Author: kia

Kia liest. Nicht nur Sachbücher zur persönlichen Entwicklung und Schreibratgeber, sondern auch Entwicklungsromane, nerdige Science Fiction und alles, was zwischen Utopie und Dystopie ein bisschen Drama angereichert hat. Beim Buchensemble gibt sie hin und wieder Einblicke in ihre Reiseberichte, die sie beim Durchqueren spannender Welten anfertigt.
Wer versteht schon die Franzosen? – Im Durcheinanderland der Liebe [Rezension]

Wer versteht schon die Franzosen? – Im Durcheinanderland der Liebe [Rezension]

Im Durcheinanderland der Liebe geht es um Ulik, der Botschafter der Inuit, der zu Gast in der Welt der Kablunak ist. Kablunak, das sind die Bleichgesichter. Weiße Menschen. In diesem Fall, wie könnte es bei François Lelord anders sein: Die Kablunak sind Franzosen. Eigentlich ist Ulik mit Naravanava verlobt, und er will sie nicht mit einem Konkurrenten wie Kuristivocq allein lassen. Dennoch kommt er nach Paris, und dort lernt er neben Marie-Alix auch andere reizenden Frauen kennen. Diese bringen Ulik ganz schön durcheinander. Damit ist nicht das typische Liebesroman-Kopfverdrehen gemeint, sondern ein sehr spezielles, Inuit-Frankreich-Kopfverdrehen, ein Ist-das-noch-Sexismus-oder-Tradition-Kopfverdrehen. Eine schöne Geschichte, die in typischer Lelord-Manier konstruiert und erzählt ist.

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Kia liest. Nicht nur Sachbücher zur persönlichen Entwicklung und Schreibratgeber, sondern auch Entwicklungsromane, nerdige Science Fiction und alles, was zwischen Utopie und Dystopie ein bisschen Drama angereichert hat. Beim Buchensemble gibt sie hin und wieder Einblicke in ihre Reiseberichte, die sie beim Durchqueren spannender Welten anfertigt.

Junge ODER Mädchen. Dazwischen gibt’s nichts. – Boy2Girl [Rezension]

Junge ODER Mädchen. Dazwischen gibt’s nichts. – Boy2Girl [Rezension]

Matts Cousin zieht zu ihm. Er ist langhaarig, amerikanisch, stinkt und benimmt sich aggressiv und irgendwie komisch. Na klar, seine Mutter ist gerade gestorben, da ist man etwas komisch. Aber Sam bringt nur Ärger. Um ihn nach einem Vorfall in der Clique loszuwerden, tragen Matt und seine beiden Freunde ihm eine unmögliche Mutprobe auf. Die soll er nicht schaffen, und dann haben Matt und die Jungs endlich Ruhe vor diesem komischen Jungen. Sam soll sich als Samantha in der neuen Schule vorstellen. Als Mädchen. Komplett. Eine Woche lang. Dabei soll Sam die blöden Zicken, mit denen die “Bunkerbande” schon immer Krieg hatte, aushorchen. Dann aber kommt alles anders: Die auszuhorchenden Zicken werden Sams ernsthafte Freundinnen. Er fühlt sich wohl unter ihnen, und es war, als wäre er schon immer ein Mädchen gewesen …

 

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Kia liest. Nicht nur Sachbücher zur persönlichen Entwicklung und Schreibratgeber, sondern auch Entwicklungsromane, nerdige Science Fiction und alles, was zwischen Utopie und Dystopie ein bisschen Drama angereichert hat. Beim Buchensemble gibt sie hin und wieder Einblicke in ihre Reiseberichte, die sie beim Durchqueren spannender Welten anfertigt.

Ich will zurück – Mosaik der verlorenen Zeit [Rezension]

Ich will zurück – Mosaik der verlorenen Zeit [Rezension]

Im Mosaik der verlorenen Zeit* geht es zunächst um die Suche. Julián hat einen immer wiederkehrenden Alptraum und sucht nach seinem Vater, um zu erfahren, wie er die Träume und die damit entstehenden Brandmale loswerden kann. Aber eigentlich geht es um Laura. Sie wurde vom Blitz getroffen. Zurück bleibt ein totes Mädchen und ein besonderer Stein. Ihr Freund Kyriel macht sich gemeinsam mit Julián auf seine Reise, und keiner von beiden hätte gedacht, wie schwer und erstaunlich sie werden würde. Zugleich fließt in das Mosaik der verlorenen Zeit eine wahrhaftige Geschichte der Sechzigerjahre. Alles fließt auf eine gemeinsame Handlung hin.

