Klischeehaft oder stark? – Sex and The City [Rezension]

Klischeehaft oder stark? – Sex and The City [Rezension]

Vier New Yorkerinnen, die sich in “Sex and the City” durch ihr Großstadtleben schlagen. Carrie Bradshaw steht im Mittelpunkt der großen und kleinen New Yorker Geschichten, die im Buch untergebracht sind. Sie erlebt Abenteuer und bringt diese in ihrer Kolumne unter.

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Curly über Antagonisten

Curly liest und hört Romane fürs Herz; Bücher, die sich nicht weglegen lassen, und Zeilen, die neue Perspektiven eröffnen. Grundsätzlich: Literatur, die zum Nachdenken verführt. Wenn sie kein Buch in der Hand hat, hat sie die Schreibmaschine (oder: das Notebook) vor sich und schreibt – als Journalistin, Autorin, Kulturanthropologin und im Marketing.

Unaussprechlich, aber sehr überzeugend – Liminale Personae [Rezension]

Unaussprechlich, aber sehr überzeugend – Liminale Personae [Rezension]

In einer postzombieapokalyptischen Welt leben die Menschen eingeschlossen in einer Stadt. Regiert und beschützt von den Gesichtslosen und einer unüberwindbaren Mauer. Doch nicht alle sind mit dem eintönigen, streng reglementierten Leben in dieser Stadt zufrieden. Sie wünschen sich mehr. Mehr Freiheit, mehr Individualität und mehr Wahrheit. Einer kleinen Gruppe junger Leute wird nach einer eskalierten Demonstration diese Möglichkeit geboten. Sie dürfen die Stadt verlassen und erhalten die Aussicht unter bestimmten Voraussetzungen zurückkehren zu können. Doch wie kann man mit einer Lüge leben, wenn man die Wahrheit kennt.

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Wiebke über Trilogien

Wiebke liest alles, was ihr interessant erscheint und nicht Horror ist. (Sonst kann Wiebke nicht schlafen.) Verschiedene Gattungen der Fantastik findet sie besonders häufig interessant und sie liebt den klassischen Krimi. Bilderbücher sind ihre große Leidenschaft und sie sammelt sie nicht nur für ihre Kinder. Einst studierte Wiebke Geschichte und Germanistik, allerdings störte sie das dazugehörige Lehramt irgendwann dermaßen, dass sie damit aufhörte und sich vorerst ausschließlich dem Schreiben eigener Bücher widmet.

Schicksal oder selber Schuld? – Die Unsterblichen [Rezension]

Schicksal oder selber Schuld? – Die Unsterblichen [Rezension]

Eine Wahrsagerin prophezeit vier Geschwistern im New York der 60er Jahre, an welchem Tag sie sterben werden. Angeblich glaubt keiner von ihnen an diesen Unsinn, aber dennoch fließt das Wissen von diesem Tag an in jede ihre Entscheidungen mit ein. Als sie ihrem Datum einer nach dem anderen näher kommen, stellt sich die große Frage: wird die alte Frau mit ihren Behauptungen Recht behalten?

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M. D. Grand

Auch wenn sie besonders oft Fantasy liest, wird prinzipiell jedes Buch gelesen, das unvorsichtig genug war, ihr in die Hände zu gelangen. Nur vor Krimis und Thrillern wahrt Marlen respektvollen Sicherheitsabstand, der sich bei begründetem Spannungsverdacht allerdings sehr schnell verringern kann. Wenn sie nicht gerade liest, haut sie wahrscheinlich gerade eifrig in die Tasten um ihre Roman voranzutreiben und ihre Figuren leiden zu lassen.

Das Young-Adult-Buch mit Roadtrip, das nicht nervt – Saving June

Das Young-Adult-Buch mit Roadtrip, das nicht nervt – Saving June

Saving June: Harpers Schwester June ist tot. Selbstmord und keiner versteht es. Vor allem Harper nicht, die ihre große Schwester immer beneidete. Um sie mehr zu verstehen, fährt sie nach Kalifornien, wohin June immer wollte und es nie geschafft hat. Mit dabei sind ihre beste Freundin, die mit jedem sofort Freundschaft schließt, und der Musikfreak Jake, der bei June Nachhilfe genommen hat und irgendwie mehr über sie zu wissen scheint, als er sagen will.

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Magret liest nie, ohne dabei zu schimpfen. Am wenigsten mag sie wiedergekäute Ideen, leere Worthülsen oder Floskeln. Dafür steht sie auf Experimente, selbst wenn sie schiefgehen. Die Figuren sind ihr wichtiger als der Plot. Daher liest sie vor allem Entwicklungsromane, klassische und welche der Gegenwartsliteratur.

