Author: wiebke

Wiebke liest alles, was ihr interessant erscheint und nicht Horror ist. (Sonst kann Wiebke nicht schlafen.) Verschiedene Gattungen der Fantastik findet sie besonders häufig interessant und sie liebt den klassischen Krimi. Bilderbücher sind ihre große Leidenschaft und sie sammelt sie nicht nur für ihre Kinder. Einst studierte Wiebke Geschichte und Germanistik, allerdings störte sie das dazugehörige Lehramt irgendwann dermaßen, dass sie damit aufhörte und sich vorerst ausschließlich dem Schreiben eigener Bücher widmet.
Hinterlässt einen kleinen Stich – Splitter der Nacht [Rezension]

Hinterlässt einen kleinen Stich – Splitter der Nacht [Rezension]

In Madat bekriegen sich die freien Zirkel offen. Ohne Rücksicht auf Verluste liefern sich Magier ihre Kämpfe, mittendrin die machtlos wirkende Stadtwache. Die Schattenmagierin Jara versucht sich mit ihrem Zirkel an einem gewagten, wenn auch zunächst belanglos wirkenden Diebstahl. Sie werden verraten, der Zirkel bis auf wenige Mitglieder ausgelöscht und Jara muss in Gefangenschaft entscheiden, ob sie sich einem grausamen Schicksal opfert oder ihren Meister verrät. (Und dann vielleicht ein bisschen später, anders grausam stirbt.)

Die ersten drei Dinge, die ich nach dem Lesen getan habe:

  1. Mich bei der Autorin erkundigt, wann es weiter geht
  2. Kaffee getrunken
  3. Die Rezension begonnen

Mein Eindruck zu “Splitter der Nacht”:

“Splitter der Nacht” war das erste Buch von Katrin Ils außerhalb der bisher gelesenen Reihe und ich hatte mir davon etwas Neues versprochen. In diesem Punkt wurde ich leider enttäuscht, aber auch nur in diesem.

Die Autorin führt die Lesenden erstmals aus Alat, dem Handlungsort ihrer vorangegangenen Romane, heraus. Madat unterscheidet sich auf den ersten Blick nur durch noch mehr Dreck, Korruption und das offene Vorgehen der freien Magierzirkel von den Verhältnissen in den vorigen Romanen. Die Geschichte verspricht, was wir/ich von Katrin Ils erwarte: düstere Spannung, Figuren in ausweglosen Situationen und menschliche Abgründe. Die Handlung hat mich gefesselt und mitgerissen, doch der große Knall am Ende erschien mir leider etwas dumpf.

Stärken des Buchs:

“Splitter der Nacht” punktet mit der starken Atmosphäre, die Katrin Ils ihren Geschichten verleiht. Leseri*innen fühlen sich augenblicklich in die wenig angenehmen Handlungsorte versetzt und fühlen mit der Protagonistin, die emotional wie auch körperlich durch die Hölle geht. Der Einstieg in die Geschichte gelingt hier besonders stark. Die Leser*innen werden schonungslos in Jaras Verzweiflung hineinkatapultiert und mit dem fein gewählten Maß an Rätseln konfrontiert. Die Verstrickungen scheinen undurchdringlich, aber genauso, dass es die Neugierde anfeuert.

Jara stolpert aus diesem überragend guten Buchanfang in die folgende Handlung. Hier gelingt es Katrin Ils wiederholt, eine innerlich zerrissene, teils überforderte und dennoch minimal menschliche Protagonistin zu schaffen. Sie hat den Glauben an das Gute, rettungswürdige in sich selbst längst aufgegeben, ist jedoch noch nicht so weit, alle Menschen aufzugeben. Jara wirkt authentisch. Sie handelt grausam, doch nur, weil sie keine Wahl hat. Zugleich wird Jara mit der nötigen Prise Mitgefühl ausgestattet, die es braucht, um sie sympathisch zu machen.

