Nichts von dem, was ich erwartet hatte – Die Krankheitensammlerin

Nichts von dem, was ich erwartet hatte – Die Krankheitensammlerin

Fiona ist unglücklich. Sie ist übergewichtig, hat Rückenschmerzen, ihre Schilddrüse ist im Arsch und überhaupt läuft alles überhaupt nicht so, wie es soll. Zeit, etwas zu ändern! Und zwar radikal, von heute auf morgen und am besten alles gleichzeitig. Mit ihrem neuen Ich will sie durchstarten – doch das ist gar nicht so einfach, wie man glaubt.

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M. D. Grand

Auch wenn sie besonders oft Fantasy liest, wird prinzipiell jedes Buch gelesen, das unvorsichtig genug war, ihr in die Hände zu gelangen. Nur vor Krimis und Thrillern wahrt Marlen respektvollen Sicherheitsabstand, der sich bei begründetem Spannungsverdacht allerdings sehr schnell verringern kann. Wenn sie nicht gerade liest, haut sie wahrscheinlich gerade eifrig in die Tasten um ihre Roman voranzutreiben und ihre Figuren leiden zu lassen.

Kein Mindfuck, nur Philosophie – Hector und die Entdeckung der Zeit [Rezension]

Kein Mindfuck, nur Philosophie – Hector und die Entdeckung der Zeit [Rezension]

Lasst uns die Zeit entdecken, mit Hector auf seiner dritten Reise! Hector ist kein junger Psychiater mehr, er ist älter geworden. Seine Patienten sind weiterhin unglücklich. Die einen wünschen sich, die Zeit vergehe möglichst schnell, damit sie endlich zum Glück gelangen. Die anderen wünschen sich, die Zeit vergehe langsamer. Die Therapie von Sabine ist ausschlaggebend für die neue Reise. Sie will, dass die Zeit im Urlaub und mit der Familie langsamer vergeht, aber im Alltag hat sie das Gefühl, ihr würde eine Uhr im Bauch stecken. Sie muss Routinen abarbeiten, Pflichten erfüllen, funktionieren. Ein anderer Patient bereut und leidet, will die Zeit zurückdrehen. Andere leben im Kopf in der Zukunft.

Alle fühlen sich ferngesteuert, und Hector beginnt, sich zu fragen, wie die Menschen die Zeit wahrnehmen und wie wir eigentlich mit ihr umgehen sollen. Er macht sich auf eine Reise, diesmal überwiegend in seinem Umfeld in Paris. Es geht ums Altern und Jungfühlen, um die Wahrnehmung und den Umgang mit der Zeit.

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Kia über Kurzgeschichten

Kia liest. Nicht nur Sachbücher zur persönlichen Entwicklung und Schreibratgeber, sondern auch Entwicklungsromane, nerdige Science Fiction und alles, was zwischen Utopie und Dystopie ein bisschen Drama angereichert hat. Beim Buchensemble gibt sie hin und wieder Einblicke in ihre Reiseberichte, die sie beim Durchqueren spannender Welten anfertigt.

Geglücktes Verwirrspiel – Irrgast [Rezension]

Geglücktes Verwirrspiel – Irrgast [Rezension]

Eli wird Zeugin, wie ihr Freund vor ihrer Haustüre brutal ermordet wird. Doch sie erinnert sich nicht an den Täter und auch sonst fehlt auf den Mörder jede Spur. Während Eli sich immer mehr isoliert und versucht, zu vergessen, was geschehen ist, nähert sich ihr Anna. Anna wohnt gegenüber, sie ist gesellig – fast schon aufdringlich – und weigert sich, Eli in Ruhe zu lassen. Immer wieder sucht sie Kontakt und zwingt Eli so, sich mit ihrer Vergangenheit auseinanderzusetzen. Doch irgendetwas stimmt nicht mit Anna. Und je besser Eli die Fremde kennenlernt, desto weniger scheint sie von ihr zu wissen…

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M. D. Grand

Auch wenn sie besonders oft Fantasy liest, wird prinzipiell jedes Buch gelesen, das unvorsichtig genug war, ihr in die Hände zu gelangen. Nur vor Krimis und Thrillern wahrt Marlen respektvollen Sicherheitsabstand, der sich bei begründetem Spannungsverdacht allerdings sehr schnell verringern kann. Wenn sie nicht gerade liest, haut sie wahrscheinlich gerade eifrig in die Tasten um ihre Roman voranzutreiben und ihre Figuren leiden zu lassen.