Das neue Mindset – Raus aus der Glücksfalle

Das neue Mindset – Raus aus der Glücksfalle

Ich möchte euch die Akzeptanz- und Commitment-Therapie vorstellen. Nicht nur, weil ich Autorin und somit laut Klischee automatisch therapiebedürftig bin, sondern vor allem, weil “Raus aus der Glücksfalle” all die Tipps für diejenigen enthält, die selbstständig arbeiten. Als Unternehmer*in bist du mit Coaches, Beratern und Speakern konfrontiert, die dich motivieren. Persönliche Entwicklung ist enorm wichtig, aber es gibt da etwas, das mir seit Ewigkeiten auf den Keks geht: Positive Affirmationen. Nur das Gute sehen. Positive Einstellungen. Gute Gefühle verstärken. “Ich bin Superman” vor dem Spiegel brüllen und jeden Tag als Fest entgegennehmen.

Schwachsinn, sagt Russ Harris in “Raus aus der Glücksfalle”. Wir brauchen unsere negativen Gefühle, wir müssen nur lernen, damit umzugehen. In diesem Ratgeber geht es ums richtige Fühlen und Denken, um Ziele und Werte, und vor allem um Selbstliebe.

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Kia über Kurzgeschichten

Kia liest. Nicht nur Sachbücher zur persönlichen Entwicklung und Schreibratgeber, sondern auch Entwicklungsromane, nerdige Science Fiction und alles, was zwischen Utopie und Dystopie ein bisschen Drama angereichert hat. Beim Buchensemble gibt sie hin und wieder Einblicke in ihre Reiseberichte, die sie beim Durchqueren spannender Welten anfertigt.

Sprachakrobatischer Hochseilakt – Es hätte mir genauso [Rezension]

Sprachakrobatischer Hochseilakt – Es hätte mir genauso [Rezension]

Ein Mann schließt sich bei einer Dinnerparty im Gästezimmer ein und weigert sich, herauszukommen. Tage, Wochen, Monate bleibt er da drinnen und erlangt sogar überregionale Prominenz. Fans und Reporter beginnen das Haus zu belagern – aber wer ist dieser Mann überhaupt? Und wieso hat er sich eingeschlossen?

Aus vier verschiedenen Perspektiven erzählt Ali Smith die Geschichte von Miles Garth, aber eigentlich auch wieder nicht. Eigentlich erzählt sie viel mehr, erzählt auch über uns alle und hält der heutigen Gesellschaft dabei den Spiegel vor.

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M. D. Grand

Auch wenn sie besonders oft Fantasy liest, wird prinzipiell jedes Buch gelesen, das unvorsichtig genug war, ihr in die Hände zu gelangen. Nur vor Krimis und Thrillern wahrt Marlen respektvollen Sicherheitsabstand, der sich bei begründetem Spannungsverdacht allerdings sehr schnell verringern kann. Wenn sie nicht gerade liest, haut sie wahrscheinlich gerade eifrig in die Tasten um ihre Roman voranzutreiben und ihre Figuren leiden zu lassen.

Kämpfen und nicht kämpfen mit dem Krebs – Als ich dem Tod in die Eier trat [Rezension]

Kämpfen und nicht kämpfen mit dem Krebs – Als ich dem Tod in die Eier trat [Rezension]

Alexander Greiner ist kerngesund. Glaubt er. Bis ihn aus heiterem Himmel die Diagnose Hodenkrebs erwischt. Von diesem Moment an ist nichts mehr wie es war. Doch Greiner geht die Krankheit an, wie er alles angeht: systematisch, zupackend, Sterben ist keine Option. Nach der Operation schaltet er keinen Gang herunter, plant seine Selbstständigkeit, treibt exzessiv Sport. Bis sich Schmerzen einstellen – und es zwei Jahre nach der Erstdiagnose heißt: Tumor im rechten Oberarmknochen. Ihm ist klar, dass er nicht mehr so weitermachen kann, wie bisher. Mit entwaffnender Ehrlichkeit beschreibt Alexander Greiner, was es heißt, eine lebensbedrohliche Krankheit anzunehmen und sich komplett neu auszurichten. Er berichtet, wie unterschiedlich Familie und Freunde reagieren;er klopft sein Leben auf Leerstellen ab und probiert alles aus, was im Verdacht steht, ihm zu helfen – sei es Energetik, Meditation oder TCM. Greiner nimmt die Leser mit auf die Odyssee durch Krankenhäuser und schildert die emotionale Achterbahn zwischen Hoffen, Warten und Gewissheit, ohne jemals den Optimismus zu verlieren. 