Ihre Umgebung zwingt sie praktisch, so zu sein, wie Jara ist. Das Leben in Madat ist geprägt von Gewalt, Korruption und Willkür, daraus folgt, dass Tod und Folter einen gewissen Raum innerhalb der Geschichte erhalten. An dieser Stelle kann ich Katrin Ils erneut ein, vieleicht etwas zweifelhaftes, Kompliment aussprechen: Sie schreibt die großartigsten Gewaltszenen. Die Autorin zeigt die Grausamkeit, ohne sie zu feiern. Schmerz und Qual gehören zum Setting und der Geschichte, werden jedoch nicht zum Selbstzweck. Sie deutet an, beschreibt einzelne Aspekte, ergözt sich nicht daran.
An diesem Punkt möchte ich eine kleine Warnung für alle Katzenliebhaber aussprechen: Katrin Ils schafft es, diese überaus bezaubernden, liebenswerten, teils tollpatschigen Tiere grausam wirken zu lassen.

Schwächen des Buchs:

Die oben genannten Stärken sind in gewissen Teilen auch die Schwächen des Buches. Denn wenn ich die angesprochenen Punkte betrachte, so sind es die gleichen wie in der Unstern-Reihe.

In “Splitter der Nacht” gibt es eine neue Protagonistin in neuer Umgebung und dennoch kommt mir alles bekannt vor. Jara ist brutal, innerlich zerbrochen und lebt in Abhängigkeit, dabei ist sie gerade noch so empathisch, dass sie kein Monster ist. Sich selbst hat sie aufegegeben, die Menschen, die sie liebt, stellt sie über sich selbst und unternimmt alles, um sie zu schützen/retten. Und das erinnert in den groben Zügen an Kerra, die Heldin der Unstern-Reihe.

Auch die Handlung baut sich nach dem bekannten Muster auf: Die Protagonsitin gerät in eine ausweglose Situtation, hat die Wahl zwischen Verrat und Tod und stellt zunehmend fest, dass sie selbst von allen Seiten verraten und benutzt wird, um schließlich ihr eigenes Ding durchzuziehen. Leider war die große Überraschung am Ende aus diesem Grund vorhersehbar.

Es ist ein kleiner Wehmutstropfen, denn unterhaltsam und spannend bleibt das Buch allemal, ich persönlich lasse mich nur gerne überraschen.

Mein Fazit zu Splitter der Nacht:

Ich war von “Splitter der Nacht” gleichermaßen begeistert wie enttäuscht. Katrin Ils gelingt es mit den bekannten Elementen Spannung und Atmosphäre zu erzeugen. Als Leserin erwarte ich das natürlich, nur hätte ich mir bei der Handlung und der Figurengestaltung etwas mehr Neues gewünscht. Deshalb knausere ich bei diesem Roman ein wenig mit den Sternen.

Trotzdem ist “Splitter der Nacht” eine Empfehlung für Dark Fantasy Fans, die sich mehr wirklich starke Frauenfiguren, auch jenseits der Protagonistin, wünschen. Ein Leseerlebnis, das alle Sinne anspricht, so intensiv wie Katrin Ils die Umgebung und Erlebisse ihrer Figuren beschreibt.
Und ich warte gespannt auf eine Fortsetzung von “Splitter der Nacht” in der festen Überzeugung, dass Jara mich noch überraschen wird.

Splitter der Nacht

Katrin Ils

Fantasy
Softcover, 210 Seiten

erschienen bei Sprohar

24. Oktober 2018

ISBN 978-3-950446135

Jetzt für 9,00 € kaufen

 

Wiebke über Trilogien

Wiebke liest alles, was ihr interessant erscheint und nicht Horror ist. (Sonst kann Wiebke nicht schlafen.) Verschiedene Gattungen der Fantastik findet sie besonders häufig interessant und sie liebt den klassischen Krimi. Bilderbücher sind ihre große Leidenschaft und sie sammelt sie nicht nur für ihre Kinder. Einst studierte Wiebke Geschichte und Germanistik, allerdings störte sie das dazugehörige Lehramt irgendwann dermaßen, dass sie damit aufhörte und sich vorerst ausschließlich dem Schreiben eigener Bücher widmet.

