Sich an seine Kinderängste erinnern – Drachenangst und Menschenmut [Rezension]

Sich an seine Kinderängste erinnern – Drachenangst und Menschenmut [Rezension]

Max ist schon sechs Jahre alt und ärgert sich mächtig über seine Eltern. Wie gut, dass er einen Drachen im Baumhaus findet, der ihnen bestimmt den Hintern verkohlen könnte! Aber Hugo, der Kurzhalsdrache ist anders als die Drachen aus den Geschichten. Hugo hat Angst vor Spinnen und ist davongelaufen, weil die anderen ihn auslachten. Max lernt, dass Mut nicht nur etwas für Drachen ist und Angsthaben nicht nur was für kleine Menschenkinder.

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Magret liest nie, ohne dabei zu schimpfen. Am wenigsten mag sie wiedergekäute Ideen, leere Worthülsen oder Floskeln. Dafür steht sie auf Experimente, selbst wenn sie schiefgehen. Die Figuren sind ihr wichtiger als der Plot. Daher liest sie vor allem Entwicklungsromane, klassische und welche der Gegenwartsliteratur.

Legt eigentlich ganz viele Spuren – Die Spur der Bücher [Rezension]

Legt eigentlich ganz viele Spuren – Die Spur der Bücher [Rezension]

Mercy Amberdale wächst zwischen Büchern auf, sie ist Bibliomantin und der Liebe zu Büchern verpflichtet, wie alle, die ihr Talent teilen. Doch ein schlimmer Vorfall, für den Mercy sich ganz allein die Schuld gibt, bringt sie dazu, sich von ihrem kranken Ziehvater, den Freunden und sogar der Bibliomatik abzuwenden.

Sie erledigt bezahlte Diebstähle für gierige Buchsammler und finanziert sich so ihr Leben. So baut sie sich einen Ruf unter hochrangigen Bibliomanten auf. Als der Nachbar und Konkurrent ihres inzwischen verstorbenen Ziehvaters auf grausame Weise ermordet wird, nimmt sie die Ermittlungen auf und verstrickt sich immer tiefer in uralte Verschwörungen und Fehden, bis sie zuletzt auf die Geheimnisse ihrer eigenen Herkunft stößt, die nicht gefährlicher sein könnten.

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Wiebke liest alles, was ihr interessant erscheint und nicht Horror ist. (Sonst kann Wiebke nicht schlafen.) Verschiedene Gattungen der Fantastik findet sie besonders häufig interessant und sie liebt den klassischen Krimi. Bilderbücher sind ihre große Leidenschaft und sie sammelt sie nicht nur für ihre Kinder. Einst studierte Wiebke Geschichte und Germanistik, allerdings störte sie das dazugehörige Lehramt irgendwann dermaßen, dass sie damit aufhörte und sich vorerst ausschließlich dem Schreiben eigener Bücher widmet.

Lachen und weinen mit „Ich, Eleanor Oliphant“ [Rezension]

Lachen und weinen mit „Ich, Eleanor Oliphant“ [Rezension]

Eleanor lebt zurückgezogen und eingeschüchtert, sie arbeitet und trinkt sich durch jedes Wochenende mit Wodka. Regelmäßig bekommt sie Anrufe von ihrer Mutter, von der sie geliebt werden will. Aber diese nutzt die Telefonate ausschließlich, um ihre Tochter runterzumachen. Als sich Eleanor mit ihrem Arbeitskollegen anfreundet, kommt sie langsam aus ihrem Schneckenhaus heraus. Und Stück für Stück offenbart sich die grausame Wahrheit ihrer Kindheit dem Leser.

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Magret liest nie, ohne dabei zu schimpfen. Am wenigsten mag sie wiedergekäute Ideen, leere Worthülsen oder Floskeln. Dafür steht sie auf Experimente, selbst wenn sie schiefgehen. Die Figuren sind ihr wichtiger als der Plot. Daher liest sie vor allem Entwicklungsromane, klassische und welche der Gegenwartsliteratur.

Weltraum-Management – Wir sind Götter [Rezension]

Weltraum-Management – Wir sind Götter [Rezension]

Band 2 vom Bobiverse startet, wie Ich bin viele beendet wurde. Jedes Wort, das du in dieser Rezension liest, könnte ein Spoiler sein.

Fangen wir also an!

In “Wir sind Götter” geht es um all die Planeten und Systeme, die die Bobs inzwischen gefunden haben. Die Deltaner haben sich weiterentwickelt und Archimedes wird allmählich erwachsen. Bob leidet unter seiner Verbannung und lebt nun als stiller Gott, obwohl er weiß, dass er sich langsam mal aus diesem System verziehen und das Weltall weiter erkunden sollte. Bill ist der Knotenpunkt von allem, entwickelt Baupläne und ist Ansprechpartner für jeden. Und diesen Ansprechpartner brauchen die Replikanten auch!