Clara und die Liebe – Hector und die Geheimnisse der Liebe [Rezension]

Clara und die Liebe – Hector und die Geheimnisse der Liebe [Rezension]

In Hector und die Geheimnisse der Liebe geht es – klar, um die Liebe. Nachdem Hector in Band 1 der Reihe nach dem Glück gesucht hat und dafür nach China, Afrika und Amerika gereist ist, geht es jetzt um die Liebe. Er hat bei seiner Weltreise die schöne Yin Li kennen- und lieben gelernt, aber zurück daheim in Paris wartet Clara auf ihn. Zwischen Clara und Hector läuft es nicht gut, aber er unterstützt sie trotzdem.

Clara arbeitet für ein Pharma-Unternehmen. Ihr Job ist es, Medikamenten neue Namen zu geben und sie zu vermarkten. Auf ihrer Feier fühlt sich Hector zunächst deplatziert, aber ein Gespräch mit Gunther, Claras Chef, bringt alles ins Rollen: Es gibt ein Medikament, das Liebe erzeugt und aufrecht erhält. Hector macht sich auf die Reise zu Professor Cormoran, um die Pille für die Liebe zu entdecken und herauszufinden, warum der Wissenschaftler sich seit einiger Zeit so merkwürdig aufführt und nicht mehr mit dem Pharma-Unternehmen kooperiert …

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Kia über Kurzgeschichten

Kia liest. Nicht nur Sachbücher zur persönlichen Entwicklung und Schreibratgeber, sondern auch Entwicklungsromane, nerdige Science Fiction und alles, was zwischen Utopie und Dystopie ein bisschen Drama angereichert hat. Beim Buchensemble gibt sie hin und wieder Einblicke in ihre Reiseberichte, die sie beim Durchqueren spannender Welten anfertigt.

Sehen ohne Augenlicht – Hanover’s Blind [Rezension]

Sehen ohne Augenlicht – Hanover’s Blind [Rezension]

Adam möchte ein normales Leben leben. Also immigriert der Studienabbrecher in seine Traumstadt Hannover – mit dem festen Plan, endlich auf eigenen Beinen zu stehen. Wäre da nicht diese Sache:

Adam ist fast blind. Wie kompliziert es sein kann, mit einer Schwerbehinderung einen gleichberechtigten Platz in der Gesellschaft zu ergattern, erfährt er schnell am eigenen Leib. Dabei möchte er nicht länger den Weg des geringeren Übels gehen, sich anpassen müssen und sich den Meinungen der Gesellschaft beugen. Doch die Möglichkeiten mit Handicap wie jeder andere durchs Leben zu gehen, sind begrenzt. Also verheimlicht er seine Einschränkung und baut sich damit selbst einen Weg aus Stolpersteinen.

Hanover’s Blind ist eine Geschichte über Neuanfänge, Freundschaften, Liebe aber auch Veränderung. Sie erzählt von Mut und Ängsten, von den Erwartungen (sowohl denen der Gesellschaft als auch denen, die man an sich selbst stellt) sowie von dem oft noch viel zu wenig gelebten Miteinander. Und natürlich vom Tanzen.

Die ersten drei Dinge, die ich nach dem Lesen getan habe:

  1. Gelächelt.
  2. Eine Packung Pralinen geöffnet und hineingegriffen, ohne hinzusehen.
  3. Die letzten drei Kapitel noch einmal über die Audioausgabe angehört.

Mein Eindruck zu Hanover’s Blind:

Die Novelle erzählt aus dem Leben. Direkt und ohne Umschweife. Ich gehöre selbst zur Gruppe der Blindfische, lebe seit meiner Geburt mit nur einem funktionierenden Auge und einer fortschreitenden Seheinschränkung. Was Kia Kahawa in ihrem Buch beschreibt trifft, um es in einem altbekannten Klischee zu formulieren, den Nagel auf den Kopf. Allein die erste Szene (sie spielt an einem Bahnhof, so viel sei verraten), ist mit zwei Worten zu unterschreiben. Genau das. So geht es mir über sämtliche Kapitel hinweg.

