Des einen Leid, des anderen Freud: Wo wir Bücher kaufen

Des einen Leid, des anderen Freud: Wo wir Bücher kaufen

Der Bücherkauf – ein leidiges Thema, besonders für mich. Denn in meiner Stadt ist der Buchhandel ausgestorben. Um ein Buch zu kaufen, kann ich entweder zu Morawa gehen, oder zu diesem sonderbaren esoterischen Buchladen, der ausschließlich Bücher über Gott und Reinkarnation verkauft. Will ich eine Alternative, muss ich wirklich in die Peripherie fahren, in eines der großen Shoppingcenter. Dort erwartet mich dann aber natürlich auch kein kleiner, romantischer Buchladen, sondern eine andere Kette, wie Thalia zum Beispiel. Die besten Buchläden haben alle in den letzten zwanzig Jahren zugemacht und uns Leseratten hilflos zurückgelassen. Gott sei dank scheint dieses Problem aber noch nicht in allen Orten Europas Überhand genommen zu haben. Zum Beispiel in Eisenach und bei Curly zuhause ist die Welt noch in Ordnung:

Magret sagt: „Ich  kaufe sehr gerne in einer kleinen Buchhandlung bei mir in der Stadt. Sie heißt LeseLust, falls mal jemand Eisenach besucht. Ich habe noch nie so schöne und ausgewählte Bücher in einem Laden gesehen. Da entdecke ich immer wieder wahre Kunstwerke. Manchmal gehe ich nur rein, um zu gucken. Der Besitzer erzählte mir, er biete nur Bücher an, die er selbst toll findet. Das merkt man und zeugt von einem unglaublichen Mut in der heutigen Geschäftswelt.“

Curly über Antagonisten

Curly: „[Ich kaufe meine Bücher] in der Buchhandlung am Rathausplatz meiner Kleinstadt, unterwegs in feinen Buchläden, im Zeitschriftenshop am Bahnhof und auch mal online. Es ist ganz unterschiedlich und kommt auf die Situation an.“

Die Modernisierung des Buchmarktes

Auch andere kleine Buchläden haben inzwischen Geschäftskonzepte aufgebaut, die den (modernen) Leser glücklich machen und zum Kauf im regionalen Buchmarkt einladen.

Kia über Kurzgeschichten

Kia sagt: „Ich kaufe die meisten meiner Bücher in einer unabhängigen Buchhandlung bei mir um die Ecke. Da bestelle ich die Titel über eine Chatting-App und hole sie dann dort ab.“

Das ist wichtig, denn nicht jeder ist überzeugt von den großen Buchketten. Ich zum Beispiel finde Thalia und Co zwar sehr praktisch, aber mit meinem perfekten Bild eines verwunschenen Buchladens, der alle Sinne anspricht, können die Großen natürlich nicht mithalten.  Außerdem ergeben sich mit den Ketten auch andere Probleme.

Magret sagt: „Ich kaufe sehr ungern Bücher, lieber leihe ich sie aus. Auf meinem E-Reader bin ich mit dem Thalia-Shop verbunden, was aber erzwungen ist. Denn ich kaufte das Gerät bei Thalia und die sind natürlich schlau und wollen, dass man dann auch bei ihnen kauft. Das wurde mir übrigens nicht gesagt!“

Ungeachtet der Monopolstellung brauchen wir die großen Buchläden natürlich, vor allem bei mir zuhause, wo es keine Alternativen mehr gibt. Und sooo schlimm ist es ja auch nicht, dort zu kaufen. Thalia zum Beispiel riesige Auswahl (auch an fremdsprachigen Büchern), gutes Service und lange Öffnungszeiten. Dean kauft beispielsweise am allerliebsten bei Thalia:

Dean Wilkens

Dean sagt: „[…] ich mag den Geruch des Ladens und die Farbe und das Design des Logos. Ab und an kaufe ich die Bücher auch im Internet (Amazon). Allerdings nur wenn ich vorher schon genau weiß, was ich will.“

Welche Alternativen uns bleiben

Aber nicht nur Amazon ist eine gute Alternative, vor allem, wenn es um Selfpublisher geht:

S. M Gruber über Frauenfiguren

Sophie sagt: „Hauptsächlich [kaufe ich meine Bücher] in der Buchhandlung, direkt bei den Autoren, auf Messen oder Büchermärkten. Ich schätze den persönlichen Kontakt zu anderen buchbegeisterten Menschen.“

Kia über Kurzgeschichten

Kia sagt: „Bücher von Selfpublishern kaufe ich am liebsten bei den Autorinnen selbst und lasse sie mir signieren und persönlich zuschicken. Derzeit teste ich Mojoreads aus, was eine schöne Alternative zu den beiden etwas aufwändigeren Methoden ist.“

Wiebke über Trilogien

Wiebke sagt: „Das ist unterschiedlich. Gerne gehe ich in Buchhandlungen, das endet meist in ungeplanten Spontankäufen. Meine Buchwünsche bestelle ich meist über Amazon. Und Selfpublisher-Werke kaufe ich am liebsten von den Autor*innen selbst.“

