabei, trotzdem gibt es das Problem, dass Harry nur Blödsinn verbockt und eigentlich ohne ihn alles unter Kontrolle war. Das ist sein Hauptproblem als mieser Held und ich finde, das kommt in diesem Teil stärker als je zuvor heraus. Na ja. Diese starke Reihe braucht keine tolle Hauptperson, die starken Nebenfiguren machen es wieder wett!

Mein Fazit zu Harry Potter und der Halbblutprinz:

“Harry Potter und der Halbblutprinz” ist mein drittliebster Teil, was gar nicht so gut klingt, aber sich definitiv sehr gut anfühlt.

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Harry Potter und der Halbblutprinz

J. K. Rowling

Fantasy
Softcover, 640 Seiten

erschienen bei Carlsen

12. März 2010

ISBN 978-3-551354068


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