Kategorie: Rezension

Sehen ohne Augenlicht – Hanover’s Blind [Rezension]

Sehen ohne Augenlicht – Hanover’s Blind [Rezension]

Adam möchte ein normales Leben leben. Also immigriert der Studienabbrecher in seine Traumstadt Hannover – mit dem festen Plan, endlich auf eigenen Beinen zu stehen. Wäre da nicht diese Sache:

Adam ist fast blind. Wie kompliziert es sein kann, mit einer Schwerbehinderung einen gleichberechtigten Platz in der Gesellschaft zu ergattern, erfährt er schnell am eigenen Leib. Dabei möchte er nicht länger den Weg des geringeren Übels gehen, sich anpassen müssen und sich den Meinungen der Gesellschaft beugen. Doch die Möglichkeiten mit Handicap wie jeder andere durchs Leben zu gehen, sind begrenzt. Also verheimlicht er seine Einschränkung und baut sich damit selbst einen Weg aus Stolpersteinen.

Hanover’s Blind ist eine Geschichte über Neuanfänge, Freundschaften, Liebe aber auch Veränderung. Sie erzählt von Mut und Ängsten, von den Erwartungen (sowohl denen der Gesellschaft als auch denen, die man an sich selbst stellt) sowie von dem oft noch viel zu wenig gelebten Miteinander. Und natürlich vom Tanzen.

Die ersten drei Dinge, die ich nach dem Lesen getan habe:

  1. Gelächelt.
  2. Eine Packung Pralinen geöffnet und hineingegriffen, ohne hinzusehen.
  3. Die letzten drei Kapitel noch einmal über die Audioausgabe angehört.

Mein Eindruck zu Hanover’s Blind:

Die Novelle erzählt aus dem Leben. Direkt und ohne Umschweife. Ich gehöre selbst zur Gruppe der Blindfische, lebe seit meiner Geburt mit nur einem funktionierenden Auge und einer fortschreitenden Seheinschränkung. Was Kia Kahawa in ihrem Buch beschreibt trifft, um es in einem altbekannten Klischee zu formulieren, den Nagel auf den Kopf. Allein die erste Szene (sie spielt an einem Bahnhof, so viel sei verraten), ist mit zwei Worten zu unterschreiben. Genau das. So geht es mir über sämtliche Kapitel hinweg.

Hanover’s Blind ist eine wundervolle Geschichte über Individualität. Besonders mit einer Einschränkungen kann das ein sehr kompliziertes Thema sein und Kia schafft es, Kernprobleme auf den Punkt zu bringen, die eine Vielzahl von Menschen mit ähnlichen Lebensverläufen beschäftigt.

Aufgepasst! Crowdfunding!

Social Media ist eine famose Sache. Sonst wäre ich vielleicht nie über dieses Projekt gestolpert. Genau genommen ist Twitter schuld, dass ich Hanover’s Blind als Alphaleserin lesen durfte. Nun steht das Hörbuch kurz vor der Veröffentlichung. Die Autorin hat sich bewusst für den Weg des Selfpublishing entschieden und eine Crowdfunding-Aktion ins Leben gerufen, die 2018 erfolgreich war. So gingdas Buch seinen eigenen, individuellen Weg, genau wie sein Protagonist es tut. Jetzt geschieht dasselbe mit dem Hörbuch.

Wenn ihr Kia unterstützen wollt, geht es dierekt [hier] zum Crowdfunding. Und nicht vergessen: Den Link fleißig für eure Freunde und Follower teilen!

 

Stärken des Buchs:

Ich habe es schon erwähnt. In diesem Buch steht die ungeschönte Wahrheit. In allen Facetten, mit Ecken und Kanten, mit Hochs und Tiefs. Nicht nur über das Thema Behinderung, sondern auch über ganz alltägliche Dinge, wie Freundschaften, Beziehungen oder Niederlagen. Mir ist die Geschichte gerade so besonders sympathisch, weil sie mitten aus dem Leben gegriffen scheint. Außerdem übt sie Kritik daran, wo es in unserer Gemeinschaft bezüglich Barrierefreiheit und Gleichberechtigung noch immer hakt.

Schon allein der Schreibstil sorgt dafür, dass man sich beim Lesen vorkommt, als sitze man mit Adam in einem Café in Hannover und er erzähle gerade seine Geschichte. Locker, mit Humor und man vergisst schnell, dass man sich eigentlich zwischen Papier und Buchstaben befindet. Die Charaktere sind vom Schlag »ja, so jemanden kenne ich auch!«. Vielfältig, individuell und nah.