Das große A

Und ich? Ich kaufe ich meine Bücher überhaupt am liebsten gezielt auf Amazon.  Das große A hat einfach eine großartige Auswahl an Büchern. Es gibt kaum ein Buch, das man nicht bekommt – und dann auch noch in genau der Ausgabe, die man sich gewünscht hat. Dies gilt für deutschsprachige Bücher und auch für Bücher in anderen Sprachen, die ich sehr gerne kaufe und lese. Außerdem ist die Plattform auch für Bücher aus dem Selfpublishing großartig und ein Kauf bei Amazon statt beim Autor hebt immerhin den Verkaufsrang und sorgt für einen authentifizierten Kauf, wenn ich dann meine Rezension verfasse. Und signieren kann ich mir die Bücher später immer noch lassen…

Also ja, wenn ich Bücher kaufe, die meistens nicht in normalen Buchhandlungen einfach herumliegen und im Falle englischer Bücher dort auch um ein vielfaches teurer wären, bestelle ich meistens über Amazon. Dies bietet den Vorteil, dass die Bestellung mit Prime auch noch wesentlich schneller kommt, als wenn der Buchhändler es (ebenfalls über Amazon meistens) bestellt und ich dann extra noch hinlaufen muss, statt es einfach beim Heimkommen aus dem Briefkasten zu heben und mit in die Wohnung zu nehmen. Außerdem kann ich auch am Abend in Ruhe schmökern und rund um die Uhr einkaufen. Also ja, ich mag Amazon. Und dabei bin ich nicht die einzige, die sich der Versuchung hingibt.

Dean Wilkens

Dean sagt: „Ich finde es praktisch.“

Wiebke über Trilogien

Wiebke sagt: „[Ich halte] nicht viel [davon], allerdings muss ich gestehen, dass ich mich viel zu gerne beliefern lasse.“

Die Gegenstimmen zu Amazon

Dennoch ist Kritik auf jeden Fall angebracht.

Curly über Antagonisten

Curly sagt: „Es ist „leider“ so praktisch wie auch kritisch. Der Versand ist schnell und deswegen kaufe ich dort hin und wieder ein.

Kia über Kurzgeschichten

Kia sagt: „Amazon macht den Buchmarkt kaputt.“

S. M Gruber über Frauenfiguren

Sophie sagt: „[Davon halte ich] nichts, um ehrlich zu sein. Ich muss mich regelmäßig ärgern mit falschen Genre-Zuordnungen, total bescheuerter Rezensionspolitik und überhaupt der überproportionalen Machtposition dieser Plattform.“

Magret sagt: „Amazon hat in der Buchwelt (nicht nur dort) eine Stellung, die einem Monopol gleicht. Solch ein Ungleichgewicht ist immer ungesund für einen Markt. Sie stellen sich wie alle riesigen Firmen nicht doof an und ich will da auch niemanden verteufeln. Jeder will sein Abendbrot verdienen. Jedoch versuche ich, Amazon so wenig wie möglich zu unterstützen und auf andere Bestellmöglichkeiten auszuweichen.“

Fazit: Wo wir Bücher kaufen

Das Fehlen des Buchkauf-Erlebnisses, der Untergang des Buchmarktes, überschießende Machtpolitik, die das Gleichgewicht nachhaltig zerstört, sprechen alle für den Kauf beim regionalen Buchhändler oder auch beim Großbuchhandel bzw. beim Autor selbst. Und natürlich das einzigartige Erlebnis!

Curly über Antagonisten

Curly sagt: Ich würde Amazon nicht der wunderschönen Lünebuchhandlung am Lüneburger Marktplatz vorziehen. Der Bücher-Spaziergang über drei Etagen ist doch ein anderes Erleben als der Scroll über Buch-Amazon-Listen. Selbst, wenn ich genau weiß, welches Buch in den Einkaufswagen wandert.“

Das alles eintauschen… und wofür? Für ein bisschen Bequemlichkeit, große Auswahl und die Möglichkeit, Selfpublisherbücher zu kaufen. Und nicht Mal das ist so schön, wie alle es gerne sehen würden.

Magret sagt: „Besonders schädlich finde ich Amazon für die SP-Szene, weil die Autor*innen, die dort veröffentlichen, natürlich nirgendwo sonst zu finden sind. Für mich fühlte sich mein Debüt übrigens erst wie ein „richtiges“ Buch an, als ich von dort zu TwentySix gewechselt habe. Vorher war es nur ein Amazon-Buch. Irgendwie nichts Ganzes und nichts Halbes.“

Auch wenn ich das Selfpublisher-Problem so nicht sehe, so bin ich – ungeachtet meiner vorherigen Lobeshymne – auch nicht restlos überzeugt von Amazon. Warum mich allerdings all diese Kritikpunkte, die unser Rezensententeam gegen Amazon ausbringt, sehr wohl vom Buchkauf abhalten, wenn es um Morawa/Thalia und Co geht, aber nicht, wenn es um den Online-Kauf geht, weiß ich nicht.

Vermutlich ist es – und damit schließe ich den Kreis zum Anfang – der Situation in meiner Heimatstadt geschuldet. Denn dort sind die kleinen Buchläden bereits eingegangen, bevor Amazon allen ein Begriff geworden ist und sich zum Meister des Buchhandels aufgeschwungen hat. Ob es allerdings schlauer ist, die restlichen Läden deshalb zu bekriegen und stattdessen bei Amazon zu kaufen…? Ich glaube nicht. Vielleicht sollte ich meine Rache-Methode also  noch einmal überdenken und in Zukunft doch wieder bei Morawa kaufen. Oder vielleicht gehe ich auch einmal in den kleinen Esoterikbuchladen und informiere mich ein bisschen über Gott – kann ja eigentlich auch nicht schaden, oder?