Hanover’s Blind ist eine wundervolle Geschichte über Individualität. Besonders mit einer Einschränkungen kann das ein sehr kompliziertes Thema sein und Kia schafft es, Kernprobleme auf den Punkt zu bringen, die eine Vielzahl von Menschen mit ähnlichen Lebensverläufen beschäftigt.

Aufgepasst! Crowdfunding!

Social Media ist eine famose Sache. Sonst wäre ich vielleicht nie über dieses Projekt gestolpert. Genau genommen ist Twitter schuld, dass ich Hanover’s Blind als Alphaleserin lesen durfte. Nun steht das Hörbuch kurz vor der Veröffentlichung. Die Autorin hat sich bewusst für den Weg des Selfpublishing entschieden und eine Crowdfunding-Aktion ins Leben gerufen, die 2018 erfolgreich war. So gingdas Buch seinen eigenen, individuellen Weg, genau wie sein Protagonist es tut. Jetzt geschieht dasselbe mit dem Hörbuch.

Wenn ihr Kia unterstützen wollt, geht es dierekt [hier] zum Crowdfunding. Und nicht vergessen: Den Link fleißig für eure Freunde und Follower teilen!

 

Stärken des Buchs:

Ich habe es schon erwähnt. In diesem Buch steht die ungeschönte Wahrheit. In allen Facetten, mit Ecken und Kanten, mit Hochs und Tiefs. Nicht nur über das Thema Behinderung, sondern auch über ganz alltägliche Dinge, wie Freundschaften, Beziehungen oder Niederlagen. Mir ist die Geschichte gerade so besonders sympathisch, weil sie mitten aus dem Leben gegriffen scheint. Außerdem übt sie Kritik daran, wo es in unserer Gemeinschaft bezüglich Barrierefreiheit und Gleichberechtigung noch immer hakt.

Schon allein der Schreibstil sorgt dafür, dass man sich beim Lesen vorkommt, als sitze man mit Adam in einem Café in Hannover und er erzähle gerade seine Geschichte. Locker, mit Humor und man vergisst schnell, dass man sich eigentlich zwischen Papier und Buchstaben befindet. Die Charaktere sind vom Schlag »ja, so jemanden kenne ich auch!«. Vielfältig, individuell und nah.

Dasselbe gilt für Adams Weise, die Welt zu sehen. Beziehungsweise genau das eben nicht zu tun. Denn wie nimmt jemand seine Umgebung wahr, der sie nicht sehen kann? Unsere Augen prägen unsere Eindrücke immens, auch beim (Be)schreiben, und (so gut wie) ohne diese Gewohnheit auszukommen, ist eine starke Leistung der Autorin. Dadurch, dass die Geschichte aus der Ich-Perspektive erzählt wird, bleibt einem gar keine andere Wahl, als sich genau darauf einzulassen.

Schwächen des Buchs:

Ganz ehrlich, ich habe Tage an diesem Abschnitt gegrübelt. Tatsächlich habe ich nur einen einzigen Punkt, den ich an dieser Stelle anmerken möchte. Dazu sei gesagt, dass ich ein absoluter Detail-Freak bin. Soll heißen, ich sauge Hintergrundwissen schlicht auf wie ein Schwamm. Genau das kam mir an manchen Stellen des Buchs ein Stück zu kurz.

So kommt zwar Adams Schulzeit zur Sprache, aber tatsächlich hätte ich gerne mehr über seine Kindheit gelesen. Oder seine Eltern. Das gilt genauso für seine beiden WG-Mitbewohnerinnen Muriel und Johanna oder für Herrn Sandelholz-Karamell. All diese Menschen machen mich neugierig und die ein oder andere retrospektive Anekdote hätte dem Buch meiner Meinung nach nicht geschadet.

Mein Fazit zu Hanover’s Blind:

Kia Kahawa nimmt sich in Hanover’s Blind einem Thema an, das wesentlich mehr Beachtung finden sollte: Die Möglichkeiten den eigenen Weg zu wählen und wie schwer es ist, ihn zu gehen. Völlig egal, ob man nun blind ist, im Rollstuhl sitzt, mit einer anderen Einschränkung lebt oder nicht. Vorgefertigte Wege und die Erwartungen anderer drücken uns in Systeme, über die wir dann auch noch froh sein sollen, dass wir überhaupt diese und jene Möglichkeit bekommen.