Dasselbe gilt für Adams Weise, die Welt zu sehen. Beziehungsweise genau das eben nicht zu tun. Denn wie nimmt jemand seine Umgebung wahr, der sie nicht sehen kann? Unsere Augen prägen unsere Eindrücke immens, auch beim (Be)schreiben, und (so gut wie) ohne diese Gewohnheit auszukommen, ist eine starke Leistung der Autorin. Dadurch, dass die Geschichte aus der Ich-Perspektive erzählt wird, bleibt einem gar keine andere Wahl, als sich genau darauf einzulassen.

Schwächen des Buchs:

Ganz ehrlich, ich habe Tage an diesem Abschnitt gegrübelt. Tatsächlich habe ich nur einen einzigen Punkt, den ich an dieser Stelle anmerken möchte. Dazu sei gesagt, dass ich ein absoluter Detail-Freak bin. Soll heißen, ich sauge Hintergrundwissen schlicht auf wie ein Schwamm. Genau das kam mir an manchen Stellen des Buchs ein Stück zu kurz.

So kommt zwar Adams Schulzeit zur Sprache, aber tatsächlich hätte ich gerne mehr über seine Kindheit gelesen. Oder seine Eltern. Das gilt genauso für seine beiden WG-Mitbewohnerinnen Muriel und Johanna oder für Herrn Sandelholz-Karamell. All diese Menschen machen mich neugierig und die ein oder andere retrospektive Anekdote hätte dem Buch meiner Meinung nach nicht geschadet.

Mein Fazit zu Hanover’s Blind:

Kia Kahawa nimmt sich in Hanover’s Blind einem Thema an, das wesentlich mehr Beachtung finden sollte: Die Möglichkeiten den eigenen Weg zu wählen und wie schwer es ist, ihn zu gehen. Völlig egal, ob man nun blind ist, im Rollstuhl sitzt, mit einer anderen Einschränkung lebt oder nicht. Vorgefertigte Wege und die Erwartungen anderer drücken uns in Systeme, über die wir dann auch noch froh sein sollen, dass wir überhaupt diese und jene Möglichkeit bekommen.

Wie es einem damit geht, beachten sowohl Außenstehende als auch Betroffene selbst oft viel zu wenig. Dein eigenen Weg zu finden ist nie leicht. Welche Hürden mit einer Behinderung hinzukommen können, ist den meisten Leuten außerdem nicht einmal bewusst. Es ist einerseits der Umgang mit dem Handicap an sich, andererseits aber auch die Reaktion der Umwelt. Denn Barrierefreiheit auf Augenhöhe ist noch lange kein Standard. Auch in Deutschland nicht. Daher gibt es von mir eine klare Leseempfehlung und die Unterstützung beim Hörbuch-Crowdfunding. Wenn ihr auch zu dem Projekt beitragen möchtet, klickt einfach [hier].


Hanover’s Blind

Kia Kahawa

Entwicklungsroman Novelle
Softcover, 188 Seiten

erschienen bei TWENTYSIX

27. September 2018

ISBN 978-3-740735555

Jetzt für 9,99 € kaufen
 

 

 

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Im Buch beschreibt der Autor Matt Haig die Krankheit nicht als Monster, aber für mich habe ich sie so definiert. Sie macht den Kopf schwer, nimmt den Menschen völlig ein, lähmt die Gedanken und drängt die eigenen, depressiven Gedanken in den Kopf des Erkrankten. Dieses Buch klärt Lesende über diese psychische Erkrankung auf und zeigt Matt Haigs Weg aus der Depression. Dabei erwartet uns kein “So kommst du raus”-Weg, sondern ein liebevolles Umarmen, ein An-die-Hand-nehmen und Tür-aufhalten. Es geht um Dinge, die Menschen mit Depressionen helfen, Dinge, die nicht hilfreich sind, all die dämlichen Sachen, die Menschen unseres Umfeldes sagen, schlimme Geschichten und gute Ideen.

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Was denkt sich Walter Moers, wenn er die Bilder des Malers Gustave Doré betrachtet? Offensichtlich eine ganze Menge! Auf 217 Seiten erfindet Moers die Geschichte des zwölfjährigen Künstlers, der in der Nacht in ein Phantasiereich gerät und sich dort jeder Menge skurrilen Abenteuern stellen muss. Eine Jungfrau retten? Den Wald der Gespenster durchqueren? Das schlimmste alles Monster besiegen? Kinderbuch und Erwachsenenbuch, dieses Buch ist alles in einem und irgendwie doch keins davon.