 

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Kia liest. Nicht nur Sachbücher zur persönlichen Entwicklung und Schreibratgeber, sondern auch Entwicklungsromane, nerdige Science Fiction und alles, was zwischen Utopie und Dystopie ein bisschen Drama angereichert hat. Beim Buchensemble gibt sie hin und wieder Einblicke in ihre Reiseberichte, die sie beim Durchqueren spannender Welten anfertigt.

Ein wortschmeichelndes Rätsel ohne Lösung – Dein Paradies wächst [Rezension]

Ein wortschmeichelndes Rätsel ohne Lösung – Dein Paradies wächst [Rezension]

Dein Paradies wächst* von Julia von Rein-Hrubesch erzählt nicht “die eine” Geschichte, es erzählt viele Geschichten und jeder muss seine eigene darin finden. Durch die Augen eines unbekannten, rästelhaften Protagonisten begleiten wir Yara, die ein seltsames Leben führt. Sie wandelt auf dem Grat zwischen dem Alltag eines gewöhnlichen Teenagers und dem Leben, das das Rätsel, welches sie umgibt, ihr aufzwingt. Der Protagonist weiß vieles, beinahe alles und doch fällt es ihm schwer, Yara zu ergründen. Letztlich geht es in der Geschichte jedoch um Entscheidungen. Wer will ich sein und zu welchem Preis? Worauf kommt es im Leben an und womit muss ich es ausfüllen?

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Wiebke liest alles, was ihr interessant erscheint und nicht Horror ist. (Sonst kann Wiebke nicht schlafen.) Verschiedene Gattungen der Fantastik findet sie besonders häufig interessant und sie liebt den klassischen Krimi. Bilderbücher sind ihre große Leidenschaft und sie sammelt sie nicht nur für ihre Kinder. Einst studierte Wiebke Geschichte und Germanistik, allerdings störte sie das dazugehörige Lehramt irgendwann dermaßen, dass sie damit aufhörte und sich vorerst ausschließlich dem Schreiben eigener Bücher widmet.

Die Bibel der Zukunft – Ich bin viele [Rezension]

Die Bibel der Zukunft – Ich bin viele [Rezension]

In “Ich bin viele* geht es um Bob Johansson. Entschlossen, sich nach seinem Tod einfrieren zu lassen, erleidet prompt danach einen tödlichen Unfall. Kurz vor seinem Unfall war er einem Kongress, und hat sich ein Podium angehört. Bei diesem Podium ging es um die Von-Neumann-Sonde. Damals, im Jahr 2016, war die Von-Neumann-Sonde ein fiktives Konstrukt. Es geht dabei um eine Sonde, die durch den Weltraum fliegen kann und mit 3D Druckern ausgestattet ist, und sich selbst replizieren kann. Dazu kommt ein besonderer Antrieb (SURGE-Antrieb), durch den es möglich wäre, unendlich weit durch das Weltall zu fliegen. Natürlich mit eigenem Reaktor an Board. Aber das Problem liegt hier bei den Menschen: Der Mensch lebt nicht lange genug, hat Bedürfnisse, die an Sonden nicht erfüllt werden können. Eine künstliche Intelligenz muss her. Welche künstliche Intelligenz ist dabei besser geeignet als Bob, der nach seinem tödlichen Unfall von seiner Kryo-Versicherung geköpft, eingefroren und anschließend in einem komplizierten Verfahren digitalisiert wurde? Den Körper gibt es nicht mehr. Die Vereinigten Staaten von Amerika wurden von der FAITH übernommen. Der monotheistische Staat lebt komplett christlich und hat alle eingefrorenen Menschen für tot erklärt. Einige davon wurden allerdings versteigert, und Bob gehörte zu den wenigen, die als Replikanten weiterleben dürfen. Bob wacht also auf, seine Familie, seine Freunde, er selbst – alle seit über 100 Jahren tot. Bob wird ab jetzt ewig leben und als künstliche Intelligenz ein Raumschiff steuern, und sich zu einer Flotte von Bobs vermehren. Das Bobiversum ist geboren. Sie entdecken neue Sonnensysteme und Planeten mit intelligentem Leben, werden von Medeiros, dem brasilianischen Arschloch-Soldat genervt, und ganz nebenbei zerschießt sich die Menschheit und braucht dringend Hilfe…

 

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Wahnsinn! – Nachruf auf den Mond [Rezension]

Wahnsinn! – Nachruf auf den Mond [Rezension]

Matthew Holmes hatte eine schöne frühe Kindheit, obwohl sein großer Bruder Simon an der Glasknochenkrankheit erkrankt ist. Dann geschah ein Unfall im Urlaub, und Simon trug seinen kleinen Bruder, um ihm zu helfen. Jetzt ist Simon tot, und Matthew ist schuld. Zumindest sagt er das. Seine Mutter ist schwer depressiv, Matthew muss die Schule wechseln, um von der Erinnerung an seinen toten Bruder wegzukommen. Doch die Erinnerung kommt mit: In Form einer Psychose erscheint Matthew sein Bruder immer wieder. Eine paranoide Psychose bringt ihn in die Psychiatrie, wo er auf einem Computer Tagebuch schreibt. Und dieses Tagebuch heißt: Nachruf auf den Mond.

