Autor: Kia Kahawa

Kia liest. Nicht nur Sachbücher zur persönlichen Entwicklung und Schreibratgeber, sondern auch Entwicklungsromane, nerdige Science Fiction und alles, was zwischen Utopie und Dystopie ein bisschen Drama angereichert hat. Beim Buchensemble gibt sie hin und wieder Einblicke in ihre Reiseberichte, die sie beim Durchqueren spannender Welten anfertigt.
Zu Besuch im Nirgendwo – Der Besucher

Zu Besuch im Nirgendwo – Der Besucher

Als Roman Briggs an der Außenwand seines Raumschiffes hantiert, explodiert plötzlich alles. Er und sein Kollege treiben schutzlos durch das All. Ihre Raumanzüge bieten nicht unendlich Sauerstoff, sie haben weder Wasser noch Proviant dabei und wissen nicht, was sie tun sollen. Das einzige, was ihnen übrig bleibt, ist zu warten und Funksignale zu senden. Also schlafen Quinn und Roman abwechselnd, doch Quinn bringt sich sofort um, als Roman eingeschlafen ist. Jetzt ist Roman allein mit einer Leiche und wird von einem Raumschiff gerettet, das der Rasse der Manti gehört. Die Manti jedoch können ihn nicht ins Innere aufnehmen und lassen ihren Besucher an der Außenfläche.

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Der weirde Abgang – Scythe das Vermächtnis der Ältesten

Der weirde Abgang – Scythe das Vermächtnis der Ältesten

Es wird Zeit für das große Finale der Scythe-Trilogie von Neal Shusterman. In Scythe – das Vermächtnis der Ältesten ist einiges passiert: Drei Jahre sind vergangen, seit Endura untergegangen ist und fast alle anwesenden Scythe von Haien gefressen wurde. Citra und Rowan haben überlebt, nun, was man überleben nennen kann: Natürlich sind sie gemeinsam gestorben, aber dank Scythe Curie wurden ihre Körper konserviert und in einem Revival-Zentrum wiederbelebt.

Der Thunderhead hat nach der großen Resonanz den Kontakt zu allen Menschen abgebrochen und sie zu Widerlingen erklärt. Ihm gefällt gar nicht, was auf dem Planeten los ist, spricht allerdings noch mit einer Person: Grayson Tolliver. Er ist der neue Messias, durch den einzigartigen Kontakt zum Thunderhead eine Art Jesus, der von den Tonisten verehrt und sämtlichen Menschen um Audienzen gebeten wird. Dazu gibt es noch Scythe Faraday, wie könnten wir ihn vergessen! Gemeinsam mit ehemaligen Nimbus-Agenten baut er an einem blinden Fleck, einem Ort, den der Thunderhead nicht kennt, dort also auch nicht kommunizieren oder wirken kann, etwas ganz Neues auf …

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KENNEN SIE DIESEN PINGUIN??? – Die Känguru-Offenbarung

KENNEN SIE DIESEN PINGUIN??? – Die Känguru-Offenbarung

Marc-Uwe Kling lebt ohne das Känguru. Der Beginn von “Die Känguru-Offenbarung” zieht sich allerdings nicht, denn schnell ist das Känguru wieder da. Jetzt als offizieller illegaler Ausländer muss es sich natürlich stets verkleiden, denn nach dem, was am Ende von Band 2 (jep, das Buchensemble bemüht sich um Spoilerfreiheit!) geschehen ist, wird es gesucht.

Was geschieht also? Der Lektor will mehr Größe, mehr Grandeur, Marc-Uwe Kling und das Känguru suchen nach dem Pinguin und fliegen dafür zunächst in die USA, und es stellt sich heraus: Das asoziale Netzwerk ist international geworden, die NSA weiß alles, billige internationale Flüge sind mitunter sinnlos und anstrengend, und es gibt mehr als nur einen Pinguin. Vielleicht gibt es auch mehr als nur ein Känguru …

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Asoziales Netzwerk – Das Känguru-Manifest

Asoziales Netzwerk – Das Känguru-Manifest

Das Känguru und Marc-Uwe sind zurück, und zwar in “Das Känguru-Manifest”! Am Ende von “Die Känguru-Chroniken” ist ein neuer Nachbar eingezogen, und zwar ein Pinguin, der sofort des Kängurus Misstrauen auf sich gezogen hat. Etwas scheint fischig an diesem falschen Vogel, und je gechillter der Chronist, desto aktiver das Känguru – Hätte jemand etwas anderes erwartet?

