Furchtbar wahr – Neunundneunzig Namen [Rezension]

Furchtbar wahr – Neunundneunzig Namen [Rezension]

Neunundneunzig Namen beginnt mit einem Szenario, das unheimlich realistisch ist. Ein Flugzeug stürzt über Frankfurt am Main ab, ganz Deutschland trauert über tausende Tote. Ein Mitschnitt des Funkverkehrs zeigt die letzten Worte, die an Bord gesprochen wurden: „Allahu Akbar!“

Sofort sind die Menschen wütend. Es geht um Politik, um Terror, um Vorurteile und um brennende Moscheen. In dieser Geschichte führt uns der Autor ausschnittsweise an das heran, was vor dem Abflug, während des Fluges und kurz vor dem Absturz geschehen ist.

 

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Kia liest. Nicht nur Sachbücher zur persönlichen Entwicklung und Schreibratgeber, sondern auch Entwicklungsromane, nerdige Science Fiction und alles, was zwischen Utopie und Dystopie ein bisschen Drama angereichert hat. Beim Buchensemble gibt sie hin und wieder Einblicke in ihre Reiseberichte, die sie beim Durchqueren spannender Welten anfertigt.

Sprachpoet und Weltenmaler – Verhext [Rezension]

Sprachpoet und Weltenmaler – Verhext [Rezension]

Verhext ist ein Sammelband mit fünf phantastischen Erzählungen, die alle in unterschiedliche Welten und Geschichten eintauchen lassen. Wir leiden mit der Magierin Catya, die sich mit den Regeln und Strafen der Magierakademie herumzuplagen hat, begegnen Kendra von den Meeren auf einem geisterhaften Strand, der wahren Liebe in einer düsteren Zitadelle, einer Horde Bestien im 11.Jahrhundert und dem Herr der Toten selbst. Verhext, Kendras Auge, Nur ein Stein, Exsanguis, Glaswiesentänzer, so heißen die Geschichten. Ihnen allen ist eines gemeinsam: der Versuch, die Magie dazu zu nutzen, die eigenen Sehnsüchte zu stillen. Doch bald müssen die Protagonisten lernen, dass die Magie ihren eigenen Kopf hat, dass sie nicht alles heilen kann, dass sie gefährlich ist, einen manchmal auffrisst mit Haut und Haaren und ins Verderben stürzt.

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Auch wenn sie besonders oft Fantasy liest, wird prinzipiell jedes Buch gelesen, das unvorsichtig genug war, ihr in die Hände zu gelangen. Nur vor Krimis und Thrillern wahrt Marlen respektvollen Sicherheitsabstand, der sich bei begründetem Spannungsverdacht allerdings sehr schnell verringern kann. Wenn sie nicht gerade liest, haut sie wahrscheinlich gerade eifrig in die Tasten um ihre Roman voranzutreiben und ihre Figuren leiden zu lassen.

Von verbotenen Wäldern und vergessenen Menschen – Eselmädchen [Rezension]

Von verbotenen Wäldern und vergessenen Menschen – Eselmädchen [Rezension]

Ein namenloser Protagonist wohnt mit seiner Mutter in einer kleinen Hütte. Sie leben in Armut, der Vater hat sie verlassen, und auf dem Nachbargrundstück wohnt ein komisches Mädchen. Niemand spricht mit ihr, und jeder, der etwas auf sich hält, soll das Eselmädchen meiden. Im Dorf hält jeder etwas auf sich, also ignoriert man das Kind von der Eselwiese. Dem Protagonisten ist das egal, er besucht das Mädchen namens Nike und entschlüsselt Stück für Stück die Rätsel um das Mädchen, das niemand beachtet, den Wald, den niemand betritt und die Esel, die nicht sind, was sie scheinen.

 

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Kia liest. Nicht nur Sachbücher zur persönlichen Entwicklung und Schreibratgeber, sondern auch Entwicklungsromane, nerdige Science Fiction und alles, was zwischen Utopie und Dystopie ein bisschen Drama angereichert hat. Beim Buchensemble gibt sie hin und wieder Einblicke in ihre Reiseberichte, die sie beim Durchqueren spannender Welten anfertigt.