Wie es einem damit geht, beachten sowohl Außenstehende als auch Betroffene selbst oft viel zu wenig. Dein eigenen Weg zu finden ist nie leicht. Welche Hürden mit einer Behinderung hinzukommen können, ist den meisten Leuten außerdem nicht einmal bewusst. Es ist einerseits der Umgang mit dem Handicap an sich, andererseits aber auch die Reaktion der Umwelt. Denn Barrierefreiheit auf Augenhöhe ist noch lange kein Standard. Auch in Deutschland nicht. Daher gibt es von mir eine klare Leseempfehlung und die Unterstützung beim Hörbuch-Crowdfunding. Wenn ihr auch zu dem Projekt beitragen möchtet, klickt einfach [hier].


Hanover’s Blind

Kia Kahawa

Entwicklungsroman Novelle
Softcover, 188 Seiten

erschienen bei TWENTYSIX

27. September 2018

ISBN 978-3-740735555

Jetzt für 9,99 € kaufen
 

 

 

Sollte es eine eindeutige Bezeichnung geben, passt “Allesleser” zu Caro wohl am besten. Zuhause ist sie zwischen Fantasy und Krimi, aber Reisen in alle möglichen Genre sind keine Seltenheit. Wenn zwischen den eigenen Schreibprojekten Zeit bleibt, verfasst sie außerdem als Gast gerne mal Rezensionen für Buchblogs.
Carolin war Rezensentin bei der Weltenbibliothek und ist manchmal zu Gast beim Buchensemble.
Lesekarriere neu gelebt – Hectors Reise oder die Suche nach dem Glück [Rezension]

Lesekarriere neu gelebt – Hectors Reise oder die Suche nach dem Glück [Rezension]

Hector ist ein Psychiater, der in Paris arbeitet, um seinen Patienten das Glück zurück ins Leben zu bringen. Aber seine Patienten werden nie glücklich: Wer austherapiert ist, kommt nicht mehr zu ihm, und seine Patienten haben alle eines gemeinsam: Sie sind unglücklich. Psychisch krank.

Hector merkt, dass er selbst nicht glücklich ist und macht sich auf eine Reise, um nach dem Glück zu suchen. Somit geht es in Hectors Reise oder die Suche nach dem Glück ins weit entfernte China, nach Afrika und Amerika. Er trifft auf viele Lehrmeister der Glücks und schreibt ein Notizbuch mit seinen Lektionen des Glücks.

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Kia über Kurzgeschichten

Kia liest. Nicht nur Sachbücher zur persönlichen Entwicklung und Schreibratgeber, sondern auch Entwicklungsromane, nerdige Science Fiction und alles, was zwischen Utopie und Dystopie ein bisschen Drama angereichert hat. Beim Buchensemble gibt sie hin und wieder Einblicke in ihre Reiseberichte, die sie beim Durchqueren spannender Welten anfertigt.

Perfekte Verwirrung – Die sanfte Gleichgültigkeit der Welt [Rezension]

Perfekte Verwirrung – Die sanfte Gleichgültigkeit der Welt [Rezension]

Die sanfte Gleichgültigkeit der Welt ist ein Roman von Peter Stamm, der mir als Liebesroman für meine Recherchen empfohlen wurde. Eigentlich wollte ich Klischees, aber die Buchhändlerin ist es wohl eher gewohnt, klischeelose Bücher zu empfehlen, und so kam ich an diesen gefühlt völlig liebesfreien Roman über das verwirrte Universum im Bezug auf zwei Paare.

Lena und Chris (2) sind jung. Magdalena hat ihren Chris (1) verlassen. Chris (1) macht einen langen Spaziergang mit Lena und erzählt ihr, wie sie ihren Chris (2) kennengelernt hat, wie ihre Schauspielerkarriere verlaufen ist und welche Fehler sie bisher gemacht hat und welche sie noch machen wird.

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Kia über Kurzgeschichten

Kia liest. Nicht nur Sachbücher zur persönlichen Entwicklung und Schreibratgeber, sondern auch Entwicklungsromane, nerdige Science Fiction und alles, was zwischen Utopie und Dystopie ein bisschen Drama angereichert hat. Beim Buchensemble gibt sie hin und wieder Einblicke in ihre Reiseberichte, die sie beim Durchqueren spannender Welten anfertigt.