Viele kurze Geschichten, die in sich abgeschlossen sind, aber gemeinsam einen großen Handlungsbogen ergeben, treiben das Känguru-Manifest voran. Das Känguru und der Pinguin führen einen kalten Krieg, ohne jemals zu kommunizieren, Marc-Uwe hingegen setzt sich einmal mit dem Pinguin hin und versucht, ein Gespräch mit dem offenbar völlig stummen Tier zu führen. Inzwischen sind die Känguru-Chroniken veröffentlicht und Marc-Uwe Kling reagiert im Verlauf des Buches auch auf Kritiken oder beantwortet ein Telefoninterview (na ja, gut, das Känguru vertritt ihn). Aber das Känguru bleibt nicht untätig: Es gründet das asoziale Netzwerk, welches der rechtspopulistisches Partei “Sicherheit und Verantwortung” entgegengestellt ist. Fortan gibt es Anti-Terror-Anschläge, die auch dem Ministerium für Produktivität in die Karten spielen sollen …

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Sympathische Unsympathie – Die Känguru-Chroniken

Sympathische Unsympathie – Die Känguru-Chroniken

Die Känguru-Chroniken: Marc-Uwe Kling wohnt in Berlin. Als Kleinkünstler mit mehr oder weniger Erfolg (weniger) ahnt er nichts Böses, als es plötzlich klingelt. Ein Känguru steht vor seiner Tür, der neue Nachbar. Es bittet um Zutaten, um Eierkuchen zu machen, denn ihm fehlen Eier. Und Salz. Und Milch. Und Mehl. Und eine Pfanne. Und Öl. Und ein Herd!

Also macht das Känguru in Marc-Uwes Wohnung Eierkuchen und wohnt dort. Im Verlauf des Buches lernt der Leser (sofort, mit dem ersten brillanten Auftritt des Kängurus!), wie das Känguru tickt: Es ist antifaschistisch, kommunistisch, arbeitslos, faul, punkig, Vietcong-Veteran, schonungsloser Kritiker und Schriftsteller des bisher unveröffentlichten Werkes “Opportunismus und Repression”. Natürlich zahlt es keine Miete, hat in der jungen Wohngemeinschaft aber eine Menge zu sagen.

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Wie kann man nur? – Das #Zukunftsspiel [Rezension]

Wie kann man nur? – Das #Zukunftsspiel [Rezension]

Veronika und Helmut trennen sich, weil Helmut auf einer Firmenfeier eine attraktivere, schönere Frau kennengelernt hat. Veronika tut, “was eine Frau eben tut”: Sie tut sich mit ihrer Freundin Lisa zusammen, skippt durch eine App, sucht sich einen möglichst gut aussehenden Typen aus, von dem sie sich sofort sexuell belästigen lässt, will für immer und ewig bei ihm bleiben und kriegt ‘ne App angedreht. Die App Aurora ist nur ein Spiel: Es spielt mit dem Mindset von Personen, vergibt virtuelle Punkte, und sogar die Miete kann Veronika mit dieser App bezahlen. Da Veronika Geld verdienen kann, wird sie süchtig nach dieser App und vernachlässigt ihre Beziehungen und den Kontakt zu Außenwelt. Sie wird in den Strudel der App gezogen und macht ihr Leben von dieser App abhängig. Ohne App hätte sie weder Freunde noch Wohnung noch Einkommen … Sie spielt das Zukunftsspiel.