Die ersten drei Dinge, die ich nach dem Lesen getan habe:

  1. Traditionelle Chinesische Medizin recherchiert
  2. Versucht, nachzuvollziehen, wie oft ich mich an eine bestimmte Kindheitserinnerung zurückerinnert habe, und festgestellt, dass es verdammt wenige Male waren
  3. Meditiert

Mein Eindruck zu “Als ich dem Tod in die Eier trat”:

Der Titel ist bewusst provokant. „Als ich dem Tod in die Eier trat“ pflanzt Bilder eines kickboxenden Autors in die Köpfe der Lesenden. Er drückt Stärke und Witz aus, aber auch Aggression. Mit letzterem scheint der Autor allerdings seine Probleme mit zu haben. 

Stärken des Buchs:

Beeindruckend ist direkt zu Beginn die absolute Ehrlichkeit. Bevor der Hodenkrebs des Autors entdeckt wird, hat er richtig dicke Eier und das lässt ihn richtig gut fühlen. Nach der Operation hat er aber nur noch ein Ei und das findet er im ersten Augenblick unmännlich. Diese Sichtweise kann ich mir selbst als Frau gut vorstellen und direkt kann ich mich mit dem Autor identifizieren. Denn fühle ich mich nicht extrem weiblich durch meine extra-großen Brüste seit der Schwangerschaft? Die Milchproduktion ist zum Glück kein Krebs, deswegen darf ich meinen sexy Höhenflug noch etwas genießen. Alexander Greiner nicht, sein Krebs kommt zurück. Mit der Metastase in der Schulter kommt die wahre Auseinandersetzung mit der Krankheit. Und er taucht tiefer in die Welt ein, wie wahrscheinlich kaum ein zweiter Erkrankter zuvor.

Denn er ist wissbegierig. Wissen heißt Kontrolle, was Sicherheit bedeutet. Wenn es so etwas überhaupt gibt. Er holt sich nicht nur eine Zweitmeinung, sondern auch eine dritte und vierte und fünfte. Er spricht mit Alternativmedizinern und Freunden, mit zig Onkologen, mit Beratern und Experten. Während ich mich zur Vorbereitung auf die Chemo wohl nur den Kopf rasieren würde, geht er darüber hinaus und macht sich selbst zum Krebsexperten. Damit ist das Buch eine gute Übersicht und vermittelt viel Wissen, ohne anzuöden. Niemals wird das Thema kompliziert, obwohl Krebs genau das ist.

Das Buch ist ein Krebsbuch, aber nicht nur. Es handelt auch davon, wie der Autor seinen im bis dahin unbekannten Vater in Kroatien ausfindig macht und trifft. Darüber hinaus will er sich in der Kaffee-Branche selbstständig machen, obwohl er schon zuvor viel Erfolg als Unternehmensberater hatte. An beides geht er ähnlich akribisch wie an den Krebs heran. Er recherchiert viel und spricht mit Menschen. Diese Themenvielfalt macht das Buch zu einem Feuerwerk an Lebensinhalt. Es enthält Perspektive und Freude, Warums und Deshalbs. Und trotz der drei Geschichten – Krebs, Beruf und Vatersuche – hält sich immer die Balance und nichts wirkt konstruiert.

Es gibt zig Anekdoten, die mir besonders im Kopf beblieben sind. Da ist etwa das belauschte Gespräch der 81-Jährigen, der es leid tut, so alt geworden zu sein. Da ist der weitere Krebspatient, der schnell wieder gesund werden will, damit er wieder arbeiten gehen kann. Da ist der Moment, in dem Greiner seine Wurzel und seine Flügel findet. Das Buch ist voller kleiner Weisheiten und daher ein wertvoller Begleiter, um das eigene Leben mal so richtig durchzurütteln. Obwohl das Buch nämlich immer wieder auf den Tod zu sprechen kommt, geht es eigentlich um das Leben.