Wie ist das bei dir? Wo kaufst du deine Bücher? Und wie stehst du zu Großbuchhandlungen und Amazon? Lass uns in den Kommentaren wissen, ob du auch einen Kampf zu führen hast – oder einfach nur Bücher kaufst!

M. D. Grand

Auch wenn sie besonders oft Fantasy liest, wird prinzipiell jedes Buch gelesen, das unvorsichtig genug war, ihr in die Hände zu gelangen. Nur vor Krimis und Thrillern wahrt Marlen respektvollen Sicherheitsabstand, der sich bei begründetem Spannungsverdacht allerdings sehr schnell verringern kann. Wenn sie nicht gerade liest, haut sie wahrscheinlich gerade eifrig in die Tasten um ihre Roman voranzutreiben und ihre Figuren leiden zu lassen.

Selfpublishing und Crowdfunding – Zwei Autorinnen und ihr Ding

Selfpublishing und Crowdfunding – Zwei Autorinnen und ihr Ding

Catherine Strefford veröffentlicht ihren Roman „Nur kurz leben“ selbst. Dafür bedient sie sich des Crowdfundings, wie ich es auch bei „Hanover’s Blind“ gemacht habe. In diesem Artikel möchten Catherine und ich euch ein paar Hintergrundinfos zum Thema Crowdfunding geben: Wie werden Bücher durch Crowdfunding auf den Weg gebracht, wie sieht das Marketing aus, und warum ist Crowdfunding eigentlich so wichtig?

Darum geht es in “Nur kurz leben” von Catherine Strefford

In Catherine Streffords „Nur kurz leben“ geht es um den achtundzwanzigjährigen Richie, der die Schnauze voll hat. Immer hat er sich an die Regeln gehalten, das Leben gab ihm trotzdem nichts. Er beschließt es selbst in die Hand zu nehmen und hilft seinem Leben ein bisschen auf die Sprünge: er klaut Geld bei einer Tankstelle und flüchtet mit gut vierzehntausend Euro und einem geklauten Auto in Richtung Süden.
Dumm nur, dass auf der Rückbank Leon schläft …

Selfpublisherinnen und die Markttauglichkeit

Kia über Kurzgeschichten

Kia sagt: “Als ich Hanover’s Blind veröffentlichen wollte, wusste ich, dass die Veröffentlichung professionell ablaufen soll. Ich habe mich erst bei Kleinverlagen beworben, und auch tatsächlich drei Zusagen erhalten. Aber ein Verlag wollte, dass meine Geschichte „schwuler“ wird, der andere wollte, dass ich eine Reihe daraus mache, und der dritte fand das Buch toll, brauchte aber 100 Seiten mehr Inhalt bei gleicher Story, damit mein Buch markttauglich wird. Die Sache mit der Markttauglichkeit kaufe ich Verlagen aber nicht mehr ab, schon lange nicht mehr. Kurze Bücher treffen genau den Zeitgeist der Gesellschaft: Wir haben wenig Zeit, alles muss schnell gehen, und unsere Konzentrationsfähigkeit hat angeblich abgenommen. Catherine, in welchen Bereichen weichst du von der „markttauglichen Norm“ ab, und inwiefern glaubst du, dass „Nur kurz leben“ trotzdem einen Markt hat?”

Catherine sagt: “Mit Richie und Leon habe ich versucht reale Personen zu schaffen, die agieren wie Menschen eben agieren: unbedacht, chaotisch, nicht immer nachvollziehbar. Ich wollte keine Figuren, die vorhersehbar sind und immer nur nach Schema F handeln, die nicht impulsiv sind oder nur ein Klischee. Ich glaube, dass es gerade diese Figuren sind, mit denen man sich als Leserin oder Leser gut identifizieren kann, da auch ich als Lesende solche Figuren bevorzuge.
Mit voraussichtlich etwa 140 Buchseiten ist „Nur kurz leben“ im Vergleich zum Markt ein sehr dünnes Buch. Trotzdem funktioniert die Geschichte und erzählt was sie zu erzählen hat. Es braucht keine seitenlangen Ortsbeschreibungen oder ähnliches, um die Geschichte besser zu erzählen. Sie wird nicht besser, nur anders, vielleicht sogar verwässert, weil sie dadurch künstlich in die Länge gezogen wird. Das kann man mögen oder nicht, aber für diese Geschichte ist es so genau richtig in meinen Augen.
Und wenn ich mich in der Buchcommunity umschaue, gewinne ich immer mehr den Eindruck, dass besonders gern zu SP-Büchern gegriffen wird, wenn nach unkonventionellen, nicht „glatt gebügelten“ Figuren und Geschichten gesucht wird.”

Marketing-Strategien für das Buchdebüt

Wir sind zwei Autorinnen, die einiges gemeinsam haben. Wir machen unser eigenes Ding und wollen unsere Geschichte mit der Welt teilen. Wichtig ist dabei natürlich, die eigenen Worte so in Buchform zu packen, dass wir damit zufrieden sind. Auch die Handlungs- und Entscheidungsgewalt hinsichtlich Cover, Lektorat und Marketing gehört zum Selfpublishing dazu. Inzwischen sind selbst veröffentlichte Bücher mitunter genauso professionell und hochwertig wie Werke von Großverlagen. Die größte Hürde für uns als Selfpublisherinnen ist allerdings das Marketing.