Bizarre, traurig-witzige Welt des intellektuellen Missverstandenen – Sorck

Bizarre, traurig-witzige Welt des intellektuellen Missverstandenen – Sorck

Martin Sorck steht an der Straße und betrachtet seine brennende Wohnung.
Nur zwei Koffer und ein Kreuzfahrtticket bleiben ihm.
Doch spätestens, als sich der erste Landgang als paramilitärische Übung entpuppt, droht auch der Urlaub zur Katastrophe zu werden… 

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Magret liest nie, ohne dabei zu schimpfen. Am wenigsten mag sie wiedergekäute Ideen, leere Worthülsen oder Floskeln. Dafür steht sie auf Experimente, selbst wenn sie schiefgehen. Die Figuren sind ihr wichtiger als der Plot. Daher liest sie vor allem Entwicklungsromane, klassische und welche der Gegenwartsliteratur.

960 Seiten emotionale Achterbahn – Ein wenig Leben [Rezension]

960 Seiten emotionale Achterbahn – Ein wenig Leben [Rezension]

Ein wenig Leben wollte ich eigentlich nicht lesen. Zu viel Hype. Zu dick. Außerdem: Ein Entwicklungsroman über vier Freunde in New York, in dem es um deren Beziehung zueinander geht, hat mich thematisch wenig angesprochen. Und dann habe ich es doch gekauft, aus einem Impuls heraus, weil ich so viel Positives darüber gehört hatte. „Berührend“, „herzzerreißend“, „Jahreshighlight“, „absoluter Must-Read“, wurde es genannt. Also habe ich es mitgenommen, dieses wunderbare Buch mit dem poetischen Originaltitel A Little Life.

Und dann stand es in meinem Regal, so herumgedreht, dass ich jeden Tag einen Blick auf das Cover hatte, den „Orgasmic Man“, das ewig verzerrte Gesicht, ob vor Schmerz oder Ekstase wusste ich nicht und weiß es auch jetzt nicht. Überhaupt weiß ich nicht, was ich jetzt mit mir anfangen soll, jetzt, nach dieser Lektüre. Was ich weiß, ist das: Ein wenig Leben hat mich von der ersten Seite an in seinen Bann gezogen und nicht wieder losgelassen, auch jetzt nicht, wo ich es längst wieder zugeschlagen habe. Und, dass es um viel mehr geht, als bloß um Freundschaft: Es geht um ein ganzes Leben.

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S. M Gruber über Frauenfiguren

Bücherphie, das bin ich, wenn ich mich auf Instagram und meinem Blog herumtreibe. Und S. M. Gruber, das bin auch ich, aber wenn ich Bücher schreibe.

Perfekt ist es ja eigentlich nie, oder? – Dein perfektes Jahr [Rezension]

Perfekt ist es ja eigentlich nie, oder? – Dein perfektes Jahr [Rezension]

Was auf den ersten Blick nach einem Lebensratgeber klingt, ist in Wahrheit ein liebevoller Roman, der zwei sehr unterschiedliche Menschen miteinander verbindet. Auch der Leser wird dabei auf eine Reise zwischen Leichtigkeit und Tragik, Optimismus und festgefahrenen Vorstellungen entführt.

Zum Inhalt: Der hochrangige, aber gelangweilte Verleger Jonathan Grief und die enthusiastische Erzieherin Hannah könnten unterschiedlicher nicht sein. Ihre Leben haben keinerlei Berührungspunkte, bis ein Kalender die beiden auf schon fast magische Weise mit einander verbindet. Ein Kalender, der für Hannah Hoffnung und Kummer zugleich bedeutet, während er Jonathans Leben Stück für Stück in Frage und auf den Kopf stellt. Doch auch die so selbstsichere, optimistische Hannah hat im Verlauf der Geschichte eine Lektion zu lernen.

 

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Dean Wilkens

Geschichten mochte Dean schon immer. Am liebsten vertieft er sich in solche, die seiner Welt nahekommen, aber doch in ihrer Form freier und unkonventioneller sind. Dass dabei so manches Mal fragwürdige Moralvorstellungen, Magisches oder Morbides vorkommt, ist ganz nach seinem Geschmack. Wenn er nicht gerade selbst mit Schreiben, Zeichnen oder Musizieren beschäftigt ist, liest Dean viel und teilt diesbezüglich auch gerne seine Leseerfahrungen. So wie hier im Buchensemble.