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Papa, der Nazi – Der Junge im gestreiften Pyjama [Rezension]

Papa, der Nazi – Der Junge im gestreiften Pyjama [Rezension]

Jeder einzelne Satz dieser Rezension ist ein einziger Spoiler. Weder Autor noch Verlag haben vorgesehen, dass der Leser vor dem Aufschlagen dieses interessanten Buches etwas vom Inhalt erfährt. Da du hier aber beim Buchensemble bist, erzähle ich dir dennoch etwas zum Inhalt.

Bruno ist neun Jahre alt und zieht um. Von seinem geliebten Berlin geht es für ihn, seine Mutter und seine 12-jährige Schwester Gretel (die ein hoffnungsloser Fall ist, weil Pubertät) und den Vater an einen neuen Ort. Dieser neue Ort ist hässlich und hat einen komischen langen Zaun. Der Vater wurde vom Furor versetzt und ist jetzt Kommandant. Das neue Haus, das Bruno so gar nicht leiden kann, heißt aus unerfindlichen Gründen Aus-Wisch. Und dann lernt Bruno jemanden kennen, der auf der anderen Seite des Zauns wohnt.

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45 Mikrosekunden Spannung – Split Second [Rezension]

45 Mikrosekunden Spannung – Split Second [Rezension]

Nathan Wexler hat eine Entdeckung gemacht, an der zwei Seiten interessiert sind. Er hat herausgefunden, wie wir 45 Mikrosekunden in die Zukunft reisen können. Um an dieses Wissen zu gelangen, gerät Nathan mit seiner Freundin Jenna Morrisson in einen atemberaubenden Wettlauf. Der berühmte Physiker wird dabei getötet – und Jenna bleibt zurück. Sie engagiert einen Privatdetektiv, um die Mörder ihres Freundes zu finden, sich selbst zu schützen und die Entdeckung ihres Freundes nicht in die falschen Hände geraten zu lassen.

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Oliven & Krebs – Die Unwahrscheinlichkeit von Liebe [Rezension]

Oliven & Krebs – Die Unwahrscheinlichkeit von Liebe [Rezension]

Zac hat Leukämie und gammelt im Krankenhaus rum. Ja, er gammelt wirklich, denn er hat nichts zu tun, darf nicht einmal aufstehen. Seine Knochenmarktransplantation ist einige Zeit her und gerade muss er wirklich nur Zeit absitzen, bis er wieder nach Hause darf, wo die Farm seiner Eltern auf ihn wartet: Ein Olivenhain mit Steichelzoo. Alpakas, Kaninchen, Meerschweinchen, Ziegen… Und dann noch die gierige Füchsin. Aber was passiert? Statt dass Zac zu Hause mithelfen und in die zwölfte Klasse gehen kann, muss er im Krankenhausbett liegen. Nichts Spannendes geschieht. Bis Mia im Zimmer nebenan einzieht. Sie ist anders. Laut, rebellisch. Zickig. Launig. Und dann spielt sie Lady Gaga auf einer Lautstärke, die das Krankenhaus erbeben lässt. Mit einem Klopen gegen die Wand fängt alles an. Zac wollte eigentlich nur seine Ruhe. Aber Mia antwortete mit einem Pochen, und seit diesem Zeitpunkt gehören die beiden zusammen.

 

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Zurück bleibt die Leere des verblassten Idealismus – Namenlos [Rezension]

Zurück bleibt die Leere des verblassten Idealismus – Namenlos [Rezension]

Frankfurt am Main. Es ist kalt. Sie lernt ihn kennen. Er interessiert sich für sie. Sie sprechen über Literatur, ihr Leben. Die tiefsten Gedanke und schönsten Momente teilen sie. Doch eines verraten sie sich nicht: Ihre Namen. Die Frankfurter Novelle “Namenlos” von Nika Sachs beschreibt zwei Menschen, die sich “rückwärts” kennenlernen.

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