Kia über Kurzgeschichten

Kia sagt: “Es ist super schwer für eine Selfpublisherin, in den Buchhandel zu kommen. Meine Novelle habe ich bewusst in das Setting „Hannover, 2018“ gesetzt, um lokal in die Buchhandlungen zu kommen. Für mein Marketing, begonnen schon beim Crowdfunding-Marketing, habe ich natürlich die Themen aus dem Buch extrahiert und beispielsweise in Pressemitteilungen verpackt. Der Blindenverband hat etwas über meine Kampagne abgedruckt, das inzwischen leider insolvente Radio Leinehertz hat mich interviewt, und in Hannover sind auch Lesungen von meinem Buch oder Vorträge zum Thema Crowdfunding gern gesehen. Wie ist das bei dir, Catherine? Welches Marketing machst du, welche Multiplikatoren erreichst du und wie wirst du dein Buch später nach dem Crowdfunding aktiv verkaufen?”

Catherine sagt: “Ich setze bei meinem Debüt sehr auf Social Media und die Buchcommunity. Mich als Person kennt man dort schon, jetzt gilt es, vermehrt auch auf mein Buch und die Geschichte darin hinzuweisen. Das versuche ich mit Hilfe von wunderbaren Bloggerinnen und Bloggern, die mich dabei unterstützen. Artikel und Interviews wie dieses, die noch mehr von mir als Autorin, als Mensch preisgeben und gleichzeitig Einblicke zur Entstehung des Buches oder der Geschichte geben.
Da es mein Debüt ist, befürchte ich, dass ich für die Presse und ähnliches noch nicht interessant genug bin, werde aber natürlich trotzdem versuchen, über den Aspekt der Lokal-Autorin, trotzdem in Zeitungen und lokalen Geschäften entsprechenden Raum zu bekommen und noch mehr potentielle Unterstützer und Leser zu gewinnen. Auch Lesungen oder Messebesuche kann ich mir gut vorstellen und beides steht auf meiner Agenda.”

Lass uns über Geld reden!

Doch bevor ein Buch verkauft werden kann, muss es hergestellt werden. Eine Lektorin verdient um die fünf Euro pro Normseite, das Korrektorat benötigt etwa zwei. Ein Coverdesigner siedelt sich preislich im mittleren dreistelligen Bereich an, und der Buchsatz kostet meist in etwa ebenfalls so viel wie das Cover. Diese Kosten werden ergänzt durch die Kosten der Veröffentlichung, VLB-Eintragung, Druck inkl. Probeexemplare und nicht zuletzt der teuerste Kostenpunkt: Das Marketing.

Catherine sagt: “Oh ja, da ist einiges an das man denken und um das man sich kümmern muss. Mein erstes Buch und ich habe mich bewusst für das Selfpublishing entschieden. Ich war schon immer eine Selbermacherin und der Gedanke Cover oder Buchsatz oder Teile der Geschichte aufgeben zu müssen … unerträglich.
Als selbstständige Mediengestalterin habe ich das Glück, dass das Cover und der Buchsatz mich nur meine Freizeit kosten, da ich das selbst übernehme. Ich will dem Buch aber unbedingt auch ein Lektorat und Korrektorat gönnen. Das hat es verdient, ich als Fehler machender Mensch habe das verdient. Aus eigener Tasche kann ich es aktuell aber leider nicht vorstrecken – und das tut man als Selfpublisherin ja nun mal, Geld vorstrecken, bis das Buch auf den Markt kommt und das Geld hoffentlich wieder einbringt.”

Kia über Kurzgeschichten

Kia sagt: “Bei mir ist es kein Geheimnis, dass ich auf mein Crowdfunding draufgezahlt habe. Ich wollte meine Kampagne hauptsächlich als Marketing-Booster haben und mich an den Break Even heranpirschen. Den habe ich inzwischen erreicht: Mit Hanover’s Blind komme ich bei Plus / Minus Null raus. Für mich als Buchsetzerin und Lektorin ist das völlig in Ordnung, denn meine Bücher sind das Marketing für meine schriftstellernahen Dienstleistungen. Und die Nominierung zum Deutschen Selfpublishing Preis ist auch nicht von der Hand zu weisen, so kurz die Freude bis zur Bekanntgabe der Shortlist auch war. Wirst du beim Crowdfunding auch draufzahlen, oder sammelst du von der Community alles, was du für den kompletten Start ins Leben einer veröffentlichten Autorin benötigst?”

Catherine sagt: “Ich bin mir fast sicher, dass ich drauf zahlen werde. (lacht) Aber das ist in Ordnung für mich. Es ist mein Debüt und hier gilt meine Priorität dem Veröffentlichen und wenn ich am Ende, so wie du, bei Plus / Minus Null herauskomme, bin ich mehr als glücklich. Mich veröffentlichte Autorin nennen zu können, dass Leute mich kennen und wissen, dass ich ein Buch geschrieben habe, es lesen, das ist der Traum, das ist mein Ziel. Alles darüber hinaus sehe ich aktuell als Bonus.
Natürlich möchte ich, dass mein Buch gefällt, aber ich weiß auch, dass es nicht jedem gefallen wird. Es wäre herrlich, so wie du, nominiert zu werden oder einen Preis zu gewinnen, aber auch das wäre nur eine wunderbare Kirsche auf dem Sahnehäubchen.
Es ist mein erstes Buch, alles was kommt liegt im Dunkeln, ich lerne unglaublich viel, werde besser in so vielen Dingen und auch das sehe ich alles als Gewinn.”

Dankeschöns: Das bekommt ihr beim Crowdfunding!