Schwächen des Buchs:

Der Autor ist manchmal etwas verkopft. Was einerseits dazu führt, dass er so sauber alles in Erinnerung hat und nun so viel Wissen weitergeben kann, bedeutet auch, dass er sich einige Male in Zerreden verzettelt. So spricht er etwa seitenlang über Veränderungen, was ihm offensichtlich wichtig ist, wiederholt sich jedoch auch häufig. Eine Stelle sticht besonders heraus: Er fordert, dass der Krebs nicht mehr mit Kampf begegnet wäre, dieses Wort sei völlig falsch und man müsse eher Geduld beweisen und müsse ruhen. Dabei vergisst er, dass er nicht nur eine mentale Identität hat, sondern eben auch eine körperliche. Und sein Körper kämpft sehr wohl, nicht nur gegen den Krebs, sondern auch gegen die Chemo. Dazu kommt der Buchtitel “Als ich dem Tod in die Eier trat”, der ja sehr wohl ein kämpferisches Bild erschafft. Hier kommt mir der Gedankendank unausgereift vor.

Dieses Verkopfte führt zu einem kleinen Loch in der Mitte des Buches. Mich warf vor allem das Thema Ernährung raus. Zuerst war ich hooked, denn Essen interessiert mich immer. Während Greiner seine frühere Art zu Essen bis ins Kleinste beschreibt und seinen Weg zur Traditionellen Chinesischen Medizin ausführlich erläutert, lässt er seinen neuen Ernährungsplan komplett im Dunkeln, obwohl er laut ihm half. Vielleicht 50 Seiten später erfährt man schließlich wenigstens vom Frühstück und dass er auf Zucker verzichtet, aber da war ich schon zu lange gefrustet. Auch die drei Geschichten verzetteln sich hier etwas, die Absätze werden sehr kurz und alles flutscht nicht mehr gut. Sobald sich Greiner wieder den Erlebnissen widmet, fließt alles wieder und der verkopfte Mittelteil ist vorrüber.

Mein Fazit zu “Als ich dem Tod in die Eier trat”:

Das Buch ist nicht nur etwas für Krebspatienten oder Angehörige, es ist für jeden etwas, der interessante Lebensgeschichten und –ansichten mag. Ich habe das Buch vom Verlag zur Verfügung gestellt bekommen, doch hätte es auch so gelesen. Es gehört zu den Büchern, die mit mehr Inhalt und Weisheit überraschen, als man anfangs denkt. Ich werde einiges daraus mitnehmen und in meine zukünftigen Entscheidungen einfließen lassen.

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Als ich dem Tod in die Eier trat

Alexander Greiner

Sachbuch biografisch
Hardcover, 240 Seiten

erschienen bei Kremayr & Scheriau

21. August 2019

ISBN 978-3-218011884


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Magret liest nie, ohne dabei zu schimpfen. Am wenigsten mag sie wiedergekäute Ideen, leere Worthülsen oder Floskeln. Dafür steht sie auf Experimente, selbst wenn sie schiefgehen. Die Figuren sind ihr wichtiger als der Plot. Daher liest sie vor allem Entwicklungsromane, klassische und welche der Gegenwartsliteratur.

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Alle diese Welten führt die vielen offenen Handlungsstränke aus “Wir sind Götter” zum Ende. Es geht um die Paven, die vor den Anderen geschützt werden müssen, um die Deltaner, die sich endlich zu einer stabilen, nicht vor dem Aussterben bedrohten steinzeitlichen Zivilisation entwickeln sollen, die Menschen, die einfach versuchen sollen, sich selbst nicht umzubringen, und um Medeiros. Alle diese Welten liegen den Bobs am Herzen. Sie führen ihr Weltraum-Management geschickt fort und versuchen dabei natürlich, sich selbst weiterzuentwickeln und ihren eigenen Bedürfnissen nachzugehen.

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Kia liest. Nicht nur Sachbücher zur persönlichen Entwicklung und Schreibratgeber, sondern auch Entwicklungsromane, nerdige Science Fiction und alles, was zwischen Utopie und Dystopie ein bisschen Drama angereichert hat. Beim Buchensemble gibt sie hin und wieder Einblicke in ihre Reiseberichte, die sie beim Durchqueren spannender Welten anfertigt.

Wünsch dir was – Sternschnuppengeflüster [Rezension]

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Amelie, Paula und Leni werden vor Herausforderungen gestellt, mit denen junge Mädchen in den Teens zu kämpfen haben: Liebeskummer, Selbstzweifel und Eltern, die nerven. Daraus kristallisieren sich Wünsche heraus, die für die Mädchen unerreichbar scheinen. Schließlich melden sie sich auf der App Sternschnuppengeflüster an und vertrauen auf das Versprechen der App, all ihre Wünsche bis zu den Sommerferien zu erfüllen.

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