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Kurzromane – Der literarische Brunch

Kurzromane – Der literarische Brunch

Kurzromane sind wie der Brunch für die Mahlzeiten: Ein Zwischending. Zu umfassend für eine Kurzgeschichte und zu knapp für einen ausgewachsenen Roman. Inhaltlich kann ein guter Kurzroman ebenso gehaltvoll sein wie ein üppiges Festessen. Für echte Liebhaber*innen ist der literarische Brunch daher die beste Mahlzeit. Vielleicht auch, weil man sie sich nicht jeden Tag gönnt.

Kurzromane im Buchensemble

Hier im Buchensemble haben wir uns alle als Fans von Kurzromanen geoutet. Ich persönlich schätze das kurze, aber dafür umso intensivere Abtauchen in die Geschichten, deren Figuren oft gut ausgearbeitet sind und auf wenigen Buchseiten alles über sich verraten können.

Magret Kindermann ist ein gutes Beispiel für kurze, starke Geschichten. Die „Tulpologie“ und „Und dein Leben, dein Leben“ sind auf wenigen Seiten erzählt. Als Leserin hatte ich am Ende dennoch das Gefühl, die Protagonistinnen zu kennen. Die Autorin musste dazu nur wenige Details über ihre Figuren verraten, einen Gedanken an die Kindheit, eine Angewohnheit, eine Geste. Vielmehr braucht es oft nicht, um eine Figur zu charakterisieren.

Die Kunst im Kurzroman liegt für mich darin, die wichtigsten Informationen gekonnt, beiläufig in den Text einfließen zu lassen, ohne die Lesenden gleich mit der Nase darauf zu stoßen. Ich empfinde weitschweifige, detaillierte Beschreibungen, wie sie in manchen Romanen zu finden sind, einschränkend für meine eigenen Gedanken und Vorstellungen.

Dean Wilkens

Dean sagt : „Die Länge des Buches ist für mich nicht entscheidend. Es kommt auf die Qualität an. Wobei mich zu lange Bücher eher abschrecken und ein Buch in Pixi-Buch Länge mich doch eher stutzig macht.”

Magret sagt: „Ich bin ein großer, großer, großer Fan von Kurzromanen. Nicht weil sie nicht so lange dauern, sondern weil sie durch ihre Kürze oft besser werden. Dicke Bücher haben oft Füllmaterial, das die eigentliche Geschichte verwässert.“

Curly über Antagonisten

Curly sagt: “Ich mag heitere Kurzromane mit einem Ende, über das sich lange sinnieren lässt. Gillian Flynn hat es zum Beispiel auf 64 Seiten in „Broken House – Düstere Ahnung“ geschafft, mich von Psychothriller-Kurzromamen zu begeistern.”

M. D. Grand

Marlen sagt: „Sie sind irgendwie ein Kompromiss zwischen einem langen Roman, für den mir Zeit und Muße fehlen, erfreuen mich aber doch länger als nur ein paar Minuten und geben mir deshalb mehr Zeit, in Handlung und Charaktere einzutauchen. Zusätzlich bestechen sie meistens durch sehr hohe Präzision in Sprache und Beschreibung, was ich viel lieber habe als ewige Ausschweifungen.“

Bei den Stimmen unserer Rezensent*innen verwundert es nicht, dass sich im Blog die ein oder andere Rezension zu Kurzromanen findet. Wer also nach Leseempfehlungen sucht, ist bei uns der richtigen Adresse. 😉

Bücher unter 100 Seiten, die wir rezensiert haben:

 

Keine Zeit! Keine Zeit!

Wie das weiße Kaninchen bei Alice im Wunderland hetzen viele Menschen durch die Welt und wie oft hört man das Argument, dass zum Lesen oft keine Zeit bliebe. Kurzromane bieten neben Kurzgeschichten eine schöne Möglichkeiten, sich auch in kurzen Zeitfenstern in einer Geschichte zu verlieren.