Crowdfunding ist mehr als nur marketing-starkes Geldsammeln. Die Unterstützerinnen und Unterstützer, die „Nur kurz leben“ helfen, auf dem Buchmarkt zu erscheinen, erhalten Rewards, so genannnte „Dankeschöns“. Bei Kia gab es eine Tasse mit dem Motiv des Buchcovers, die Bücher selbst, eine Stadtrundführung, eine Wohnzimmerlesung, Buchpakete mit Exemplaren zum Verschenken, sowie eine exklusiv fürs Crowdfunding produzierte Hardcover-Sonderedition von „Hanover’s Blind“.

Catherine sagt: “ch habe mich auf das Wesentliche konzentriert: das Buch. Als Dankeschön gibt es zum Beispiel das Taschenbuch mit persönlicher Widmung oder auf Wunsch mit namentlicher Erwähnung in der Danksagung.
Außerdem biete ich ein illustriertes Hardcover an. Dieses kann man während der Kampagne auch limitiert mit Anmerkungen und Markierungen von mir erhalten, um die Geschichte auf einer weiteren Ebene zu erleben.
Man kann als Dankeschön auch ein Geschenk-Set bekommen: ein Buch für sich selbst und zwei weitere zum Verschenken oder man behält einfach alle, ganz wie man mag. (lacht)
Als größtes Dankeschön kann man einen der limitierten Plätze für eine Lesung in meinem Wohnzimmer erhalten.”

Kia über Kurzgeschichten

Kia sagt: “Liebe Catherine, sag unseren Leserinnen und Lesern doch einmal in einem Satz, warum sie „Nur kurz leben“ unterstützen sollten.”

Catherine sagt: “Weil sie mein Debüt damit nicht nur unterstützen, sondern sie werden ein Teil davon; der Teil der es möglich macht einen Traum zu verwirklichen und wenn das kein gutes Gefühl und gutes Karma gibt, was dann?”

Das Crowdfunding für „Nur kurz leben“ geht vom 28. Oktober bis zum 1. Dezember. Klickt auf den folgenden Link und unterstützt Cathys Debüt, wenn ihr mögt. Wählt aus verschiedenen Dankeschöns wie dem Taschenbuch mit persönlicher Widmung oder dem limitierten Hardcover das perfekte für euch aus. Teilt diesen Beitrag, teilt den Link zur Kampagne, erzählt es weiter. Seid Teil von Cathys Debüt und verfolgt es von diesem Moment bis zur Veröffentlichung.

 

 

Kia über Kurzgeschichten

Kia liest. Nicht nur Sachbücher zur persönlichen Entwicklung und Schreibratgeber, sondern auch Entwicklungsromane, nerdige Science Fiction und alles, was zwischen Utopie und Dystopie ein bisschen Drama angereichert hat. Beim Buchensemble gibt sie hin und wieder Einblicke in ihre Reiseberichte, die sie beim Durchqueren spannender Welten anfertigt.

Das Leseverhalten: Zeig mir, wie du liest

Das Leseverhalten: Zeig mir, wie du liest

Zeig mir, wie du liest und ich sag‘ dir, wer du bist. Wie schnell oder langsam lesen wir? Wie viel oder wenig lesen wir? Muss unser Leseverhalten immer getrackt werden, und was stellen wir mit diesen Infos an? Das Buchensemble liest: Mal viel, mal wenig. Täglich, unregelmäßig – und wir, die Autoren vom Buchensemble, haben unser Leseverhalten beobachtet.

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Curly über Antagonisten

Curly liest und hört Romane fürs Herz; Bücher, die sich nicht weglegen lassen, und Zeilen, die neue Perspektiven eröffnen. Grundsätzlich: Literatur, die zum Nachdenken verführt. Wenn sie kein Buch in der Hand hat, hat sie die Schreibmaschine (oder: das Notebook) vor sich und schreibt – als Journalistin, Autorin, Kulturanthropologin und im Marketing.

Kurzromane – Der literarische Brunch

Kurzromane – Der literarische Brunch

Kurzromane sind wie der Brunch für die Mahlzeiten: Ein Zwischending. Zu umfassend für eine Kurzgeschichte und zu knapp für einen ausgewachsenen Roman. Inhaltlich kann ein guter Kurzroman ebenso gehaltvoll sein wie ein üppiges Festessen. Für echte Liebhaber*innen ist der literarische Brunch daher die beste Mahlzeit. Vielleicht auch, weil man sie sich nicht jeden Tag gönnt.

Kurzromane im Buchensemble

Hier im Buchensemble haben wir uns alle als Fans von Kurzromanen geoutet. Ich persönlich schätze das kurze, aber dafür umso intensivere Abtauchen in die Geschichten, deren Figuren oft gut ausgearbeitet sind und auf wenigen Buchseiten alles über sich verraten können.

Magret Kindermann ist ein gutes Beispiel für kurze, starke Geschichten. Die „Tulpologie“ und „Und dein Leben, dein Leben“ sind auf wenigen Seiten erzählt. Als Leserin hatte ich am Ende dennoch das Gefühl, die Protagonistinnen zu kennen. Die Autorin musste dazu nur wenige Details über ihre Figuren verraten, einen Gedanken an die Kindheit, eine Angewohnheit, eine Geste. Vielmehr braucht es oft nicht, um eine Figur zu charakterisieren.