 

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Der wissbegierige Wissenschaftler Dr. Frankenstein baut ein Wesen aus Leichenteilen zusammen, das er zum Leben erweckt. Doch kaum erblickt er die Kreatur, verstößt er sie voll Ekel. Diese bleibt sich selbst überlassen und sucht die Liebe der Menschen, verbreitet aber nur Schrecken zu seinem Leidwesen.

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Schauer ohne Knall – Das Archiv [Rezension]

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Im Archiv einer Hochschule wird eine vergessene Kammer wiederentdeckt. Johannes Meerbusch erhält den Auftrag, die dort gelagerten Akten zu sichten. Bei der Arbeit in dem Kellerraum, den seit Jahrzehnten niemand betreten hat, stößt er auf eine unbekannte Gefahr, die schnell seinen Verstand zu vergiften beginnt…

 

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Hinterlässt einen kleinen Stich – Splitter der Nacht [Rezension]

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In Madat bekriegen sich die freien Zirkel offen. Ohne Rücksicht auf Verluste liefern sich Magier ihre Kämpfe, mittendrin die machtlos wirkende Stadtwache. Die Schattenmagierin Jara versucht sich mit ihrem Zirkel an einem gewagten, wenn auch zunächst belanglos wirkenden Diebstahl. Sie werden verraten, der Zirkel bis auf wenige Mitglieder ausgelöscht und Jara muss in Gefangenschaft entscheiden, ob sie sich einem grausamen Schicksal opfert oder ihren Meister verrät. (Und dann vielleicht ein bisschen später, anders grausam stirbt.)

Die ersten drei Dinge, die ich nach dem Lesen getan habe:

  1. Mich bei der Autorin erkundigt, wann es weiter geht
  2. Kaffee getrunken
  3. Die Rezension begonnen

Mein Eindruck zu “Splitter der Nacht”:

Splitter der Nacht” war das erste Buch von Katrin Ils außerhalb der bisher gelesenen Reihe und ich hatte mir davon etwas Neues versprochen. In diesem Punkt wurde ich leider enttäuscht, aber auch nur in diesem.

Die Autorin führt die Lesenden erstmals aus Alat, dem Handlungsort ihrer vorangegangenen Romane, heraus. Madat unterscheidet sich auf den ersten Blick nur durch noch mehr Dreck, Korruption und das offene Vorgehen der freien Magierzirkel von den Verhältnissen in den vorigen Romanen. Die Geschichte verspricht, was wir/ich von Katrin Ils erwarte: düstere Spannung, Figuren in ausweglosen Situationen und menschliche Abgründe. Die Handlung hat mich gefesselt und mitgerissen, doch der große Knall am Ende erschien mir leider etwas dumpf.

Stärken des Buchs:

“Splitter der Nacht” punktet mit der starken Atmosphäre, die Katrin Ils ihren Geschichten verleiht. Leseri*innen fühlen sich augenblicklich in die wenig angenehmen Handlungsorte versetzt und fühlen mit der Protagonistin, die emotional wie auch körperlich durch die Hölle geht. Der Einstieg in die Geschichte gelingt hier besonders stark. Die Leser*innen werden schonungslos in Jaras Verzweiflung hineinkatapultiert und mit dem fein gewählten Maß an Rätseln konfrontiert. Die Verstrickungen scheinen undurchdringlich, aber genauso, dass es die Neugierde anfeuert.

Jara stolpert aus diesem überragend guten Buchanfang in die folgende Handlung. Hier gelingt es Katrin Ils wiederholt, eine innerlich zerrissene, teils überforderte und dennoch minimal menschliche Protagonistin zu schaffen. Sie hat den Glauben an das Gute, rettungswürdige in sich selbst längst aufgegeben, ist jedoch noch nicht so weit, alle Menschen aufzugeben. Jara wirkt authentisch. Sie handelt grausam, doch nur, weil sie keine Wahl hat. Zugleich wird Jara mit der nötigen Prise Mitgefühl ausgestattet, die es braucht, um sie sympathisch zu machen.

