Kategorie: Fantasy

Woran ich denke, wenn jemand Harry Potter sagt – Harry Potter und der Gefangene von Askaban

Woran ich denke, wenn jemand Harry Potter sagt – Harry Potter und der Gefangene von Askaban

Harry Potter kehrt zu seinem dritten Schuljahr nach Hogwarts, der Schule für Zauberei, zurück. Schnell merkt er, dass alle ihn besonders beschützen und findet bald heraus, dass Sirius, der berüchtigte Mörder, aus dem Zauberergefängnis ausgebrochen ist, um ihn zu töten.

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Von Nay zu Yay – Harry Potter und die Kammer des Schreckens

Von Nay zu Yay – Harry Potter und die Kammer des Schreckens

Harry Potter kehrt zu Hogwarts zurück, obwohl er viele Warnungen bekommt, es sei für ihn zu gefährlich. Ach, ihr wisst doch alle, um was es geht.

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Wieder Kind werden – Harry Potter und der Stein der Weisen

Wieder Kind werden – Harry Potter und der Stein der Weisen

Harry Potter wächst bei seiner Tante und seinem Onkel wie ein Mensch zweiter Klasse auf und erfährt erst an seinem elften Geburtstag, unter welch ungewöhnlichen Umständen seine Eltern wirklich gestorben sind und dass er ein Zauberer ist. Er kommt nach Hogwarts, der Schule für Zauberei und Hexerei, und muss lernen, dass seine unbekannte Vergangenheit doch gar nicht so vergangen ist.

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Traumhafte Geschichte mit überzeugendem Cover – Emilia und der Junge aus dem Meer

Traumhafte Geschichte mit überzeugendem Cover – Emilia und der Junge aus dem Meer

Emilia ist die Tochter des Leuchtturmwächters und übernimmt die meiste Zeit seine Arbeit. Eines Tages kommt es zu einem schlimmen Unglück, das Lämpchen, so nennen alle Emilia, von ihrem Vater trennt. Sie muss arbeiten, um die Schulden ihres Vaters zu begleichen.

So gerät sie in das Schwarze Haus, in dem sie fortan ihren Dienst verrichten soll. Das Haus ist Düster, seine Bewohner abweisend und außerdem wohnt dort ein Monster. Das erzählen sich die Leute. Auf ihre stille, herzliche Art gewinnt Lämpchen die Bewohner für sich und löst schließlich auch das Geheimnis um das angebliche Monster, dem eigentlich nur mal jemand sagen muss, dass es kein Monster ist. Aber eben auch kein Mensch.

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Warum was tun, wenn man stumm, bemitleidend und passiv sein kann? – Die Verlobten des Winters

Warum was tun, wenn man stumm, bemitleidend und passiv sein kann? – Die Verlobten des Winters

Ophelia wächst in einer Welt auf, die zerhackstückelt wurde und nun schweben noch Restlandstücke wie Inseln herum. Sie wird zwangsverheiratet an einen Typen, den so gut wie alle ermorden wollen. So wird auch sie zur Zielscheibe.

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Fragliche Erziehungsmethoden – Das geheime Portal [Rezension]

Fragliche Erziehungsmethoden – Das geheime Portal [Rezension]

Bei einem Museumsbesuch sieht der 12-jährige Max McDaniels einen seltsam leuchtenden Wandteppich und von da an ändert sich sein Leben um hundertachtzig Grad. Zauberer kommen, um ihn an die Magier-Akademie Rowan einzuladen, denn in Max schlummern ungeahnte magische Kräfte. Aber nicht nur die Guten, sondern auch die Bösen sind plötzlich hinter ihm her. Max gelingt es, ihnen zu entkommen, und in Rowan sicheren Unterschlupf zu finden. Doch die Sicherheit ist nur scheinbar, denn in der Akademie gibt es einen Verräter und schon bald ist nicht einmal mehr die Schule sicher vor einem Übel, das eigentlich seit Jahrhunderten schon gebannt sein sollte.