Die Kunst im Kurzroman liegt für mich darin, die wichtigsten Informationen gekonnt, beiläufig in den Text einfließen zu lassen, ohne die Lesenden gleich mit der Nase darauf zu stoßen. Ich empfinde weitschweifige, detaillierte Beschreibungen, wie sie in manchen Romanen zu finden sind, einschränkend für meine eigenen Gedanken und Vorstellungen.

Dean Wilkens

Dean sagt : „Die Länge des Buches ist für mich nicht entscheidend. Es kommt auf die Qualität an. Wobei mich zu lange Bücher eher abschrecken und ein Buch in Pixi-Buch Länge mich doch eher stutzig macht.”

Magret sagt: „Ich bin ein großer, großer, großer Fan von Kurzromanen. Nicht weil sie nicht so lange dauern, sondern weil sie durch ihre Kürze oft besser werden. Dicke Bücher haben oft Füllmaterial, das die eigentliche Geschichte verwässert.“

Curly über Antagonisten

Curly sagt: “Ich mag heitere Kurzromane mit einem Ende, über das sich lange sinnieren lässt. Gillian Flynn hat es zum Beispiel auf 64 Seiten in „Broken House – Düstere Ahnung“ geschafft, mich von Psychothriller-Kurzromamen zu begeistern.”

M. D. Grand

Marlen sagt: „Sie sind irgendwie ein Kompromiss zwischen einem langen Roman, für den mir Zeit und Muße fehlen, erfreuen mich aber doch länger als nur ein paar Minuten und geben mir deshalb mehr Zeit, in Handlung und Charaktere einzutauchen. Zusätzlich bestechen sie meistens durch sehr hohe Präzision in Sprache und Beschreibung, was ich viel lieber habe als ewige Ausschweifungen.“

Bei den Stimmen unserer Rezensent*innen verwundert es nicht, dass sich im Blog die ein oder andere Rezension zu Kurzromanen findet. Wer also nach Leseempfehlungen sucht, ist bei uns der richtigen Adresse. 😉

Bücher unter 100 Seiten, die wir rezensiert haben:

 

Keine Zeit! Keine Zeit!

Wie das weiße Kaninchen bei Alice im Wunderland hetzen viele Menschen durch die Welt und wie oft hört man das Argument, dass zum Lesen oft keine Zeit bliebe. Kurzromane bieten neben Kurzgeschichten eine schöne Möglichkeiten, sich auch in kurzen Zeitfenstern in einer Geschichte zu verlieren.

S. M Gruber über Frauenfiguren

Sophie sagt: „[…] ich [bin] grundsätzlich Fan von kürzeren Romanen, da ich so insgesamt mehr unterschiedliche Bücher lesen kann.“

M. D. Grand

Marlen sagt: „Für Leute wie mich, die wenig Zeit haben, aber trotzdem einen Roman lesen wollen, ist diese Form genau richtig. Und da die Leute heutzutage eher weniger Zeit haben als mehr, wird vermutlich auch die Nachfrage an kurzer Literatur weiter steigen.“

Kia über Kurzgeschichten

Kia sagt: „Ich glaube, dass durch unsere Gesellschaft Kurzromane die perfekte Methode sind, um die gestressten, zwischen Terminen steckenden und teils lesefaulen Menschen wieder zurück an die Bücher zu bringen. Es braucht noch ein paar Jahre, dann haben das auch die großen Verlage gerafft. Bis dahin sind es die Selfpublisher, die mit Kurzromanen richtig gutes Geld machen können.“

Kia weist auf einen besonders wichtigen Aspekt hin, den ich als Schreiberin von Kurzformaten nur unterstreichen kann. Mit einem Kurzroman lässt sich die eigene Schreibfähigkeit testen und im besten Fall steigern. Für Selfpublisher ergibt sich darüber hinaus der Vorteil, dass die Kosten für Lektorat und Korrektorat bei kürzeren Texten überschaubar bleiben.

 

Kurzgefasst: So schreiben sich Kurzromane

Wenn ich eine Geschichte beginne, sind es oft nur Standbilder oder einzelne Sätze, manchmal auch Wörter, die ich in dem Augenblick in Szene setzen will. Davon ausgehend entwickele ich eine Botschaft, die die Geschichte vermitteln soll und lasse den Rest einfach geschehen. Dabei arbeite ich gerne mit der Atmosphäre, die eine Szene ausstrahlt. Wenn eine Stelle beispielsweise bedrohlich oder beklemmend wirkt, obwohl eigentlich gar nichts passiert.

Mein Debüt „Eselmädchen“ ist auf diese Weise entstanden. Der Titel war ein Kosename für meine Tochter, der mir eine Wiese mit Eseln und einem verlotterten Mädchen vor Augen zauberte. Und was zunächst als idyllische Kindergeschichte gedacht war, wurde mit der Zeit düster und beklemmend.

An einem längeren, gar mehrbändigen Roman bin ich mit diesem Vorgehen bisher gescheitert. Bei komplexeren Handlungen mit verschiedenen Orten und Figuren ist Planung notwendig, um sich beim wild-drauf-los-schreiben nicht zu verzetteln. Es ergeben sich zu leicht neue Erzählstränge, die zwar vielversprechend sind, jedoch den Rahmen sprengen, wenn man ihnen spontan folgt. Mir als Weltenbau- und Planungsmuffel bieten Kurzromane also die Möglichkeit, mich von den Zwängen eines komplexen Romans zu lösen. Meine Leser*innen müssen nicht alles über die beschriebe Welt wissen, nicht einmal über die Figuren. Wenige Aspekte sind ausreichend, um einen Gedanken darzustellen.