S. M Gruber über Frauenfiguren

Sophie sagt: „[…] ich [bin] grundsätzlich Fan von kürzeren Romanen, da ich so insgesamt mehr unterschiedliche Bücher lesen kann.“

M. D. Grand

Marlen sagt: „Für Leute wie mich, die wenig Zeit haben, aber trotzdem einen Roman lesen wollen, ist diese Form genau richtig. Und da die Leute heutzutage eher weniger Zeit haben als mehr, wird vermutlich auch die Nachfrage an kurzer Literatur weiter steigen.“

Kia über Kurzgeschichten

Kia sagt: „Ich glaube, dass durch unsere Gesellschaft Kurzromane die perfekte Methode sind, um die gestressten, zwischen Terminen steckenden und teils lesefaulen Menschen wieder zurück an die Bücher zu bringen. Es braucht noch ein paar Jahre, dann haben das auch die großen Verlage gerafft. Bis dahin sind es die Selfpublisher, die mit Kurzromanen richtig gutes Geld machen können.“

Kia weist auf einen besonders wichtigen Aspekt hin, den ich als Schreiberin von Kurzformaten nur unterstreichen kann. Mit einem Kurzroman lässt sich die eigene Schreibfähigkeit testen und im besten Fall steigern. Für Selfpublisher ergibt sich darüber hinaus der Vorteil, dass die Kosten für Lektorat und Korrektorat bei kürzeren Texten überschaubar bleiben.

 

Kurzgefasst: So schreiben sich Kurzromane

Wenn ich eine Geschichte beginne, sind es oft nur Standbilder oder einzelne Sätze, manchmal auch Wörter, die ich in dem Augenblick in Szene setzen will. Davon ausgehend entwickele ich eine Botschaft, die die Geschichte vermitteln soll und lasse den Rest einfach geschehen. Dabei arbeite ich gerne mit der Atmosphäre, die eine Szene ausstrahlt. Wenn eine Stelle beispielsweise bedrohlich oder beklemmend wirkt, obwohl eigentlich gar nichts passiert.

Mein Debüt „Eselmädchen“ ist auf diese Weise entstanden. Der Titel war ein Kosename für meine Tochter, der mir eine Wiese mit Eseln und einem verlotterten Mädchen vor Augen zauberte. Und was zunächst als idyllische Kindergeschichte gedacht war, wurde mit der Zeit düster und beklemmend.

An einem längeren, gar mehrbändigen Roman bin ich mit diesem Vorgehen bisher gescheitert. Bei komplexeren Handlungen mit verschiedenen Orten und Figuren ist Planung notwendig, um sich beim wild-drauf-los-schreiben nicht zu verzetteln. Es ergeben sich zu leicht neue Erzählstränge, die zwar vielversprechend sind, jedoch den Rahmen sprengen, wenn man ihnen spontan folgt. Mir als Weltenbau- und Planungsmuffel bieten Kurzromane also die Möglichkeit, mich von den Zwängen eines komplexen Romans zu lösen. Meine Leser*innen müssen nicht alles über die beschriebe Welt wissen, nicht einmal über die Figuren. Wenige Aspekte sind ausreichend, um einen Gedanken darzustellen.

 

Ein Blick in die Zukunft

Kurzromane erfahren in breiten Teilen der Leser*innenschaft die Begeisterung wie bei uns im Buchensemble. In den großen Verlagen findet man Kurzromane nur selten, und wenn, dann vorwiegend in der Belletristik. Es hat den Anschein, als müsste Genreliteratur automatisch mit umfangreichen Büchern aufwarten. Ich glaube, dass die Lesenden längst bereit sind für die kürzeren, manchmal anspruchsvolleren Formate. Schreibenden und Verlegenden scheint mir jedoch noch manchmal der Mut zu fehlen.

Unsere Rezensent*innen können sich nicht so recht einigen, wie es zukünftig um Kurzromanen stehen kann.

