Sprachakrobatischer Hochseilakt – Es hätte mir genauso [Rezension]

Sprachakrobatischer Hochseilakt – Es hätte mir genauso [Rezension]

Ein Mann schließt sich bei einer Dinnerparty im Gästezimmer ein und weigert sich, herauszukommen. Tage, Wochen, Monate bleibt er da drinnen und erlangt sogar überregionale Prominenz. Fans und Reporter beginnen das Haus zu belagern – aber wer ist dieser Mann überhaupt? Und wieso hat er sich eingeschlossen?

Aus vier verschiedenen Perspektiven erzählt Ali Smith die Geschichte von Miles Garth, aber eigentlich auch wieder nicht. Eigentlich erzählt sie viel mehr, erzählt auch über uns alle und hält der heutigen Gesellschaft dabei den Spiegel vor.

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M. D. Grand

Auch wenn sie besonders oft Fantasy liest, wird prinzipiell jedes Buch gelesen, das unvorsichtig genug war, ihr in die Hände zu gelangen. Nur vor Krimis und Thrillern wahrt Marlen respektvollen Sicherheitsabstand, der sich bei begründetem Spannungsverdacht allerdings sehr schnell verringern kann. Wenn sie nicht gerade liest, haut sie wahrscheinlich gerade eifrig in die Tasten um ihre Roman voranzutreiben und ihre Figuren leiden zu lassen.

Bizarre, traurig-witzige Welt des intellektuellen Missverstandenen – Sorck

Bizarre, traurig-witzige Welt des intellektuellen Missverstandenen – Sorck

Martin Sorck steht an der Straße und betrachtet seine brennende Wohnung.
Nur zwei Koffer und ein Kreuzfahrtticket bleiben ihm.
Doch spätestens, als sich der erste Landgang als paramilitärische Übung entpuppt, droht auch der Urlaub zur Katastrophe zu werden… 

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Magret liest nie, ohne dabei zu schimpfen. Am wenigsten mag sie wiedergekäute Ideen, leere Worthülsen oder Floskeln. Dafür steht sie auf Experimente, selbst wenn sie schiefgehen. Die Figuren sind ihr wichtiger als der Plot. Daher liest sie vor allem Entwicklungsromane, klassische und welche der Gegenwartsliteratur.