 

Ein Blick in die Zukunft

Kurzromane erfahren in breiten Teilen der Leser*innenschaft die Begeisterung wie bei uns im Buchensemble. In den großen Verlagen findet man Kurzromane nur selten, und wenn, dann vorwiegend in der Belletristik. Es hat den Anschein, als müsste Genreliteratur automatisch mit umfangreichen Büchern aufwarten. Ich glaube, dass die Lesenden längst bereit sind für die kürzeren, manchmal anspruchsvolleren Formate. Schreibenden und Verlegenden scheint mir jedoch noch manchmal der Mut zu fehlen.

Unsere Rezensent*innen können sich nicht so recht einigen, wie es zukünftig um Kurzromanen stehen kann.

Dean Wilkens

Dean sagt: „Ich denke, sie werden immer populärer, da die Aufmerksamkeitsspanne und Konzentrationsdauer der Menschen sinkt.“

Curly über Antagonisten

Curly sagt: “Kurzromane transportieren schnell und easy eine Geschichte, über die es sich danach noch lange nachdenken lässt. Es wäre nachhaltig. Grundlegend würde ich sagen, es kommt auf die Geschichte an: Lässt sich die Story auf wenigen Seiten erzählen oder braucht es mehr? Nicht jede Geschichte passt in das Format eines Kurzromans und nicht jede Story braucht 500 Seiten, um erzählt zu werden.”

S. M Gruber über Frauenfiguren

Sophie sagt: „Ich sehe die Zukunft von Kurzromanen sehr positiv, da unser aller Aufmerksamkeitsspannen durch die aktuelle Medienlandschaft kürzer werden. So schade das auch ist, sehe ich darin großes Potential für Kurzromane.“

Magret sagt: „Ich denke nicht, dass Kurzromane wieder beliebter werden. In den Köpfen der meisten Leser steckt drin, dass sie bei einem dicken Buch mehr für ihr Geld kriegen. Dazu wollen sie sich lieber in Welten verlieren, viele mögen diesen Schnickschnack, den ich als verwässerndes Füllmaterial bezeichne.“

Unsere Rezensentin Magret sieht eher wenig Hoffnung für die Zukunft der Kurzromane, aber wie ist es mit dir? Denkst du auch, dass der Trend bei längeren Leseabenteuern bleibt oder wird der Zeitmangel in unserer Gesellschaft siegen? Erzähl uns gerne auch von deinen eigenen Leseerfahrungen.

Wiebke über Trilogien

Wiebke liest alles, was ihr interessant erscheint und nicht Horror ist. (Sonst kann Wiebke nicht schlafen.) Verschiedene Gattungen der Fantastik findet sie besonders häufig interessant und sie liebt den klassischen Krimi. Bilderbücher sind ihre große Leidenschaft und sie sammelt sie nicht nur für ihre Kinder. Einst studierte Wiebke Geschichte und Germanistik, allerdings störte sie das dazugehörige Lehramt irgendwann dermaßen, dass sie damit aufhörte und sich vorerst ausschließlich dem Schreiben eigener Bücher widmet.

Wir hassen Trilogien, wir lieben Trilogien

Wir hassen Trilogien, wir lieben Trilogien

Das Buchensemble begegnet Trilogien mit gemischten Gefühlen. In diesem Artikel wollen wir aufzeigen, woher die Hassliebe zu Trilogien kommt, erklären, was eine Trilogie aus Lesersicht ist und welche Trilogien unserer Meinung nach die besten und die enttäuschendsten sind.

“Ich lese Trilogien, aber nicht mit Absicht.”

“Früher habe ich Trilogien geliebt.”

“Es ist eine Hassliebe.”

“Sehr ungern lese ich Trilogien.”

Diese Aussagen unserer Rezensent*innen versprechen einen spannenden Artikel, also lasst uns direkt ins Thema Trilogien hineinspringen!

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Kia über Kurzgeschichten

Kia liest. Nicht nur Sachbücher zur persönlichen Entwicklung und Schreibratgeber, sondern auch Entwicklungsromane, nerdige Science Fiction und alles, was zwischen Utopie und Dystopie ein bisschen Drama angereichert hat. Beim Buchensemble gibt sie hin und wieder Einblicke in ihre Reiseberichte, die sie beim Durchqueren spannender Welten anfertigt.

Kurzgeschichten – Die Königsdisziplin der Schriftstellerei

Kurzgeschichten – Die Königsdisziplin der Schriftstellerei

Alle Buchensemble-Mitglieder mögen Kurzgeschichten. Zumindest auf die eine oder andere Weise. Kia liest sie zum Beispiel nur gedruckt, Curly in allen Medien, Dean mag sie nicht als Roman zusammengefasst und M. D. Grand schreibt sie lieber, als dass sie sie liest.

In diesem Beitrag liest du, was unserer Meinung nach eine gute Kurzgeschichte ausmacht, unter welchen Bedingungen wir sie mögen und woher diese Textsorte eigentlich kommt.

Zum Schluss werfen wir auch noch einen Blick in die Kristallkugel, um die Zukunft der Kurzgeschichte vorauszusagen.

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S. M Gruber über Frauenfiguren

Bücherphie, das bin ich, wenn ich mich auf Instagram und meinem Blog herumtreibe. Und S. M. Gruber, das bin auch ich, aber wenn ich Bücher schreibe.

Starke Frauenfiguren – muss es immer stark sein?

Starke Frauenfiguren – muss es immer stark sein?