 

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Skurrile Traumwelten – Wilde Reise durch die Nacht [Rezension]

Skurrile Traumwelten – Wilde Reise durch die Nacht [Rezension]

Was denkt sich Walter Moers, wenn er die Bilder des Malers Gustave Doré betrachtet? Offensichtlich eine ganze Menge! Auf 217 Seiten erfindet Moers die Geschichte des zwölfjährigen Künstlers, der in der Nacht in ein Phantasiereich gerät und sich dort jeder Menge skurrilen Abenteuern stellen muss. Eine Jungfrau retten? Den Wald der Gespenster durchqueren? Das schlimmste alles Monster besiegen? Kinderbuch und Erwachsenenbuch, dieses Buch ist alles in einem und irgendwie doch keins davon.

 

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Hinterlässt einen kleinen Stich – Splitter der Nacht [Rezension]

Hinterlässt einen kleinen Stich – Splitter der Nacht [Rezension]

In Madat bekriegen sich die freien Zirkel offen. Ohne Rücksicht auf Verluste liefern sich Magier ihre Kämpfe, mittendrin die machtlos wirkende Stadtwache. Die Schattenmagierin Jara versucht sich mit ihrem Zirkel an einem gewagten, wenn auch zunächst belanglos wirkenden Diebstahl. Sie werden verraten, der Zirkel bis auf wenige Mitglieder ausgelöscht und Jara muss in Gefangenschaft entscheiden, ob sie sich einem grausamen Schicksal opfert oder ihren Meister verrät. (Und dann vielleicht ein bisschen später, anders grausam stirbt.)

Die ersten drei Dinge, die ich nach dem Lesen getan habe:

  1. Mich bei der Autorin erkundigt, wann es weiter geht
  2. Kaffee getrunken
  3. Die Rezension begonnen

Mein Eindruck zu “Splitter der Nacht”:

Splitter der Nacht” war das erste Buch von Katrin Ils außerhalb der bisher gelesenen Reihe und ich hatte mir davon etwas Neues versprochen. In diesem Punkt wurde ich leider enttäuscht, aber auch nur in diesem.

Die Autorin führt die Lesenden erstmals aus Alat, dem Handlungsort ihrer vorangegangenen Romane, heraus. Madat unterscheidet sich auf den ersten Blick nur durch noch mehr Dreck, Korruption und das offene Vorgehen der freien Magierzirkel von den Verhältnissen in den vorigen Romanen. Die Geschichte verspricht, was wir/ich von Katrin Ils erwarte: düstere Spannung, Figuren in ausweglosen Situationen und menschliche Abgründe. Die Handlung hat mich gefesselt und mitgerissen, doch der große Knall am Ende erschien mir leider etwas dumpf.

Stärken des Buchs:

“Splitter der Nacht” punktet mit der starken Atmosphäre, die Katrin Ils ihren Geschichten verleiht. Leseri*innen fühlen sich augenblicklich in die wenig angenehmen Handlungsorte versetzt und fühlen mit der Protagonistin, die emotional wie auch körperlich durch die Hölle geht. Der Einstieg in die Geschichte gelingt hier besonders stark. Die Leser*innen werden schonungslos in Jaras Verzweiflung hineinkatapultiert und mit dem fein gewählten Maß an Rätseln konfrontiert. Die Verstrickungen scheinen undurchdringlich, aber genauso, dass es die Neugierde anfeuert.

Jara stolpert aus diesem überragend guten Buchanfang in die folgende Handlung. Hier gelingt es Katrin Ils wiederholt, eine innerlich zerrissene, teils überforderte und dennoch minimal menschliche Protagonistin zu schaffen. Sie hat den Glauben an das Gute, rettungswürdige in sich selbst längst aufgegeben, ist jedoch noch nicht so weit, alle Menschen aufzugeben. Jara wirkt authentisch. Sie handelt grausam, doch nur, weil sie keine Wahl hat. Zugleich wird Jara mit der nötigen Prise Mitgefühl ausgestattet, die es braucht, um sie sympathisch zu machen.

Ihre Umgebung zwingt sie praktisch, so zu sein, wie Jara ist. Das Leben in Madat ist geprägt von Gewalt, Korruption und Willkür, daraus folgt, dass Tod und Folter einen gewissen Raum innerhalb der Geschichte erhalten. An dieser Stelle kann ich Katrin Ils erneut ein, vieleicht etwas zweifelhaftes, Kompliment aussprechen: Sie schreibt die großartigsten Gewaltszenen. Die Autorin zeigt die Grausamkeit, ohne sie zu feiern. Schmerz und Qual gehören zum Setting und der Geschichte, werden jedoch nicht zum Selbstzweck. Sie deutet an, beschreibt einzelne Aspekte, ergözt sich nicht daran.
An diesem Punkt möchte ich eine kleine Warnung für alle Katzenliebhaber aussprechen: Katrin Ils schafft es, diese überaus bezaubernden, liebenswerten, teils tollpatschigen Tiere grausam wirken zu lassen.

