Author: marlen

Auch wenn sie besonders oft Fantasy liest, wird prinzipiell jedes Buch gelesen, das unvorsichtig genug war, ihr in die Hände zu gelangen. Nur vor Krimis und Thrillern wahrt Marlen respektvollen Sicherheitsabstand, der sich bei begründetem Spannungsverdacht allerdings sehr schnell verringern kann. Wenn sie nicht gerade liest, haut sie wahrscheinlich gerade eifrig in die Tasten um ihre Roman voranzutreiben und ihre Figuren leiden zu lassen.
Intensiv wie ein Stück Leben – Wenn es nur Licht gäbe, bevor es dunkel wird

Intensiv wie ein Stück Leben – Wenn es nur Licht gäbe, bevor es dunkel wird

Erzählungen. Mal gehören sie zusammen, mal weichen sie auseinander, mal glaubst du, es sind dieselben Menschen oder zumindest, vielleicht, könnten sie es sein. Iunona Guruli erzählt vom Schicksal, kondensiert auf einzelne Szenen und Charaktere, so lebendig wie du und ich. Hässliche Szenen, Szenen aus dem Leben und aus dem Sterben, mit einem roten Faden, der einen unsichtbar zieht, bis zum Ende, bis in den Keller, wo die Leichen liegen und das Gewissen, die gesamte Realität.

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Auch wenn sie besonders oft Fantasy liest, wird prinzipiell jedes Buch gelesen, das unvorsichtig genug war, ihr in die Hände zu gelangen. Nur vor Krimis und Thrillern wahrt Marlen respektvollen Sicherheitsabstand, der sich bei begründetem Spannungsverdacht allerdings sehr schnell verringern kann. Wenn sie nicht gerade liest, haut sie wahrscheinlich gerade eifrig in die Tasten um ihre Roman voranzutreiben und ihre Figuren leiden zu lassen.

Eure Langatmigkeit, Herrscherin der ewigen Fragerei – Die Königliche [Rezension]

Eure Langatmigkeit, Herrscherin der ewigen Fragerei – Die Königliche [Rezension]

Ich liebe ja eigentlich Bücher, wo man alle Teile unabhängig voneinander lesen kann. So auch die Reihe „Die sieben Königreiche“: Die Protagonisten begegnen sich immer wieder, im Grunde genommen versteht man aber jeden Band auch, ohne die vorherigen gelesen zu haben. Nach „Die Beschenkte“ und „Die Flammende“ geht es in Band 3 nun um die junge Königin Bitterblue  – „Die Königliche“. Ihr Vater, ein angsteinflößender Tyrann, hat das Land im Chaos zurückgelassen. Niemand will sich erinnern, niemand will darüber sprechen, was in der Zeit von Lecks Herrschaft geschah. Sogar Bitterblues Berater enthalten ihr Informationen vor und so muss die Königin selbst handeln. Getarnt schleicht sie sich Nachts in die Stadt und wird prompt in dubiose Verfolgungsjagden und gefährliche Angriffe verstrickt. Fragen über Fragen häufen sich und alle führen sie in die Zeit vor ihrer Herrschaft. Was ist damals wirklich geschehen?

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Auch wenn sie besonders oft Fantasy liest, wird prinzipiell jedes Buch gelesen, das unvorsichtig genug war, ihr in die Hände zu gelangen. Nur vor Krimis und Thrillern wahrt Marlen respektvollen Sicherheitsabstand, der sich bei begründetem Spannungsverdacht allerdings sehr schnell verringern kann. Wenn sie nicht gerade liest, haut sie wahrscheinlich gerade eifrig in die Tasten um ihre Roman voranzutreiben und ihre Figuren leiden zu lassen.