Die „starke Frau“ wird in Romanen erwartet, geliebt, kritisiert, dargestellt oder auch vermisst– kurz: thematisiert. Leser*innen wollen die starke Frauenfigur als Heldin sehen, die mit Mut und Intelligenz ausgestattet ist und sich ihren Herausforderungen stellt. Wir finden: Charaktereigenschaften haben kein Geschlecht und kein Problem ist gelöst, wenn Frauen in von männlichen Charakterzügen dominierte Rollen gedrängt werden, nur, um sie mit Stärke auszustatten. Das Buchensemble möchte sich auf die Fragen rund um das Thema Frauenfiguren stürzen. Fragen nach den Charaktereigenschaften, nach Trends, Klischees und wie diese gebrochen werden können. Heute bekommt ihr ein Update für neue Perspektiven auf die starke Frau in der Literatur.

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Curly über Antagonisten

Curly liest und hört Romane fürs Herz; Bücher, die sich nicht weglegen lassen, und Zeilen, die neue Perspektiven eröffnen. Grundsätzlich: Literatur, die zum Nachdenken verführt. Wenn sie kein Buch in der Hand hat, hat sie die Schreibmaschine (oder: das Notebook) vor sich und schreibt – als Journalistin, Autorin, Kulturanthropologin und im Marketing.

Antagonisten – Gegengewicht und stilles Herzstück einer Geschichte

Antagonisten – Gegengewicht und stilles Herzstück einer Geschichte

Wir vom Buchensemble haben uns Gedanken macht, was uns beim Lesen begeistert, welche Figuren uns bewegen und zum Weiterlesen animieren. Eine besonders spaltende Rolle kommt in vielen Geschichten dem Antagonisten zu.

Der Antagonist oder die Antagonistin bildet den Gegenpol zum Protagonisten, ist Gegenspielerin, Feind, Nervensäge oder schlicht und ergreifend das Böse in Person. Ich habe mich mit der Frage befasst, was eine gute Antagonistin eigentlich ausmacht und auch unsere Rezensierenden dazu befragt.

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Wiebke über Trilogien

Wiebke liest alles, was ihr interessant erscheint und nicht Horror ist. (Sonst kann Wiebke nicht schlafen.) Verschiedene Gattungen der Fantastik findet sie besonders häufig interessant und sie liebt den klassischen Krimi. Bilderbücher sind ihre große Leidenschaft und sie sammelt sie nicht nur für ihre Kinder. Einst studierte Wiebke Geschichte und Germanistik, allerdings störte sie das dazugehörige Lehramt irgendwann dermaßen, dass sie damit aufhörte und sich vorerst ausschließlich dem Schreiben eigener Bücher widmet.

Warum Autorinnen und Autoren lesen sollten

Warum Autorinnen und Autoren lesen sollten

Autoren schreiben, Autoren lesen.

Beim Buchensemble sind alle Rezensent*innen gleichzeitig auch Schriftsteller. Als Autoren wollen wir unseren Rezensionen eine gewisse Tiere verleihen und wurden schon das ein oder andere Mal für unsere Perspektive bei Buchrezensionen gelobt.

Aber dahinter steckt noch mehr: Wir sind der Meinung, dass Autor*innen lesen sollten. Frei nach Kia, das bin ich: Je mehr du liest, desto Autor. Je mehr wir Schriftstellerinnen lesen, desto mehr verstehen wir auch von unserem Handwerk.

Magret Kindermann Autorenfoto: Sie findet lesen lehrreich.

Magret sagt: “Ich glaube, als Autor*in ist es nicht möglich, beim Lesen nicht zu lernen. Ich verstehe auch Schreibende nicht, die selbst nicht lesen. Wie kann man sich so sehr für ein Medium interessieren und gleichzeitig nicht?”

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Kia über Kurzgeschichten

Kia liest. Nicht nur Sachbücher zur persönlichen Entwicklung und Schreibratgeber, sondern auch Entwicklungsromane, nerdige Science Fiction und alles, was zwischen Utopie und Dystopie ein bisschen Drama angereichert hat. Beim Buchensemble gibt sie hin und wieder Einblicke in ihre Reiseberichte, die sie beim Durchqueren spannender Welten anfertigt.

Warum wir für das Buchensemble schreiben

Warum wir für das Buchensemble schreiben

Hey!

Wir sind das Buchensemble. Wir haben uns noch gar nicht ausführlich vorgestellt. Wir bestehen aus sieben Rezensent*innen, die zugleich auch Schriftsteller sind. Unser Buchblog zeichnet sich dadurch aus, dass die Rezensionen durch unsere Schreiberfahrung eine gewisse Tiefe haben. Jeden Donnerstag erscheint eine neue Rezension – zuletzt hat Marlen eine Ode an “Wenn es nur Licht gäbe, bevor es dunkel wird” verfasst.

Aber warum schreiben wir überhaupt Rezensionen? Und warum ausgerechnet für das Buchensemble? Darauf wollen wir in diesem Artikel eine Antwort geben.

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Kia über Kurzgeschichten

Kia liest. Nicht nur Sachbücher zur persönlichen Entwicklung und Schreibratgeber, sondern auch Entwicklungsromane, nerdige Science Fiction und alles, was zwischen Utopie und Dystopie ein bisschen Drama angereichert hat. Beim Buchensemble gibt sie hin und wieder Einblicke in ihre Reiseberichte, die sie beim Durchqueren spannender Welten anfertigt.