Eine Spezies, die in Wir sind Götter als “die Anderen” bezeichnet wird, fliegt mit Todesasteoriden und einer kompletten Armada durch die Systeme und löscht sämtliches Leben aus. Der fast erste Krieg im Weltraum bahnt sich an und setzt die Bobs unter massiven Stress an den Druckern und autonomen Fabriken.

Dazu gibt es noch die Menschen, die zwar inzwischen ziemlich handzahm und sich einig sind, aber wegen der Anderen als gefährdete Spezies gelten. Wenn da nicht die Idioten von VEHEMENT wären! Die Gruppe glaubt, es sei das Beste für das Universum, wenn die Menschheit aussterben würde. Also torpedieren sie Farmen, wollen die Menschheit aushungern und gehen schließlich auf die Bobs los. Dabei haben die doch alle Hände voll zu tun, die Paven, Deltaner und die Rohstoffe des Weltalls zu retten!

 

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Kia liest. Nicht nur Sachbücher zur persönlichen Entwicklung und Schreibratgeber, sondern auch Entwicklungsromane, nerdige Science Fiction und alles, was zwischen Utopie und Dystopie ein bisschen Drama angereichert hat. Beim Buchensemble gibt sie hin und wieder Einblicke in ihre Reiseberichte, die sie beim Durchqueren spannender Welten anfertigt.

Mühelose Redundanz – Einmal Mondstern und zurück [Rezension]

Mühelose Redundanz – Einmal Mondstern und zurück [Rezension]

Louana und Solveigh sind Schwestern und gehen in die Grundschule. Eines Tages werden sie informiert, dass ihre Eltern bei einem Autounfall ums Leben gekommen sind und kommen sofort in eine neue Familie zu den Steiners. Dort können sie aber nicht lange bleiben und kommen zu ihren Großeltern, die zwar in der Nähe wohnen, aber vorher verschollen oder einfach unbekannt waren. Dann werden die Mädchen schlecht behandelt und gehen nie wieder zur Schule. Irgendwann werden noch die Eltern beerdigt, und Louana findet imaginäre Freunde, wahlweise als Wolkenmensch oder im Mond selbst, so richtig entscheiden kann sie sich da nicht. Aber eines steht fest: Nachdem das Jugendbuch die Geschichte vorangetrieben hat, geht es plötzlich um Gott und dann fällt den Mädchen ein, dass man auch mal trauern könnte, weil die Eltern ja gestorben sind.

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Kia liest. Nicht nur Sachbücher zur persönlichen Entwicklung und Schreibratgeber, sondern auch Entwicklungsromane, nerdige Science Fiction und alles, was zwischen Utopie und Dystopie ein bisschen Drama angereichert hat. Beim Buchensemble gibt sie hin und wieder Einblicke in ihre Reiseberichte, die sie beim Durchqueren spannender Welten anfertigt.

ENDLICH SAGTS MAL WER!!!11elf – Kann man mal machen [Rezension]

ENDLICH SAGTS MAL WER!!!11elf – Kann man mal machen [Rezension]

Mirella vom YouTube-Kanal “Mirellativegal” beschreibt in ihrem Sachbuch Anekdoten aus ihrem Leben, zeigt, wie unperfekt sie ist und sein darf und schneidet Themen an, über die wir alle mal nachdenken sollten. Dabei geht es zwar um Body Positivity, Feminismus, Medienkonsum, Dummheit im Netz, Werte, Liebe, Freundschaft, Eifersucht und Hochsensibilität, aber Mirella verzichtet darauf, mit erhobenem Zeigefinger Ratschläge zu erteilen. Die Autorin kommt nahbar und sympathisch daher, wie sich sie bereits vor dem Lesen dieses Buches auf YouTube kannte und schätzte. Spoiler: Ich schätze sie immer noch.

 

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Kia liest. Nicht nur Sachbücher zur persönlichen Entwicklung und Schreibratgeber, sondern auch Entwicklungsromane, nerdige Science Fiction und alles, was zwischen Utopie und Dystopie ein bisschen Drama angereichert hat. Beim Buchensemble gibt sie hin und wieder Einblicke in ihre Reiseberichte, die sie beim Durchqueren spannender Welten anfertigt.

Humorvolle Empörungsvorlage – Machen Sie sich frei [Rezension]

Humorvolle Empörungsvorlage – Machen Sie sich frei [Rezension]

Sind unsere Gedanken frei? Sind wir eigentlich frei? Gibt es einen freien Willen? Vince Ebert widmet sich in seinem Buch “Machen Sie sich frei” dem Begriff der Freiheit und spricht dabei mir vielen Menschen, die unterschiedliche Meinungen und Erfahrungen haben. Mit dabei sind eine Domina, ein Bankräuber oder etwa ein Drogensüchtiger. Dabei ging der Autor schon 2011 Themen wie Minimalismus, Konsum, freier Marktwirtschaft und Sexualität nach.

