Autor: Matthias Thurau

Matthias liest langsam, weil er nach mehr sucht als nur Unterhaltung. Er sucht nach Tiefe, sprachlichen Höhepunkten, großartigen kleinen und großen Ideen und der einen Zeile in jedem guten Buch, die ihn wirklich berührt. Anspruchsvolle Romane, Graphic Novels, Lyrik, Sachbücher, Kurzgeschichten, Essays und andere Texte werden auf der großen Suche durchgearbeitet. Lesen ist für ihn immer auch Recherche fürs Schreiben und damit fürs Leben.
Die Suche nach dem großen Rausch – Blast

Die Suche nach dem großen Rausch – Blast

Blast: Der schwer übergewichtige Polza Mancini wird verhört. Er steht unter Mordverdacht. In Gewahrsam erzählt er den Kommissaren seine Lebensgeschichte vom Tod seines Vaters bis zur Verhaftung. Dazwischen liegt ein Weg der scheinbaren Befreiung, der Obdachlosigkeit, des Rausches, der Liebe und größter Schmerzen. Auf dieser Reise erlebt Polza immer wieder Zustände totaler Freiheit, in denen ihm nichts mehr etwas anhaben kann, und diese Zustände nennt er „Blasts“.

Es gibt 4 Bände von „Blast“. Diese Rezension umfasst die gesamte Reihe, die komplette Geschichte.

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Fremd, weil andere es sagen – Sprache und Sein

Fremd, weil andere es sagen – Sprache und Sein

Sprache und Sein“ von Kübra Gümüşay handelt von der Macht der Sprache, die Lebenswirklichkeit der Menschen zu beeinflussen und zwar sowohl derer, die sie sprechen, als auch jener, die von ihr ausgeschlossen werden. Es geht um gendergerechte Sprache und um das Leben von als fremd gelesenen Personen in Deutschland.

Dieses Buch versteht sich als ein Beitrag auf der Suche nach einer Sprache, in der wir alle als Menschen in unserer Komplexität gleichberechtigt existieren können, als ein Nachdenken auf dem Weg dahin, unsere Ideale einer besseren Gesellschaft zu verwirklichen.“

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Lesen und gelesen werden: Was macht das mit uns?

Lesen und gelesen werden: Was macht das mit uns?

Wer nicht liest, wird auch nicht schreiben. Nicht nur zeigt die Lektüre fremder Werke Autor*innen, was (anderen?) alles möglich ist, sie ist in den allermeisten Fällen auch Auslöser für die ersten eigenen Schreibversuche gewesen. Autor*innen lieben Literatur, und meistens lieben sie die Bücher anderer mehr als die eigenen. Das kann zu Problemen führen.

Kia über Kurzgeschichten

Kia sagt: Bücher inspirieren mich beim eigenen Schreiben. Leider etwas zu sehr, sodass ich schon zahlreiche Schreibblockaden hatte, weil ich glaubte, meinem aktuellen Lieblingsbuch gleich zu kommen.

Da ich auf meinem eigenen Blog (Papierkrieg.Blog) immer wieder davon berichte, welche Autor*innen mich beeinfluss(t)en und wessen Werken ich eine Hommage in Büchern gegeben habe, übernehme ich diesen Artikel und denke für euch darüber nach, inwiefern uns Schreibende das, was wir selber lesen, inspiriert oder verändert.

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Klischees in Japan – Mokusei!

Klischees in Japan – Mokusei!

Der Fotograf Arnold Pessers reist nach Japan, um Aufnahmen für Reiseprospekte zu machen. Vor Ort verliebt er sich in sein Fotomodell, das er nach einer der wenigen duftenden Blumen Japans Mokusei nennt. Es geht um eine Liebesgeschichte und die Sicht der Europäer auf Japan.

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Die Wildnis in uns – Gnade

Die Wildnis in uns – Gnade

Toni Morrisons “Gnade”: Der Farmer und Händler Vaark nimmt 1682 das Sklavenmädchen Florens als Zahlung von einem Schuldner an, obwohl es gegen seine Überzeugung geht. Auf seiner Farm lebt sie mit drei weiteren Frauen, während Vaark zwar reich wird, aber früh verstirbt. Gemeinsam versuchen sie, die Aufgaben, die sich ihnen stellen, zu lösen und gegen die raue Natur um sie herum und in ihnen zu kämpfen.

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Graue Reisen – Ich – ein anderer

Graue Reisen – Ich – ein anderer

Imre Kertész, Auschwitz-Überlebender, Autor und Übersetzer, beobachtet einen neuen Lebensabschnitt und eine Verwandlung in sich. Er reist, er reflektiert, er scheint sanfter geworden zu sein.

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Wie wichtig ist Figurentiefe? – Pixeltänzer

Wie wichtig ist Figurentiefe? – Pixeltänzer

Beta arbeitet in einem Start-up, in dem alle motiviert und begeistert von ihrer Arbeit sind. Sie widmet sich eher ihrer Freizeit, in der sie Insektenmotive mit dem 3D-Drucker ausdruckt und alle Berliner Eisdielen testet. Durch eine App, mit der man durch Anrufe von Fremden von überall auf der Welt geweckt wird, wird sie auf den User Toboggan aufmerksam. Statt normal zu chatten, kommunizieren sie über Quellcodes, QR-Codes und auf andere nerdige Weisen.

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