Dean Wilkens

Dean sagt: „Ich denke, sie werden immer populärer, da die Aufmerksamkeitsspanne und Konzentrationsdauer der Menschen sinkt.“

Curly über Antagonisten

Curly sagt: “Kurzromane transportieren schnell und easy eine Geschichte, über die es sich danach noch lange nachdenken lässt. Es wäre nachhaltig. Grundlegend würde ich sagen, es kommt auf die Geschichte an: Lässt sich die Story auf wenigen Seiten erzählen oder braucht es mehr? Nicht jede Geschichte passt in das Format eines Kurzromans und nicht jede Story braucht 500 Seiten, um erzählt zu werden.”

S. M Gruber über Frauenfiguren

Sophie sagt: „Ich sehe die Zukunft von Kurzromanen sehr positiv, da unser aller Aufmerksamkeitsspannen durch die aktuelle Medienlandschaft kürzer werden. So schade das auch ist, sehe ich darin großes Potential für Kurzromane.“

Magret sagt: „Ich denke nicht, dass Kurzromane wieder beliebter werden. In den Köpfen der meisten Leser steckt drin, dass sie bei einem dicken Buch mehr für ihr Geld kriegen. Dazu wollen sie sich lieber in Welten verlieren, viele mögen diesen Schnickschnack, den ich als verwässerndes Füllmaterial bezeichne.“

Unsere Rezensentin Magret sieht eher wenig Hoffnung für die Zukunft der Kurzromane, aber wie ist es mit dir? Denkst du auch, dass der Trend bei längeren Leseabenteuern bleibt oder wird der Zeitmangel in unserer Gesellschaft siegen? Erzähl uns gerne auch von deinen eigenen Leseerfahrungen.

Wiebke über Trilogien

Wiebke liest alles, was ihr interessant erscheint und nicht Horror ist. (Sonst kann Wiebke nicht schlafen.) Verschiedene Gattungen der Fantastik findet sie besonders häufig interessant und sie liebt den klassischen Krimi. Bilderbücher sind ihre große Leidenschaft und sie sammelt sie nicht nur für ihre Kinder. Einst studierte Wiebke Geschichte und Germanistik, allerdings störte sie das dazugehörige Lehramt irgendwann dermaßen, dass sie damit aufhörte und sich vorerst ausschließlich dem Schreiben eigener Bücher widmet.

Bricht mit Erwartungen, aber hält, was es verspricht – Loreley [Rezension]

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Loreley: Ailis ist das eigenbrötlerische Lehrmädchen des Burgschmids, das zusehends in die Fänge eines kleinen Mädchens gerät, das in einer Felsspalte des Lurlinberges gefangen gehalten wird. Schnell wird klar, dass es sich um kein gewöhnliches Mädchen handelt, sondern um ein uraltes magisches Wesen, das durch die Verkettung zahlreicher Ereignisse schließlich Ailis, Freundin Feein seinen Bann zieht. Ailis ahnt, dass sie ihre geliebte Freundin bereits verloren hat, ist jedoch nicht bereit, sie aufzugeben. Mit der Hilfe einer Gruppe von Spielmännern beschließt sie, ihre Freundin zu retten. Doch bald muss sie einsehen, dass es um viel mehr geht. Fee ist nicht mehr zu helfen und Ailis ist vielleicht die einzige, die das uralte Echo aufhalten kann.

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Wiebke über Trilogien

Wiebke liest alles, was ihr interessant erscheint und nicht Horror ist. (Sonst kann Wiebke nicht schlafen.) Verschiedene Gattungen der Fantastik findet sie besonders häufig interessant und sie liebt den klassischen Krimi. Bilderbücher sind ihre große Leidenschaft und sie sammelt sie nicht nur für ihre Kinder. Einst studierte Wiebke Geschichte und Germanistik, allerdings störte sie das dazugehörige Lehramt irgendwann dermaßen, dass sie damit aufhörte und sich vorerst ausschließlich dem Schreiben eigener Bücher widmet.