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Kia liest. Nicht nur Sachbücher zur persönlichen Entwicklung und Schreibratgeber, sondern auch Entwicklungsromane, nerdige Science Fiction und alles, was zwischen Utopie und Dystopie ein bisschen Drama angereichert hat. Beim Buchensemble gibt sie hin und wieder Einblicke in ihre Reiseberichte, die sie beim Durchqueren spannender Welten anfertigt.

Der Hundertjährige kehrt zurück – mehr schlecht als recht [Rezension]

Der Hundertjährige kehrt zurück – mehr schlecht als recht [Rezension]

“Der Hundertjährige, der zurückkam, um die Welt zu retten” ist die Fortsetzung des Weltbestsellers „Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand“, welches ich ebenfalls hier rezensierte und das mir sehr gut gefiel. Meine Erwartungen an dieses Buch waren also recht hoch, wurden aber leider nicht erfüllt.
Inhaltlich schafft es der hundertjährige Allan Karlsson von einer Panne in die nächste zu stolpern und dabei etlichen wichtigen Staatsleuten über den Weg zu laufen. Er gerät dabei in Intrigen und politische Machenschaften, die stets drohen einen neuen Krieg auszulösen. Dennoch gelingt es ihm immer wieder zu entkommen.

 

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Geschichten mochte Dean schon immer. Am liebsten vertieft er sich in solche, die seiner Welt nahekommen, aber doch in ihrer Form freier und unkonventioneller sind. Dass dabei so manches Mal fragwürdige Moralvorstellungen, Magisches oder Morbides vorkommt, ist ganz nach seinem Geschmack. Wenn er nicht gerade selbst mit Schreiben, Zeichnen oder Musizieren beschäftigt ist, liest Dean viel und teilt diesbezüglich auch gerne seine Leseerfahrungen. So wie hier im Buchensemble.

Ein Labyrinth für die Psyche – Irrgarten des Todes [Rezension]

Ein Labyrinth für die Psyche – Irrgarten des Todes [Rezension]

Das Ehepaar Morley sieht einer per Gebet erwünschten Versetzung entgegen. Und nicht nur sie sollen auf dem unbekannten Planeten namens “Delmak-O” eine neue Tätigkeit zugewiesen bekommen. Vierzehn Personen befinden sich in der Siedlung auf dem sonst scheinbar unbesidelten Planeten. Die Einsamkeit, ein rätselhaftes Gebäude und das ständige Gefühl beobachtet zu werden, kitzelt den Wahnsinn aus jedem Bewohner der kleinen Kolonie und bald gibt es den ersten Toten.

 

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Wiebke liest alles, was ihr interessant erscheint und nicht Horror ist. (Sonst kann Wiebke nicht schlafen.) Verschiedene Gattungen der Fantastik findet sie besonders häufig interessant und sie liebt den klassischen Krimi. Bilderbücher sind ihre große Leidenschaft und sie sammelt sie nicht nur für ihre Kinder. Einst studierte Wiebke Geschichte und Germanistik, allerdings störte sie das dazugehörige Lehramt irgendwann dermaßen, dass sie damit aufhörte und sich vorerst ausschließlich dem Schreiben eigener Bücher widmet.

Wie Dexter mit magischen Kräften – Der Fluch des Wandlers [Rezension]

Wie Dexter mit magischen Kräften – Der Fluch des Wandlers [Rezension]

In „Der Fluch des Wandlers*, dem dritten Band einer Reihe, geht es um Nicolas’ Geschichte. Wir kennen ihn bereits aus den ersten beiden Teilen der Wandler-Tetralogie, in denen es um die Geschichte der jungen Kiara geht. Nicolas wird in den ersten beiden Bänden als Agent von ihrem Clan geschickt, um sie zu schützen. Er bewegt sich stets in anderer Gestalt und zeigt ihr nie sein wahres Gesicht. „Der Fluch des Wandlers“ erzählt nun von Nicolas’ Vergangenheit als ursprüngliche Geheimwaffe des Clans lange bevor Kiara auf der Bildfläche erscheint.
Wer ist er wirklich? Wo kommt er her? Welche Fähigkeiten besitzt er noch? Und wie ist er zu dem geworden, der er heute ist?

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Bücherphie, das bin ich, wenn ich mich auf Instagram und meinem Blog herumtreibe. Und S. M. Gruber, das bin auch ich, aber wenn ich Bücher schreibe.