Badass Girlpower – Aria, die Dämonenjägerin [Rezension]

Badass Girlpower – Aria, die Dämonenjägerin [Rezension]

Aria ist Dämonenjägerin aus Leidenschaft. Ob Iradämon, Ghul oder Gelbäugler, keine Höllenbrut ist vor ihr sicher. Vor allem auf Schattendämonen hat sie es abgesehen, denn diese haben vor Jahren ihren geliebten Bruder entführt. Doch ihre Arbeit ist nicht ganz legal: sie hat keine offizielle Ausbildung. Als sie deshalb wiederholt mit dem Gesetz in Konflikt gerät, findet sie sich plötzlich dem gutaussehenden Officer Dan Howard gegenüber. Er unterbreitet ihr ein verführerisches Angebot: wenn sie ihm bei verdeckten Ermittlungen mit möglicher dämonischer Beteiligung hilft, sorgt er dafür, dass ihre Ausbildung endlich offiziell anerkannt wird. Blöd nur, dass Dan Howard ein arroganter, eingebildeter Schönling ist, der Aria für eine reiche Partygöre ohne Hirn hält. Und auch blöd, dass die beiden schon bald enger zusammenarbeiten müssen, als ihnen beiden lieb ist, denn eine Verschwörung ist im Gange. Um herauszufinden, was vor sich geht und wer dahinter steckt, riskieren die beiden bald alles – allen voran ihr Leben.

Die ersten drei Dinge, die ich nach dem Lesen getan habe:

  1. Endlich gefrühstückt, obwohl die Brötchen inzwischen ausgekühlt waren („Nur eine Seite noch“)
  2. Endlich zum Lernen begonnen, was ich am Vorabend statt zu lesen eigentlich auch schon hätte machen sollen („Die Prüfung ist eh erst am Freitag“)
  3. Mir einen grünen Tee gemacht, um den Schlafmangel vom Vortag auszugleichen („Was? Mitternacht ist doch keine Zeit zum Schlafengehen. Nur ein Kapitel…“)

Mein Eindruck zu Aria, die Dämonenjägerin:

Badass, spannend, unterhaltsam: Aria, die Dämonenjägerin* ist definitiv ein Buch, mit dem man Langeweile vertreiben kann. Obwohl er am Anfang noch ein bisschen holprig ist, fesselt einen der Schreibstil der Autorin Alena Coal und entführt uns in eine Welt, in der Dämonenangriffe zum täglichen Leben gehören. Eine Geschichte ohne Kitsch, dafür mit bissigen Kommentaren, einem Haufen Fluchwörtern und gelungenen Kampfszenen – genau das richtige für jene unter uns, die nicht ganz so zart besaitet sind.

Stärken des Buchs:

Beginnen wir mit der Welt. Das Buch spielt in einer Welt ähnlich der unseren, in der Dämonenangriffe allgegenwärtig sind. Das Gute ist irgendwo zwischen Schmutz und Trümmern vergraben, überall herrscht Verfall und Korruption. Es wird nicht viel erklärt (In welchem Land sind wir überhaupt? Ist es die Zukunft? Oder eine Parallelwelt? Wie ist es dazu gekommen, dass Satans Horden durch die Straßen ziehen?), doch das macht nichts. Alles, was wir über die Welt erfahren, erfahren wir aus der Sicht von Aria Wenfield oder Dan Howard. Deren Gedankengänge binden den Leser subtil in die Welt ein und verraten ihm zwar nicht alles, aber auf jeden Fall alles Relevante, und das sehr gekonnt und unauffällig. Das Setting wirkt sehr lebendig und regt zum Nachdenken an, genauso wie die beiden Hauptcharaktere. Vor allem Aria Wenfield ist ein sehr intensiver Charakter, wenn auch nicht immer ganz sympathisch (was aber gut ist, denn warum müssen die Helden immer strahlend und ohne Makel sein?). Sie und Dan sind als Charaktere gut gewählt und die Liebesgeschichte zwischen ihnen fällt nicht all zu kitschig aus, was ich sehr schätze. Schön ausgestaltet sind auch die Nebencharaktere, die nicht nur sinnlos immer mal wieder vorkommen, sondern essentiell an der Handlung und dem Ausgang derselben beteiligt sind. Vor allem ab der zweiten Hälfte wurde das Buch sehr spannend und hat mich schließlich sogar so gefesselt, dass ich schlafen, lernen und sogar Frühstück dafür hinausgezögert hab.