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Euer Merkwürden und ausradiertes Wissen – Ich und die Menschen

Euer Merkwürden und ausradiertes Wissen – Ich und die Menschen

In „Ich und die Menschen“ von Matt Haig wird ein Alien zur Strafe auf eine Mission in einem entlegenen Winkel des Universums geschickt. Es nimmt auf dem merkwürdigen Planeten namens „Erde“ die Gestalt eines 43-jährigen Mathematikprofessors an und – na klar, verursacht einen Autounfall und läuft danach seelenruhig nackt die Straße entlang.

Es kennt die Gepflogenheiten der Menschen nicht, wird von Autofahrern, die vorbeifahren, angespuckt und grüßt freundlich zur Begrüßung zurück. So witzig das alles beginnt, steckt aber eine viel größere Mission dahinter. Das Alien versucht, in einer Tankstelle etwas zu Essen zu bekommen, sich in einer Buchhandlung zu orientieren und schließlich die Menschen zu verstehen. Da das nicht so recht gelingt und es immer noch nackt ist, landet es in einer Psychiatrie, bevor es endlich den Platz einnehmen kann, dessen Identität zuvor ausgelöscht wurde.

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Ich bin sehr hübsch, das sieht man nur nicht so [Rezension]

Ich bin sehr hübsch, das sieht man nur nicht so [Rezension]

Es ist der 31. Dezember. Die Protagonistin hat ihren Freundeskreis verjagt, da war doch die Sache mit dem Kaninchen, und ausgerechnet heute muss ihr Freund zur Beerdigung seiner Tante. Was tun also? Die Protagonistin, ich nenne sie im Folgenden Sarah, geht einkaufen und lädt sich Gäste ein. Da ist der schüchterne Kassierer aus dem Supermarkt, die Frau, die unsagbar viel Spinat einkauft und viel zu lang am Pfandflaschenautomaten braucht, eine ehemalige Schulfreundin, die vielleicht gar nicht auf die gleiche Schule mit Sarah gegangen ist, und zwei Paare. Das eine Paar streitet sich ständig, das andere knutscht und nimmt nichts anderes wahr, dann gibt es noch den Mann vom Späti und den Taxifahrer, der aber gar nicht auf Sarahs Silvesterfeier kommen möchte.

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Der Puppendoktor – Dark Web [Rezension]

Der Puppendoktor – Dark Web [Rezension]

Dark Web von Veit Etzold bringt gleich mehrere Handlungsstränge auf, die irgendwie zusammenhängen. Beim Lesen ahnte ich, worauf es hinausläuft, und mir wird speiübel, wenn ich daran denke, dass diese Geschichte 1:1 so passiert sein kann. Oder dass sie gerade passiert.

Oliver Winter verdient sein Geld als Online-Broker. Die Geschäfte laufen mies, er verkalkuliert sich, und gerät an Marc, das IT-Genie und ehemaligen Bekannten. Oliver gerät ins Dark Web und lernt, was es dort so alles gibt. Auftragskiller zum Beispiel. Er beauftragt Spike, um mal zu testen, ob das alles so seine Richtigkeit hat, und baut einen illegalen Drogenhandel auf, für den man, mal so by the way gesagt, verwesendes Hundefleisch zum Versand benötigt. Ach so, und dann gibt es da noch den Puppendoktor, ein Typ, der Kindern die Extremitäten wegoperiert, ihnen die Stimmbänder wegschneidet und sie zu Dolls, also lebendigen, wehrlosen Sexpuppen macht. Die Russenmafia spielt auch noch mit, und im Grunde frage ich mich schon seit Stunden: Habt ihr alle ein Rad ab?!

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Geben ist nehmen – Magic Cleaning [Rezension]

Geben ist nehmen – Magic Cleaning [Rezension]

Die Welt ist im Aufräum-Fieber! Na ja, nicht so ganz, denn der Hype rund um Magic Cleaning ist schon wieder abgeebbt, und ums Aufräumen geht es gar nicht wirklich. In dieser Rezension verrate ich euch, wie mir Marie Kondos Magic Cleaning gefallen hat, und ob es etwas gebracht hat, das ganze Ausmisten und Umsortieren und Neudenken.

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