Ihre Umgebung zwingt sie praktisch, so zu sein, wie Jara ist. Das Leben in Madat ist geprägt von Gewalt, Korruption und Willkür, daraus folgt, dass Tod und Folter einen gewissen Raum innerhalb der Geschichte erhalten. An dieser Stelle kann ich Katrin Ils erneut ein, vieleicht etwas zweifelhaftes, Kompliment aussprechen: Sie schreibt die großartigsten Gewaltszenen. Die Autorin zeigt die Grausamkeit, ohne sie zu feiern. Schmerz und Qual gehören zum Setting und der Geschichte, werden jedoch nicht zum Selbstzweck. Sie deutet an, beschreibt einzelne Aspekte, ergözt sich nicht daran.
An diesem Punkt möchte ich eine kleine Warnung für alle Katzenliebhaber aussprechen: Katrin Ils schafft es, diese überaus bezaubernden, liebenswerten, teils tollpatschigen Tiere grausam wirken zu lassen.

Schwächen des Buchs:

Die oben genannten Stärken sind in gewissen Teilen auch die Schwächen des Buches. Denn wenn ich die angesprochenen Punkte betrachte, so sind es die gleichen wie in der Unstern-Reihe.

In “Splitter der Nacht” gibt es eine neue Protagonistin in neuer Umgebung und dennoch kommt mir alles bekannt vor. Jara ist brutal, innerlich zerbrochen und lebt in Abhängigkeit, dabei ist sie gerade noch so empathisch, dass sie kein Monster ist. Sich selbst hat sie aufegegeben, die Menschen, die sie liebt, stellt sie über sich selbst und unternimmt alles, um sie zu schützen/retten. Und das erinnert in den groben Zügen an Kerra, die Heldin der Unstern-Reihe.

Auch die Handlung baut sich nach dem bekannten Muster auf: Die Protagonsitin gerät in eine ausweglose Situtation, hat die Wahl zwischen Verrat und Tod und stellt zunehmend fest, dass sie selbst von allen Seiten verraten und benutzt wird, um schließlich ihr eigenes Ding durchzuziehen. Leider war die große Überraschung am Ende aus diesem Grund vorhersehbar.

Es ist ein kleiner Wehmutstropfen, denn unterhaltsam und spannend bleibt das Buch allemal, ich persönlich lasse mich nur gerne überraschen.

Mein Fazit zu Splitter der Nacht:

Ich war von “Splitter der Nacht” gleichermaßen begeistert wie enttäuscht. Katrin Ils gelingt es mit den bekannten Elementen Spannung und Atmosphäre zu erzeugen. Als Leserin erwarte ich das natürlich, nur hätte ich mir bei der Handlung und der Figurengestaltung etwas mehr Neues gewünscht. Deshalb knausere ich bei diesem Roman ein wenig mit den Sternen.

Trotzdem ist “Splitter der Nacht” eine Empfehlung für Dark Fantasy Fans, die sich mehr wirklich starke Frauenfiguren, auch jenseits der Protagonistin, wünschen. Ein Leseerlebnis, das alle Sinne anspricht, so intensiv wie Katrin Ils die Umgebung und Erlebisse ihrer Figuren beschreibt.
Und ich warte gespannt auf eine Fortsetzung von “Splitter der Nacht” in der festen Überzeugung, dass Jara mich noch überraschen wird.

Wiebke Tillenburg hat für euch auch die anderen Bücher von Katrin Ils rezensiert. “Unstern” und viele weitere Rezensionen findet ihr hier!

Splitter der Nacht

Katrin Ils

Fantasy
Softcover, 210 Seiten

erschienen bei Sprohar

24. Oktober 2018

ISBN 978-3-950446135

Jetzt für 9,00 € kaufen

 

Mehr davon! – Morgen ist leider auch noch ein Tag [Rezension]

Mehr davon! – Morgen ist leider auch noch ein Tag [Rezension]

Tobi Katze hat Depressionen. “Morgen ist leider auch noch ein Tag” heißt sein autobiografischer, aber humorvoll und nicht ganz der Wahrheit entsprechender Roman. Zumindest hoffe ich, dass Tobi nicht all die Extreme durchgemacht hat, die in diesem Buch vorkommen.

Er liegt in seinem Bett, kann sich wegen der Depression kaum bewegen, und wenn, dann in eine Bar, um dort zu saufen. Alkohol ist bei Tobi Katze ein zentrales Thema, und es macht die Depression, welch Überraschung, bedeutend schlimmer. Der Autor nimmt uns allerdings auch mit zu seinem Therapeuten, nimmt im Laufe des Buches Antidepressiva und versucht, eine Besserung seiner Symptome zu erreichen, um auf Dauer aus seiner psychischen Erkrankung herauszukommen.

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