Schwächen des Buchs:

An Schwächen sind mir vor allem zwei Dinge aufgefallen. Zuerst das Unwichtigere: manche Formulierungen in diesem Buch haben mich mit Fragen zurückgelassen. Warum knackt der Kiefer, wenn man fest zusammen beißt? Das würde ich mal mit einem Kieferorthopäden abklären lassen. Und seit wann flackert die Iris? Aus medizinischer Sicht auch eher bedenklich. Normalerweise zeigen sich Reaktionen an der Pupille, nicht an der Iris. Aber ja, ihr seht, das fällt eher unter „Jammern auf hohem Niveau“.

Nun zum wichtigeren Teil: die Charaktere. Aria und Dan sind zwar ansich gut ausgearbeitet, aber in ihrem Zusammenspiel doch ein wenig klischeebehaftet. Vielleicht habe ich einfach zu viele dieser Bücher gelesen, aber das ständige Anmeckern und Streiten geht mir inzwischen richtig auf die Nerven. Man kann sich ja auch mal nicht leiden, aber normalerweise kriegt man sich doch wieder ein, wenn man merkt, dass man nicht recht hat, oder? Wie wäre es denn mal, wenn Charaktere einfach miteinander reden, statt sich gegenseitig anzuschreien und dann sehr nahtlos von Hass zu Kuss zu wechseln? Soll das die intensive Leidenschaft reflektieren oder das Buch spannender machen? Aria und Dan wirken so auf jeden Fall nicht anziehender, sondern nervig und auch unreif, was zugegebenermaßen dazu passt, dass die beiden erst achtzehn und einundzwanzig sind. Das allerdings passt wiederum nicht mit ihrem ansonsten sehr erwachsenen, abgeklärten Verhalten zusammen, denn so, wie die Charaktere sonst beschrieben werden, würde ich sie mindestens für Mitte zwanzig halten. Zur Verteidigung von Autorin und Charakteren stelle ich an dieser Stelle die These auf, dass diese korrupte, sterbende Welt für diesen Bruch verantwortlich ist, da die Charaktere zwar schnell erwachsen werden müssen, aber gleichzeitig keine Gelegenheit haben, emotional mit ihren Aufgaben mitzureifen. Falls diese These stimmt, hätte ich dafür gerne eine Erklärung im Buch gelesen, so bleibt es als Minuspunkt für Aria, die Dämonenjägerin anzumerken.

Mein Fazit:

Alles in allem hat mir das Buch aber trotzdem sehr gut gefallen. Aria und Dan kriegen sich im letzten Drittel ganz gut wieder ein und auch die Handlung nimmt noch einmal rasant Fahrt auf, was Aria, die Dämonenjägerin* vor allem gegen Ende hin zu einem richtigen Page-Turner macht. Mit dem spannenden Erzählstil, der gut ausgearbeiteten Welt und der gut durchdachten Handlung vergebe ich daher guten Gewissens 4 von 5 Sternen an Aria und Dan. Ich bin gespannt auf weitere Werke der Autorin!

Aria, die Dämonenjägerin

Alena Coal

Fantasy Romantasy
Softcover, 368 Seiten
erschienen bei Forever by Ullstein
17.November 2017
ISBN
978-3-958189324
16,00 € bei Amazon*

 

Auch wenn sie besonders oft Fantasy liest, wird prinzipiell jedes Buch gelesen, das unvorsichtig genug war, ihr in die Hände zu gelangen. Nur vor Krimis und Thrillern wahrt Marlen respektvollen Sicherheitsabstand, der sich bei begründetem Spannungsverdacht allerdings sehr schnell verringern kann. Wenn sie nicht gerade liest, haut sie wahrscheinlich gerade eifrig in die Tasten um ihre Roman voranzutreiben und ihre Figuren leiden zu lassen.