Antagonisten – Gegengewicht und stilles Herzstück einer Geschichte

Antagonisten – Gegengewicht und stilles Herzstück einer Geschichte

Wir vom Buchensemble haben uns Gedanken macht, was uns beim Lesen begeistert, welche Figuren uns bewegen und zum Weiterlesen animieren. Eine besonders spaltende Rolle kommt in vielen Geschichten dem Antagonisten zu.

Der Antagonist oder die Antagonistin bildet den Gegenpol zum Protagonisten, ist Gegenspielerin, Feind, Nervensäge oder schlicht und ergreifend das Böse in Person. Ich habe mich mit der Frage befasst, was eine gute Antagonistin eigentlich ausmacht und auch unsere Rezensierenden dazu befragt.

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Führt die Spuren zu einem würdigen Schluss – Der Pakt der Bücher [Rezension]

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Mercy wird weiterhin von ihrer Vergangenheit verfolgt, von den jüngeren ebenso wie von den weiterzurückliegenden Ereignissen. Sie hat ein Versprechen gegeben, noch vielmehr einen Pakt geschlossen, den es einzulösen gilt. Überraschend offenbart sich ihr eine schnelle, scheinbar einfache Lösung der Probleme, doch gefällt ihr weder der Überbringer dieser Botschaft, noch die daran geknöpfte Bedingung. Die zahllosen Gefahren und Widersacher, denen sich die junge Frau erneut stellen muss sind das geringere Übel, viel schwieriger erscheint ihr der Kampf gegen die eigene Moral. Als dann zwei ihrer Freunde gefangengenommen und als Druckmittel genutzt werden, bleibt für Mercy scheinbar keine Wahl.

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Legt eigentlich ganz viele Spuren – Die Spur der Bücher [Rezension]

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Mercy Amberdale wächst zwischen Büchern auf, sie ist Bibliomantin und der Liebe zu Büchern verpflichtet, wie alle, die ihr Talent teilen. Doch ein schlimmer Vorfall, für den Mercy sich ganz allein die Schuld gibt, bringt sie dazu, sich von ihrem kranken Ziehvater, den Freunden und sogar der Bibliomatik abzuwenden.

Sie erledigt bezahlte Diebstähle für gierige Buchsammler und finanziert sich so ihr Leben. So baut sie sich einen Ruf unter hochrangigen Bibliomanten auf. Als der Nachbar und Konkurrent ihres inzwischen verstorbenen Ziehvaters auf grausame Weise ermordet wird, nimmt sie die Ermittlungen auf und verstrickt sich immer tiefer in uralte Verschwörungen und Fehden, bis sie zuletzt auf die Geheimnisse ihrer eigenen Herkunft stößt, die nicht gefährlicher sein könnten.

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Ein Labyrinth für die Psyche – Irrgarten des Todes [Rezension]

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Das Ehepaar Morley sieht einer per Gebet erwünschten Versetzung entgegen. Und nicht nur sie sollen auf dem unbekannten Planeten namens “Delmak-O” eine neue Tätigkeit zugewiesen bekommen. Vierzehn Personen befinden sich in der Siedlung auf dem sonst scheinbar unbesidelten Planeten. Die Einsamkeit, ein rätselhaftes Gebäude und das ständige Gefühl beobachtet zu werden, kitzelt den Wahnsinn aus jedem Bewohner der kleinen Kolonie und bald gibt es den ersten Toten.

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Die Hetzjagd durch Alat geht weiter – Flammendunkel [Rezension]

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Kerra hat ihren Freund vor dem Tod bewahrt, doch kehrt keinesfalls Ruhe in ihr Leben ein. Als Handlangerin für den Mondschieber verwickelt sie sich zunehmend in die Konflikte und Intrigen zahlreicher gesetzesfernen Machenschaften. Die Schulden ihrer Freundin Sidra gilt es bei Ravid zu begleichen und auch die in Ungnade gefallene Soldatin Maran haftet ihr weiterhin an den Fersen. Eine neue Größe in Alats Unterwelt sorgt für zusätzliche Probleme. Kerras atemberaubende Hetzjagd durch die Fadash, bei der es nicht nur um ihr eigenes Leben geht, findet kein Ende.

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