Schwächen des Buchs:

Die oben genannten Stärken sind in gewissen Teilen auch die Schwächen des Buches. Denn wenn ich die angesprochenen Punkte betrachte, so sind es die gleichen wie in der Unstern-Reihe.

In “Splitter der Nacht” gibt es eine neue Protagonistin in neuer Umgebung und dennoch kommt mir alles bekannt vor. Jara ist brutal, innerlich zerbrochen und lebt in Abhängigkeit, dabei ist sie gerade noch so empathisch, dass sie kein Monster ist. Sich selbst hat sie aufegegeben, die Menschen, die sie liebt, stellt sie über sich selbst und unternimmt alles, um sie zu schützen/retten. Und das erinnert in den groben Zügen an Kerra, die Heldin der Unstern-Reihe.

Auch die Handlung baut sich nach dem bekannten Muster auf: Die Protagonsitin gerät in eine ausweglose Situtation, hat die Wahl zwischen Verrat und Tod und stellt zunehmend fest, dass sie selbst von allen Seiten verraten und benutzt wird, um schließlich ihr eigenes Ding durchzuziehen. Leider war die große Überraschung am Ende aus diesem Grund vorhersehbar.

Es ist ein kleiner Wehmutstropfen, denn unterhaltsam und spannend bleibt das Buch allemal, ich persönlich lasse mich nur gerne überraschen.

Mein Fazit zu Splitter der Nacht:

Ich war von “Splitter der Nacht” gleichermaßen begeistert wie enttäuscht. Katrin Ils gelingt es mit den bekannten Elementen Spannung und Atmosphäre zu erzeugen. Als Leserin erwarte ich das natürlich, nur hätte ich mir bei der Handlung und der Figurengestaltung etwas mehr Neues gewünscht. Deshalb knausere ich bei diesem Roman ein wenig mit den Sternen.

Trotzdem ist “Splitter der Nacht” eine Empfehlung für Dark Fantasy Fans, die sich mehr wirklich starke Frauenfiguren, auch jenseits der Protagonistin, wünschen. Ein Leseerlebnis, das alle Sinne anspricht, so intensiv wie Katrin Ils die Umgebung und Erlebisse ihrer Figuren beschreibt.
Und ich warte gespannt auf eine Fortsetzung von “Splitter der Nacht” in der festen Überzeugung, dass Jara mich noch überraschen wird.

Wiebke Tillenburg hat für euch auch die anderen Bücher von Katrin Ils rezensiert. “Unstern” und viele weitere Rezensionen findet ihr hier!

Splitter der Nacht

Katrin Ils

Fantasy
Softcover, 210 Seiten

erschienen bei Sprohar

24. Oktober 2018

ISBN 978-3-950446135

Jetzt für 9,00 € kaufen

 

Düstergoldene Abschreibübung – Ravinia [Rezension]

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Lara McLane bekommt zu ihrem sechzehnten Geburtstag einen Schlüssel, der sie in die Victoria Street in Edinburgh führt, egal, in welches Schloss sie ihn steckt. Sie beginnt eine Ausbildung im dortigen Schlüsselmacherladen und gerät schon bald in die Stadt Ravinia. Diese liegt zwischen den Welten und ist das Zuhause der magischen Handwerker, wie es auch Laras Eltern waren, bevor sie bei einem Unfall ums Leben gekommen sind. Schon bald merkt Lara allerdings, dass Ravinia nicht nur wunderschön ist, sondern auch so einige Geheimnisse bereit hält. Ein Tyrann Namens Roland Winter ist plötzlich wieder in aller Munde, schreckliche Morde geschehen und Freund und Feind sind nicht mehr auseinanderzuhalten. Bald schon merkt Lara, dass sie selbst eine besondere Rolle in all dem spielt – und dass sie nicht die ganze Wahrheit über ihre Eltern kennt…

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Trashfaktor 4 – Das Einhorn, der Zombie und ich [Rezension]

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