Meister des vergebenen Potentials – Die Perlen der Bajar [Rezension]

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Nikolai Oleander bekommt per Post ein Buch zugeschickt. Als er hinein schreibt, findet er sich jedoch plötzlich in einer völlig fremden Welt wieder – oder in einem ganzen Universum von Welten. Denn Nick ist ein Bajar, ein Weltenerschaffer und Weltenspringer. Für jede Welt gibt es eine Perle, mit deren Hilfe man dorthin gelangen kann. Doch bevor Nick auf Akademia lernen kann, wie er seine Kräfte einsetzen kann, gerät plötzlich das Gleichgewicht der Welten aus den Fugen. Nun liegt es an ihm und seinen Freunden, den Bösewicht ausfindig zu machen und das Überleben der Welten zu sichern.

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Liebenswerter Unsympathler – Carim Drachentöter [Rezension]

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Carim tötet für sein Leben gerne Drachen. Bis er eines Tages ein Drachenei stiehlt, um es auf dem Schwarzmarkt zu verkaufen – dummerweise schlüpft der Drache und zerlegt seine Wohnstätte. Statt das Tier jedoch zu töten, erkennt Carim seinen Vorteil und beginnt, das Tier zu trainieren. Seine Ziele sind hoch gesteckt: Er will sich für den König unabdingbar machen, um Land und Gold zu kassieren.

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Sprachpoet und Weltenmaler – Verhext [Rezension]

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Verhext ist ein Sammelband mit fünf phantastischen Erzählungen, die alle in unterschiedliche Welten und Geschichten eintauchen lassen. Wir leiden mit der Magierin Catya, die sich mit den Regeln und Strafen der Magierakademie herumzuplagen hat, begegnen Kendra von den Meeren auf einem geisterhaften Strand, der wahren Liebe in einer düsteren Zitadelle, einer Horde Bestien im 11. Jahrhundert und dem Herr der Toten selbst. Verhext, Kendras Auge, Nur ein Stein, Exsanguis, Glaswiesentänzer, so heißen die Geschichten. Ihnen allen ist eines gemeinsam: der Versuch, die Magie dazu zu nutzen, die eigenen Sehnsüchte zu stillen. Doch bald müssen die Protagonisten lernen, dass die Magie ihren eigenen Kopf hat, dass sie nicht alles heilen kann, dass sie gefährlich ist, einen manchmal auffrisst mit Haut und Haaren und ins Verderben stürzt.

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Nährwertlevel Pappkarton – Das Wunder des Pfirsichgartens [Rezension]

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Willa Jackson führt ein ruhiges Leben in einer amerikanischen Kleinstadt. Bis zu dem Tag, als Paxton Osgood den Ort zur Neueröffnung der alten, geheimnisvollen Villa auf dem Hügel lädt, die fortan als Hotel dienen soll. Diese Einladung erinnert Willa nicht nur an ihre schmerzhafte Vergangenheit, sondern konfrontiert sie auch mit Paxtons gutaussehendem Zwillingsbruder Colin.

Kein Wunder also, dass sie sich weder mit der Einladung, noch mit den beiden Geschwistern auseinandersetzen will. Als jedoch der alte Pfirsichbaum auf dem Grundstück gefällt wird, gibt es jedoch kein Entkommen mehr. Die Ereignisse zwingen sie, sich mit Colin und seiner Schwester zu verbünden, um ihrer Familiengeschichte und einem alten Geheimnis auf die Schliche zu kommen, das mit ihren Großmüttern ihren Anfang nahm.

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Fremdschämen für Fortgeschrittene – 50 Shades of Grey: Geheimes Verlangen [Rezension]

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Ana Steele, Protagonistin in “50 Shades of Grey: Geheimes Verlangen” ist schüchtern, unschuldig und hat gerade die Uni abgeschlossen. Bei einem Interview lernt sie den attraktiven, reichen Christian Grey kennen und fühlt sich sofort zu ihm hingezogen. Die magische Anziehung ist beidseitig, doch je näher sie dem charmanten Millionär kommt, desto mehr lernt sie Christians geheime Vorlieben kennen. Zwischen Verstörung und Verliebtheit muss Ana sich entscheiden – und wählt schlussendlich die Lust.

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